Dummy

Autor Thema: Bergtaugliche Digitalkamera  (Gelesen 5428 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Reinhard

  • Administrator
  • *
  • Beiträge: 4827
  • Geschlecht: Männlich
    • Hüttenwandern
Bergtaugliche Digitalkamera
« am: 29.03.2006, 20:11 »
Wir wollen versuchen eine Diskussion zu beginnen, um Infos über bergtaugliche Digitalkameras zu erhalten.
Also Geräte, die etwas stoßunempfindlicher sind oder auch wasserunempfindlicher usw.

Mit welchen Kameras habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

Offline -fra

  • roBergler
  • Beiträge: 31
  • Geschlecht: Männlich
  • Über den Wolken
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #1 am: 29.03.2006, 20:28 »
hallo reinhard,

zu diesem thema möchte ich ein statement abgeben und meine digicam ixus 50 einbringen. diese hat in vielen problematischen situationen alle belastungen ertragen . sie funktionierte einwandfrei bei meinen wöchentlchen bergtouren, bei - 15 ° (gipfelbereich des kilimanjaro) und hat auch verschiedene, kleinere abstürze (ab höhe tischkante) ausgehalten. selbst der fast senkrechte absturz aus der martinswand (kurz unterhalb des ausstieges zur klause) und einige regentage im schotter brachten die funktionalität der kamera nicht zum erliegen. durch den letzten sturz hatte  sich aber die optik, wenn auch nur  gering verschoben, so daß die bilder nicht mehr scharf werden (leider). damit lag dann ein wirtschaftlicher totalschaden vor, so daß die ixus 50 nun nicht mehr einsatzfähig ist.

meinen erwartungen als knipser (also kein künstlerischer fotograf) hatte die kamera aber in jeder hinsicht entsprochen.

steinbei

  • *
  • Gast
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #2 am: 29.03.2006, 22:44 »
Hallo zusammen,

meine Erfahrungen mit Digitalkameras&Bergeinsatz beschränken sich auf ein Modell von YAKUMO ("Mega Image 47", ziemlich preisgünstig!) i.V.m. Elbrus-Urlaub:
Ab ca. 4800m ging schon nix mehr! Klar, den Akku hab ich natürlich separat in meiner Jackeninnentasche warmgehalten und nur zum Knipsen ins Gerät gelegt, aber trotzdem... die Kamera is zuverlässig bei jedem Bild-Versuch abgestürzt! Ich war stinksauer, kein Gipfelbild o.ä.! Könnt euch ja vorstellen, welches Verhältnis ich mittlerweile zu meinem Apparat pflege! => Der soll in der Schublade verrecken! ;-)))

Ich werde mir jedenfalls in Zukunft sehr sorgfältig das Kamerasortiment anschauen und alle Foren nach Erfahrungen durchwühlen, bevor ich eine Neue kauf!

viele Grüsse,
Martin

Übrigens: Nach dem Abstieg funktionierte sie wieder!

Offline Kalle

  • roBergler
  • Beiträge: 30
  • Geschlecht: Männlich
    • alpic.net
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #3 am: 29.03.2006, 23:25 »
dann möchte ich hier auch mal ein statement zu meiner casio exilim ex-p700 loswerden...

habe damals die kamera gewählt, nachdem ich stund um stund im internet recherchiert und tests durchgewühlt hatte. sie war als testsieger angepriesen worden und ich erstand das gerät. so weit so gut.

schon von anfang an waren nur selten scharfe bilder zu stande zu bekommen. lediglich bei nicht ausgefahrenem zoom gelang es, auf dem bild auch mal was zu erkennen. um diesen fehler zu beheben, habe ich mir die firmware aus dem internet runtergeladen und auf haarfein, wie beschrieben, auf die kamera geladen und ausgeführt... tja, seitdem funktioniert bei der kamera nur noch der einschalt- und auslöserknopf... alle anderen haben keine funktion mehr... :P

nach einer mail an casio dann die ernüchterung: trotzdem die casio noch nicht einmal ein halbes jahr alt ist, ist dies kein garantiefall, da ich ja die firmware selbst aufgespielt habe und nun die funktionen nicht mehr möglich sind. dass die kamera schon vorher nicht richtig funktioniert hatte, interessiert natürlich jetzt im nachhinein niemanden mehr...

für mich war dies die erste und zugleich letzte kamera aus dem hause casio! :-\

Offline marathon

  • roBergler
  • Beiträge: 137
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #4 am: 30.03.2006, 13:19 »
Servus,

ich kann seit letztem Weihnachten die Olympus stylus 600 mein Eigentum nennen und bin sehr zufrieden damit.

