Der Inn-Radweg begleitet den „Fluss mit dem grünen Wasser” auf rund 320 Kilometern von Innsbruck in Tirol bis zur Mündung in die Donau bei Passau. Stark wechselnde Landschaftsbilder wie Hochgebirge, Hügelland oder Flussaue machen diese Reise zu einem einmaligen Erlebnis. Band 2: Von Innsbruck nach Kufstein 80,5 km
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Das Autorenpaar Martha und Werner Listl hat Radwanderungen ausgewählt, bei denen weniger die sportliche Leistung, sondern vielmehr das landschaftliche Erlebnis, eine gemütliche Einkehr, ein kultureller Höhepunkt oder die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad im Vordergrund stehen. Touren also, die von Ausflüglern, Familien mit Kindern und Senioren gemacht werden können.
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Radltour durch's Glonner Land

Begonnen von Reinhard, 12.07.2020, 20:55

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Reinhard

Heute war ich wieder einmal mit den RoRadlern im Alpenvorland unterwegs. Während der Tagestour gab es einige interessante, lehrreiche Haltepunkte, die ich hier kurz erläutere.

Wir fuhren in der Früh mit dem Zug bis nach Kreuzstraße, ab hier stiegen wir auf's Bike um. Über Großhelfendorf fuhren wir ins Naturschutzgebiet Kupferbachtal. Wie wertvoll das Tal ist, kann man hier bei Wikipedia nachlesen. Über Münster gelangten wir dann zum Kastenseeoner See, ein sogenannter Toteissee. Laut Wikipedia ein See, der in vormals vergletscherten Gebieten beim Rückzug eines Gletschers entsteht. Einen weiteren Toteissee passierten wir nach weiteren fünf Kilometern, den Steinsee, ebenfalls ein Relikt des Inntalgletschers. Er trägt seinen Namen aufgrund eines römischen Steinhauses, dessen Reste einst in der Nähe gefunden wurden. Durch das wildromantische Moosachtal (Fischteiche von Altenburg) gelangten wir durch das Brucker Moos nach Bruck. Danach ging es wieder bergauf nach Herrmannsdorf. Hier kamen wir an dem sog. "Memeto für die in Bayern gefährdeten und ausgestorbenen Tierarten" vorbei. Riesige Steine, die an Stonehenge erinnern, bilden eine Ellipse. In deren Innerem sind Beschriftungen über bei uns ausgestorbene Tiere angebracht - es sind viele Hunderte. Man denke sich: jede Zeile ein ausgestorbenes Volk!

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Bei einem Bienengarten, der dem naheliegenden Gebäudekomplex von Herrmannsdorf zuzuordnen ist, sind Insektenhotels angebracht. Dies sind künstliche Skulpturen aus Eichenholz, die dem Sicheltanz der Honigbienen nachempfunden sind. Viele Bambusröhrchen bilden Gelegenheiten für Wildbienen und andere Insekten, die darin ihre Nistzellen anlegen. Umgeben ist das Gelände von vielen Wildblumen, darunter die Nachtkerze, Wegwarte, Natternkopf, Tüpfel-Johanniskraut oder der Gewöhnliche Dost:

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Anschließend fuhren wir zu Schloss Zinneberg, wir umrundeten den romantischen Schlossteich mit seine Karpfen, auf dem Wasser blühen schöne Seerosen:

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Weiter ging es über Berganger und Schönau bis nach Maxlrain, wo wir um 14 Uhr unser Mittagessen zu uns nahmen. Danach ging es fast nur noch bergab - die heimatlichen Berge rückten immer näher! Über Mietraching, Harthausen und Kolbermoor gelangten wir zurück nach Rosenheim.

Vielen Dank an Kurt von roradeln.de für die tolle und professionelle Tourenplanung!

Statistik: 530 hm bergauf, 700 hm bergab, 77 km, meist sonnig, oft frisch.

Karte von https://geo.dianacht.de/topo/

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torres

Hi Reinhard,

da bist Du ja direkt bei mir daheim vorbei geradelt!
Um genau zu sein, genau an meiner Haustuere vorbei :-)

Ich hab die ganze Gegend waehrend der Coronawochen beradelt.

Viele Gruesse,
Torres

torres




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