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Autor Thema: Türkenköpfl-Kirchwand-Schweinsberg am 18.12.20  (Gelesen 202 mal)

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Offline MANAL

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Am Freitag hieß es für mich Lücken zu füllen und ein paar fehlende Gipfel in den Bayrischen Voralpen abzuarbeiten. Es ging von Geitau aus hoch zum Türkenköpfl und von dort über die Kirchwand zum Schweinsberg.

Start ist am Bahnhof von Geitau, dort geht es auf Fahrwegen Richtung Birkenstein. Statt bis fast nach Birkenstein zu gehen und sogar Höhenmeter zu verlieren kürze ich auf einem unmarkierten aber auf Karten verzeichneten Weg über die schön gelegene Riederalm ab. Anschließend geht es wieder auf der etwas langweiligen Fahrstraße zur Spitzingalm weiter. Kurz vor der Spitzingalm folge ich einen markierten Abzweig Richtung Wendelstein, auf dem jemand mit Hand Türkenköpfl" ergänzt hat. Es geht nun auf einem Steig aufwärts, anfangs steiler im Wald geht es dann raus über die schönen Weideflächen oberhalb der Spitzingalm und der Spitzingscheibe bis es in die sonnig-warmen grasigen Südhänge zum Wendelstein weitergeht.

 
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Etwas nach der Spitzingalm zweigt links ein markierter Weg ab. Auf einem Stein kann man noch ein rotes "Aib" erkennen, das wohl für die Aiblinger Hütte steht, der Rest ist unleserlich. Auf diesem schmaleren Steig geht es hoch bis zum Rücken wo es winterlicher ist. Die letzten Meter geht es nun nach Osten auf den steiler werdenden Rücken bis zum Felskopf des Türkenköpfls hoch. Der Hauptgipfel ist ein paar Meter dahinter und eine grasige Kuppe mit vergleichsweise wenig Aussicht.

 
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Nach einer Pause steige ich den Rücken wieder ab und folge ihn nach Osten. Recht bald kommt die erste Ier-Kraxelstelle, es geht gestuft und nur leicht ausgesetzt ca. 5 Meter felsig abwärts. Anschließend wird es wieder flacher und es geht teils südseitig unterhalb von Felsen teils auf dem grasigen bewaldeten Rücken im auf und ab entlang. Unmittelbar vor der Kirchwand dann die zweite Ier-Kraxelstelle. Es geht nordseitig in einen steileren Hang kurz aufwärts in eine felsige Rinne in der es steil aber nicht sonderlich schwierig ca. 10 Meter wenig ausgesetzt hochgeht.

 
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Oben steigt man über den Zaun und man befindet sich am sanften Grasrücken der Kirchwand mit Gipfel. Ich gehe noch zum nächsten Buckel, dort hat man einen besseren Blick nach Westen. Ich setz mich südseitig in das trockene Gras und genieße den schönen Tag.

 
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Abschließend geht es von der Kirchwand die paar Meter runter zum Sattel vor dem Schweinsberg wo der Normalweg von der Kesselalm dazustößt. Über den Normalweg dann in wenigen Minuten zum schrofigen Gipfel des Schweinsberg wo ich eine weitere Pause einlege.

 
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Um die Überschreitung komplett zu machen wandere ich auf einem Steig weiter Richtung Nordwesten es geht teils steil zwischen Latschen nordwestseitig abwärts bis man in den Sattel vor dem Breitenstein auf dem Fahrweg runter nach Birkenstein trifft. Dieser ist wie erwartet völlig vereist so dass ich froh bin meine Grödel dabei zu haben die ich dann bis zur Kesselalm nutze. Im Abstieg kürze ich die Fahrstraße nach Birkenstein weiter unten auf einem direktem Pfad ab, der teils sehr steil abwärts und auch kurzzeitig etwas ausgesetzt die Waldhänge nach unten quert. Auf einem eher einem Schlammloch gleichenden Forstweg geht es dann wieder kurz vor Birkenstein auf den Fahrweg zurück. Mir bleibt noch der Hatscher über die Fahrwege zurück nach Geitau.

Fazit: Eine kleine Rundtour auf für mich bisher unbekannten Wegen und Gipfel zwischen den bekannten Breitenstein und Wendelstein. Wer die bekannteren Gipfel kennt kann mal mit diesen unbedeutenderen Gupfe wieder neues kennenlernen. Waren am Türkenköpfl und der Kirchwand nur sehr wenige andere Wanderer war am Schweinsberg schon etwas mehr los. Aber verglichen mit dem beliebten Breitenstein dürfte man auf dieser eher unbekannteren Überschreitung recht viel Ruhe haben.

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« am: 21.12.2020, 21:15 »