Nach Aussage des Verkäufers ist sie eine der wenigen, die "Spritzwassergeschützt" ist, was sich insbesondere an den Gummilippen am Akkufach zeigt. Ob's hilft, weiss ich nicht, da sie mir bis jetzt noch nicht nass geworden ist.

Ansonsten hat die Kamera 6 Megapixel und 25 Programme, die Bilder sind einwandfrei, ein Blitz ist eingebaut.

Die Menüführung ist relativ einfach und was mir am wichtigsten ist, ist das kompakte flache Gehäuse, so dass ich die Kamera locker in jede Hosentasche, bei der Berghose in die seitliche Oberschenkeltasche oder in die Rückentasche eine Radtrikots bringe. Weil nur wenn ich die Kamera stets griffbereit habe, fotografiere ich auch. Dagegen nervt mich das ständige Auspacken aus dem Rucksack.

Gruß
Franz   

Offline finch

  • roBergler
  • Beiträge: 151
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #5 am: 30.03.2006, 13:59 »
Ganz allgemein und die Bilderqualität außen vor lassend:
M.E. taugen die neuen "richtig" kleinen Kameras als Bergkameras nicht sonderlich.
Zwar ist es natürlich richtig, dass man die dann recht einfach verstauen kann und weniger zu schleppen hat, aber wer schon mal versucht hat, einhändig zu fotografieren, der wird mir - so denke ich - Recht geben. Das "An-machen" der Kamera wir meist bereits schwerer, da man sie ja richtig fassen muss, um sie nicht den Berg hinab zu befördern. Gleiches gilt fürs Auslösen, wenn plötzlich das Daumengelenk im Weg ist, etc.

Ich verwende daher unterwegs meist eine recht alte Canon PowerShot...die hat bis dato alles überlebt, einschließlich Bäder in nassem Schnee, Stürze (der Kamera und von mir), etc.


Was anderes mag es natürlich sein, wenn sich einer Zeit und die entsprechende Position nimmt, um zu fotografieren...

Gruß

finch

Offline Dietrich

  • roBergler
  • Beiträge: 119
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #6 am: 30.03.2006, 15:37 »
Ich nehme meine Canon EOS 300D immer mit auf den Berg (mit einem 28 - 70 mm Zoom), sie hat auch schon grobe Minustemperaturen ausgehalten (besser als meine Finger ;D). Ein Austauschakku sollte aber immer dabei sein.
Das Ding wiegt zwar etwas (va. mit dem Zoom), aber ich würde bloss um des Gewichts willen nie eine kompakte mitnehmen und dafür auf die Möglichkeiten einer DSLR verzichten, schon allein der Sucher kann durch kein Display ersetzt werden.

Servus

Dietrich

Offline Christian M.

