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Autor Thema: Ascherjoch/Semmelkopf  (Gelesen 154 mal)

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Offline wim43

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Ascherjoch/Semmelkopf
« am: 02.08.2020, 10:45 »
Start war gestern um 8.00 Uhr am P Ursprungpass, der zu dieser Zeit noch viele freie Plätze anbot. Zunächst folgten wir der Almstraße Richtung Trainsjoch/Mariandlalm, um dann etwas später an der Gabelung die rechte Seite zur Ascherjochalm zu nehmen.

Zügig geht es auf der breit angelegten, sonnigen Almstraße mit schönen Ausblicken zum Trainsjoch, nach Westen zur Ackernalm mit dem Hinteren Sonnwendjoch, oder nach Süden zum Pendling in mäßiger Steigung hoch, bis wir an der schmucken, eben erst neu erbauten Alm ankamen. Der freundliche Almerer bot uns herrlich frische Buttermilch zur Stärkung an, wir genossen sie bei einem Plausch mit ihm, bevor wir das steil nach oben führende Steigerl direkt von der Alm weg in Angriff nahmen. Im Wechsel von Sonne und Schatten erreichten wir nach kurzer Zeit den Sattel vom Ascherjoch, auch Semmelkopf genannt. Von da an führte uns das gelegentlich markierte, aber immer gut erkennbare Wegerl  durch wunderbare Almböden, mehr oder weniger auf gleicher Höhe bleibend. Nach NO hin wird das Gelände immer weiter, bis man am „Gipfel“ ein Bankerl erreicht und die tolle Aussicht rundum genießen kann.

Nach der wohlverdienten Pause marschierten wir mehr oder weniger weglos nach Norden über freies Gelände hinunter Richtung Trainsjochalmen, immer das Trainsjoch und die heimischen „roberge“ vor Augen. Am Sattel schieden sich die Geister, die Hitze war doch schon gut spürbar und so blieben wir unserer Planung treu und nahmen das wunderbare Wegerl durch die Latschen zur Mariandlalm in Angriff. Das Trainsjoch läuft ja nicht davon! Einmal gab es einen Verkehrsstau, als an einer besonders engen Stelle ein paar Jungkühe, wohl den Schatten in den Latschen suchend, uns den Weg versperrten. Mit Ruhe, gutem Zureden und etwas vorsichtigen Schiebeversuchen gelang es uns dann, sie zu überzeugen, dass wir da vorbei müssen.
An der Mariandlalm, die überraschenderweise nur mäßig besucht war, es war mittlerweile Mittag geworden, gab es frischen Topfenstrudel in drei Variationen, die natürlich alle getestet werden mussten.  Da obligatorische Schnapserl vom Wirt tat sein Übriges, es macht immer wieder großen Spaß, dort einzukehren und zu genießen.

Zurück zum P Ursprungpass ging es dann relativ zügig direkt über das Wegerl parallel zur Almstraße, die Hitze stand dann doch ganz ordentlich in diesem Almkessel.

Eine schöne, einsame Tour, wir trafen bis zum Sattel an den Trainsjochalmen keine Menschenseele, nicht schwierig, aber mit fantastischen Blicken, die in geselliger Kleingruppe sehr viel Spaß gemacht hat.

Ciao
wim43


Ascherjochalm
 
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« am: 02.08.2020, 10:45 »