Mitterberg und Farrenpoint

Begonnen von Wim43, 03.03.2021, 19:44

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Wim43

Heute war eine leichte Wanderung auf wenig holprigen Wegen angesagt, um meinen zickigen Rücken ein bisschen zu schonen.

Vom P Sagbruck oberhalb Brannenburg, der für einen Werktag schon gut belegt war, ging es auf der Almstraße, vorbei an der Schlipfgrub-Alm (bietet to go an) und später der verwaisten Schuhbräualm zum  ersten Zielpunkt,  dem Mitterberg. Dort oben war ich erstaunlicherweise ganz allein und konnte die tolle Aussicht bis weit nach Tirol hinein genießen.

Im Norden lockte der Farrenpoint, den ich mir als nächsten Gipfel vornahm. Immer der Beschilderung folgend erreichte ich nach relativ kurzer Zeit die Huberalm und etwas oberhalb dann den Gipfel, der mir ganz alleine gehörte. Lediglich im Gras etwas abseits vom Gipfelkreuz konnte ich dann doch ein Pärchen entdecken. So konnte ich in aller Ruhe fotografieren, mit und ohne Gipfelkreuz, aber ganz ohne ,,störende Berggeister". Nach einer Rast bei der Huberalm ging es dann wieder zurück auf demselben Weg wie beim Aufstieg.

Alle Wege waren bis auf kleinste Stellen schnee- und eisfrei, alles relativ trocken und daher gut zu gehen. Nur wenige Leute sind mir begegnet, so leere Gipfel wie am Mitterberg und Farrenpoint habe ich schon lange nicht mehr erleben dürfen. Leider ließ der Saharastaub die Sonne nicht recht durchkommen, das Licht zum Fotografieren war auch eher suboptimal.

Ciao
wim43

Der Mitterberg
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(Filesize: 117.46 KB, Dimensions: 650x366, Views: 1011)



Tolle Sicht ins Nachbarland
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Blick über die Huberalm zum Farrenpoint Gipfel
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Der kleine Tümpel ist noch zugefroren
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Der Breitenstein in voller Größe
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(Filesize: 144.43 KB, Dimensions: 600x400, Views: 998)






MANAL

Das heute war kein Saharastaub, einfach nur hohe Bewölkung.

MANAL

Eine Ergänzung zu meinen Beitrag von vorhin. Die heutige Bewölkung war wie geschrieben kein Saharastaub, aber die Wolken wurden durch Kondensation an Staubteilchen aus der Sahara ausgelöst. Deshalb heute auch unter den Wolken Fernsicht und keine gelb-bräunliche Trübung wie vergangene Woche.

Wim43

Zitat von: MANAL am 03.03.2021, 22:32
Eine Ergänzung zu meinen Beitrag von vorhin. Die heutige Bewölkung war wie geschrieben kein Saharastaub, aber die Wolken wurden durch Kondensation an Staubteilchen aus der Sahara ausgelöst. Deshalb heute auch unter den Wolken Fernsicht und keine gelb-bräunliche Trübung wie vergangene Woche.

Hab mich schon gewundert, dass es eigentlich anders aussieht als wir es in den vergangenen Tagen mehrmals erleben durften. Naja, die  Aussage des  BR Wetterberichts hat mich verleitet, sie zu übernehmen.
Danke für die interessante Aufklärung!
Ciao
wim43

MANAL

Im Wetterbericht vom gestrigen "heute journal" im ZDF sieht man diese Wolke sehr gut im Satellitenfilm (ab 30:34min):
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-03-03-2021-100.html

geroldh

Zitat von: wim43
Zitat von: MANALEine Ergänzung zu meinen Beitrag von vorhin. Die heutige Bewölkung war wie geschrieben kein Saharastaub, aber die Wolken wurden durch Kondensation an Staubteilchen aus der Sahara ausgelöst. Deshalb heute auch unter den Wolken Fernsicht und keine gelb-bräunliche Trübung wie vergangene Woche.
Hab mich schon gewundert, dass es eigentlich anders aussieht als wir es in den vergangenen Tagen mehrmals erleben durften. Naja, die  Aussage des  BR Wetterberichts hat mich verleitet, sie zu übernehmen.
Danke für die interessante Aufklärung!
Ist euch schon mal aufgefallen, dass der Föhn auch nicht immer gleich aussieht ?
Also ich bin recht froh, dass "diese Last" in ausreichender Höhe über uns "hinweg geschwebt" ist:
Zitat von: br.de (03.03.2021, 15:23 Uhr)... Meist bekommen wir es überhaupt nicht mit, wenn der Wüstensand zu uns kommt. Doch bei außergewöhnlich hohen Konzentrationen ist der Sahara-Staub nicht zu übersehen: Er liegt wie ein Filter vor der Sonne, die dann manchmal von einem Hof umgeben ist, der etwas heller scheint. Hunderttausende Tonnen Sand kommen dann in der Luft über uns an.
Höhepunkt der aktuellen Sahara-Staub-Episode ist heute Abend und in der Nacht auf Donnerstag. Dann driften auf die Gesamtfläche Bayerns hochgerechnet rund 90.000 Tonnen Wüstenstaub über uns hinweg. ...
Quelle