  • Team
  • *
  • Beiträge: 1850
  • Geschlecht: Männlich
  • The truth is out there
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #7 am: 30.03.2006, 17:18 »
Servus!
Also ich habe eigentlich immer nur Canon-Kameras gehabt. Zuerst ne Spiegelreflex EOS 650(analog, aber zigmal eingesetzt in der ganzen Welt und hat mich nie enttäuscht!), dann die Kompaktkamera  Powershot A70(digital) und jetzt die neue Powershot A540(digital). Die A70 habe ich eigentlich nur in den Bergen benutzt. Bei -20 bis +40 Grad, ein paar Stürze in den Schnee und auf die Wiese. Ausser ein paar Kratzer am Gehäuse ist nix passiert. Doch jetzt, nach über 10.000 Aufnahmen und fast 2 Jahren Einsatz fängt sie manchmal an zu spinnen. Macht rotstichige Fotos(habe sie zur Reparatur geschickt; mal sehen was das ist). Bin aber immer absolut zufrieden damit gewesen.
Die neue Powershot A540(6 Megapixel) ist ein Nachfolger. Und ein Würdiger. Weiterentwickelt in jedem Detail. Grösseres Display, weiterhin der analoge Sucher, ein Gitternetz am Display, verlängerter Selbstauslöser usw..... Ein Traum. Langzeiterfahrungen hab ich allerdings noch keine. Und runtergefallen ist sie mir auch noch nicht.
Gruss.
Christian
P.S. Wichtig ist, daß man unbedingt unterscheiden muss, zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexkamera. Die Kompakten kommen nicht annähernd an die Qualität der Canon EOS 650 heran. Es fehlt einfach an Tiefenschärfe und Brillianz. Für den Einsatz im Berg reicht mir persönlich aber die Kompakte. Sofern sie nicht zu winzig ist. Wie Finch schon erwähnt hat. Deswegen mag ich einfach die Powershot. Die liegt gut in der Hand und hat normale Mignon-Akkus zur optimalen Stromversorgung fast überall.

Offline Carlo

  • roBergler
  • Beiträge: 36
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #8 am: 30.03.2006, 19:13 »
servus
ich habe seit ca. 1,5 Jahren eine HP R707 (5,1 MP) und hab damit gute Erfahrungen gemacht - ich hab sie fast immer im Rucksack (ausser beim fotografieren..... ;))
Allerdings hab ich keine Erfahrungen mit Wasserschäden; bei Regen habe ich sie im Etui und zusätzlich in einer Plastikfolie eingewickelt - Stürze hat sie aber auch schon ein paar überlebt.

Gutes handling, einigermassen brauchbare Bilder, geringes Gewicht und simples Programm zum herunterladen auf den PC (photosmart von HP).

Für "Allerweltsknipser" wie mich eine absolut brauchbare Kamera, aber sicher gibt es heute schon wieder neuere Modelle (auch von HP)

Gruß
Carlo

Miche

  • *
  • Gast
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #9 am: 31.03.2006, 11:02 »
Hallo

ich benutze eine Kodak Revio KD420Z. Habe mir einen zweiten Akku zugelegt und hatte im Winter nie Probleme. Ich habe die Kamera in der Jackentasche und der Akku hat auch bei kälte gehalten. Manchmal habe ich mich gewundert, dass der Akku so lange herhält. Habe aber auch schon negatives erlebt. Die Fotos werden ganz ordentlich. Allerdings bin ich mit dem Objektiv nicht ganz zufrieden. Der Zoom lässt etwas zu wünschen übrig. Auch ist nur ein zweifach digital Zoom möglich. Die Programmführung ist einfach und beim Filmen wird auch der Ton aufgenommen. Gewicht und Größe ideal. Die Kamera ist so groß wie eine Zigerettenschachtel.

Servus
Michael

Offline Hannes

  • roBergler
  • Beiträge: 223
  • Geschlecht: Männlich
  • Motive gibt's immer
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #10 am: 02.04.2006, 21:10 »
Hallo Reinhard,
meiner Meinung nach ist fast jede Kamera bergtauglich. Es kommt nur drauf an, wie leidensfähig der Fotograf ist  ;)
Wirklich schlechte Kameras gibt es eigentlich keine mehr auf dem Markt. Die Gewichtfanatiker mit den superkleinen Modellen (die man nur mit Pianistenfingern halten kann) benötigen halt lange Fingernägel um die Knöpfchen für das "Ich-war-auch-hier" Dokumentationsfoto zu knipsen. Ansonsten würde ich Modelle vorschlagen, die ein bauchiges Griffstück haben und sich mit einer Hand bedienen lassen. Auch sollten alle Knöpfe sowie der Ein- Ausschalter mit Handschuhen noch bedienbar sein.
Je größer der Anspruch des Fotografen an seine eigenen Bilder ist, desto größer werden die Kameras.
Für die Schlechtwetterbergsteiger halte ich in der Kompaktklasse die Oympus Miu 720 für geeignet, da sie bis 3 m wasserdicht ist.
Gruss
Hannes

