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Autor Thema: Rotwandreibn  (Gelesen 315 mal)

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Offline Chtransalp10

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Rotwandreibn
« am: 21.12.2020, 21:02 »
Einer meiner Lieblingsskitouren war und ist die allseits bekannte Rotwandreibn. Ich starte meist vom Parkplatz an der ( jetzt still gelegten) Taubensteinbahn, trage die Ski einige Minuten bis zur Wurzhütte und meist noch ein kleines Stückchen drüber hinaus. Bei guter Schneelage kann man von der Abzweigung zum Rotwandhaus anfellen, meist ist es aber nur ab ca. der Bergwachthütte möglich. Also die erste halbe Stunde Ski tragen... Aber dann auf fast immer guter Spur den bekannten Weg Richtung Rotwandhaus, bis kurz vor der letzten Rechtskurve ein steilerer Abkürzer, nur in Skispur!, nach oben führt. Einige Minuten vor dem schon lange sichtbaren Rotwandhaus links hoch zum Gipfel. Der Gipfelhang ist selten schön zum Abfahren - Südhang halt... Für Einkehr ist es meiner Meinung nach hier immer zu früh... Also das kleine Kanonenröhrl runter, wieder anfellen, Aufstieg Richtung Auerspitz. Von dort genussreiche Abfahrt zur Tiefentalalm. Das dritte Mal anfellen, auf den Miesingsattel ( oder gleich den Miesing weiter...), Abfahrt Richtung Taubensteinhaus. Das 4. und letzte Mal anfellen.... 10 Minuten zum Taubensteinhaus. Unbedingt EINKEHREN!
Dann noch mit Fellen weiter zum Sattel an der Taubenstein-Bergstation. Abfahrt auf früherer Piste, leider kleiner Wermutstropfen - der Ziehlift läuft natürlich auch nicht mehr, so sind die einigen Hundert Meter Flachstück manchmal recht mühsam.... Aber der letzte Hang runter zum Taubenstein-Parkplatz hat es dann noch mal in sich - steil und in der Regel jetzt bucklig - zu Pistenzeiten war er meist vereist...
Obwohl diese Tour bei guten Verhältnissen sehr überlaufen ist - es verteilt sich doch gut... das Gelände ist weitläufig, jeder findet Platz...

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« am: 21.12.2020, 21:02 »

Offline Kalapatar

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Re: Rotwandreibn
« Antwort #1 am: 21.12.2020, 21:46 »
Servus

Also ich gehe immer direkt hoch , nicht über die Wurzhütte,  zum Taubenstein (da ist eine Stelle,  wo ich schon manchmal die Skier abschnalle), dann zum Lempersberg (den Bayerischen). Vom Sattel kann man, bei guten Bedingungen  auf halber Höhe zum Rotwandaufstieg queren.  Aber Achtung,  da hätte mich mal fast eine Lawine erwischt.
Am Lempersberg hab ich mal einen Tourengeher getroffen,  der ist dort über eine Rippe direkt ins Tiefental abgefahren: Er meinte: Hast Du ein Handy? Ja! Könntest bitte warten bis ich unten bin,  damit du Bescheid geben kannst wenn es nicht klappt. 
Ich war wie vor den Kopf gestoßen,  er fuhr einfach los!
Naja , man kann bei manchen nur den Kopf schütteln.

Viele Grüße aus dem Mangfalltal, Kalapatar

Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
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Re: Rotwandreibn
« Antwort #2 am: 21.12.2020, 22:19 »
Am Lempersberg hab ich mal einen Tourengeher getroffen,  der ist dort über eine Rippe direkt ins Tiefental abgefahren: ...
...und hat dabei möglicherweise noch das Wald-Wild-Schongebiet durchfahren. Kein Wunder, wenn das demnächst zum Wildschutzgebiet erklärt wird und dann Strafen für die Betretung mit sich bringt!