Offline rennschnecke

  • roBergler
  • Beiträge: 651
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #11 am: 03.04.2006, 14:18 »
Hallo,

ich muss Hannes recht geben. Eigentlich erfüllen mittlerweile die allermeisten Kameras die Voraussetzungen für die Berge. Es ist wohl eher die Frage, welche Fotos man tatsächlich machen will und wieviel Ausrüstung man "raufschleppen" will. ;D

Ich persönlich arbeite digital wie analog ausschließlich mit Canon und habe nur gute Erfahrungen gemacht. Digital mit Powershot S55 sowie A410. Analog noch mit einer "uralten" EOS 100 und spekuliere hier mit dem Neukauf einer EOS 20D. Vielleicht hat hier jemand noch ein paar Erfahrungswerte für mich  ???

Viele Grüße

rennschnecke

 

 

Offline Tom

  • roBergler
  • Beiträge: 571
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #12 am: 03.04.2006, 15:06 »

Hallo beisammen,

ich muss mich hiermit ebenfalls den 'Canon-Anhängern' anschliessen.

Ich habe eine PowerShot G2, eine A60 und eine A75. Ich bin mit allen drei Kameras mehr als zufrieden, wobei die G2 für die Berge fast schon etwas unhandlich und schwer ist (was wohl auch für die 'Neueren' dieser G-Serie (5, 6, ...) zutrifft).

Für die A60 und A75 kann ich nur sagen: leicht, handlich und robust. Und vor allem - die Bilder schauen auch noch nach was aus  ;). Ich glaube kaum das die 'Neueren' der A-Serie (530, 540, ...) hier in irgendeiner Weise den 'Alten' nachstehen.

Und was braucht schon eine handliche "Bergknippse" (meine Meinung):
- 3fach oder 4fach optischer Zoom wären nicht schlecht
- wer braucht schon mehr als 5 Megapixel (4 reichen eigentlich schon voll aus)
- lauffähig mit normalen Mignon-Batterien ist von Vorteil
- einfache, schnelle Bedienung


Gruß. Tom.



 



Offline Hannes

  • roBergler
  • Beiträge: 223
  • Geschlecht: Männlich
  • Motive gibt's immer
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #13 am: 03.04.2006, 19:20 »
Hallo Rennschnecke,
zur Canon 20 D kann ich Dir aus Erfahrung folgende Hinweise geben:
Positiv:
sehr robust, schnell, bedienerfreundlich, zuverlässig - auch bei hohen Minustemperaturen.
guter Akku (ca. 400 Bilder bei ausgeschaltetem Display/Rückschau) alle Canon EF-Objektive können verwendet werden
Minus:
schwer, staubanfällig (wie alle dSLR's),

Ich selbst habe diese Kamera seit ca. 1 1/2 Jahren in Gebrauch und so gut wie bei allen Touren dabei und bin sehr zufrieden damit.
Solltest Du nicht sehr viele Wechselobjektive von Deiner EOS 100 haben, würde ich Dir empfehlen, Dir einmal die neue Olympus E 330 anzuschauen. Diese Kamera hat ein paar gravierende Vorteile gegenüber den Canon-Modellen (z.B. EOS 350 D; EOS 20D, EOS 30D):
Eingebauter Ultraschall-Sensorreiniger, interner Bildstabilisator, ausklappbares Display = Realbildsucher. Auch gibt es bezahlbare Objektive dafür. Für detailierte Auskunft kannst Du mich ja direkt anmailen.

@Tom
Hallo Tom, die neuen Canon Modelle der A-Serie z.B. A 620 haben inzwischen 7 Megapixel, ausklappbares 2-Zoll Display, einblendbare Gitternetzlinien (damit der Horizont und die Gipfelkreuze gerade sind  :) ) und ein paar features mehr... ...sie haben sich mit Sicherheit nicht verschlechtert, aber auch die Konkurrenz wie Panasonic / Leica  und Nikon haben sehr gute handliche Kompakte.

Viele Grüsse
Hannes

Offline Hanns H

  • roBergler
  • Beiträge: 39
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #14 am: 29.04.2006, 17:04 »

Hallo Christian

Auch ich bin grade an einer neuen (auch bergtauglichen) Digicam dran.Ich dachte in etwa an eine Pansonic Lumix FZ 20, oder Canon Powershot IS 2.Warum meinst du solten bei solchen Cameras
die Tiefenschärfe, Bzw die Brillanz schlechter sein ?.Diese sind doch in erster Linie von der Qualität des Objektiv`s und von der Kombination Blende/Belichtungszeit abhängig.Daß eine Dslr besser ist
möchte ich ja gar nicht bezweifeln, aber meines erachtens für den nicht alzu abitionierten Hobbyfotografen einfach zu teuer.

Gruß Hanns H

Offline Hannes

  • roBergler
  • Beiträge: 223
  • Geschlecht: Männlich
  • Motive gibt's immer
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #15 am: 29.04.2006, 18:41 »
Servus Hanns,

der Preisunterschied zwischen guten Kompakten und DSLR's  ist bei weitem nicht mehr so groß wie noch vor einiger Zeit. Die von Dir aufgeführten Kameras liegen auch bereits in einer Preisklasse zwischen 400 und 500 Euro, wobei man z.B. bei Media-Markt die neue Canon EOS 350 D inkl. Objektiv für 599 euro erwerben konnte. Außerdem würde ich noch 2-3 Wochen warten, denn dann kommt die verbesserte PowerShot IS 3 auf den Markt.
Die Qualität der Bilder hängt bei den Digitalkameras in erster Linie von der Qualität und Größe des Chips und der darauf abgestimmten Optik ab. Nachdem bei den Kampaktdigitalen in der Regel ein 1/8 Zoll Chip,  im Gegensatz dazu bei den DSLR's ein APS Format Sensor eingebaut wird, können die Kompakten derzeit nicht die Qualität selbst bei gleicher Pixelanzahl erreichen.
Die Optiken der Kompaktdigitalen liegen meist bei einer Brennweite von ca. 7-30 mm und erreichen dadurch eine extreme Tiefenschärfe, die jedoch je nach gewünschter Art des Fotos nicht immer vorteilhaft ist (z.B. in der Nahfotografie stellt man gerne das Objekt frei, d.h. der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe)
Ich habe mir noch als Zweitkamera die Powershot A620 zugelegt und bin damit sehr zufrieden (aber es ist damit halt mehr knipsen als fotografieren  ;) )

Viele Grüsse
Hannes




Offline Hanns H

  • roBergler
  • Beiträge: 39
  • Geschlecht: Männlich
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #16 am: 30.04.2006, 20:03 »

Danke Hannes für die Information

ich weiß zwar trotztdem  noch nicht was ich nehmen werde,denn eine große Brennweite für Dslr´s  kostet natürlich seinen Preis und die würde mich schon reizen vor allem im Bereich Berge und Tiere. Deßhalb die Richtung FZ 20 oder Powershot IS  2 ( 3).Falls ich mich aber für eine Dslr entscheiden würde, wie wichtig ist das in neuerer Zeit so gepriesene live Bild.

Gruß Hanns H

Offline Hannes

  • roBergler
  • Beiträge: 223
  • Geschlecht: Männlich
  • Motive gibt's immer
Re: Bergtaugliche Digitalkamera
« Antwort #17 am: 01.05.2006, 21:44 »
Hallo Hanns,

das "gepriesene" Livebild hat derzeit nur die Olympus E330 und entspricht bei z.B. der Powershot IS2 (3) dem klapp-/drehbaren Display.
Bei DSLR's verdeckt nämlich der Spiegel (welcher erst bei Auslösung des Bildes hochklappt) den Bildsensor und damit sieht man zwar durchs Objektiv im Sucher was man fotografieren möchte, aber eben nicht auf dem Display. Auf dem Display sieht man erst was man fotografiert hat. Die E330 hat nämlich zwei Bildsensoren (Chips), einen der das Bild über ein Prisma auf das Display schickt und einen, der bei hochklappen des Spiegels die Aufnahme macht.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.
Die Industrie hat auf dieses Manko reagiert und hat ein aufsteckbaren elektronischen Sucher entwickelt der über eine Minikamera das Bild des Suchers auf ein Display sendet.

Viele Grüsse
Hannes