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Schneeschuhe

Schneeschuhe haben sich zu gefragten Wintersport-Artikeln entwickelt, mit denen man die verschneite Bergwelt bequem zu Fuß erkunden kannst. Diese leichten Fortbewegungsmittel sind so konstruiert, dass sie das Einsinken im Tiefschnee verhindern. Schneeschuh-Wandern ist heute eine beliebte Outdoor-Aktivität, die für passionierte Wintersportler und Familien mit unvergesslichen Naturerlebnissen verbunden sind. Die einfachen Schneeschuh-Konstruktionen aus Holz wurden mit der Zeit durch leichte Hightech-Modelle aus Aluminium und Kunststoff ergänzt. Da findet jeder den Schneeschuh, der am besten zu ihm passt.

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Lawinenunfall im Kampenwandgebiet

Begonnen von Reinhard, 07.03.2006, 22:47

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Reinhard

Heute am 7.3.2006 gab es einen Lawinenunfall im Kampenwandgebiet:

Ein Tourengeher wurde unterhalb der Scheibenwand auf ca. 1400 m Höhe verschüttet und konnte erst nach Stunden aus den Schneemassen gerettet worden. Die Rettungskräfte mussten angesichts extrem böiger Winde und dichtestem Schneefall mehrere Versuche mit zwei Hubschraubern ergebnislos abbrechen. Der schwer verletzte Skifahrer wurde dann von der Bergwacht auf eine nahe gelegene Alm und anschließend ins Rosenheimer Klinikum gebracht.

Weitere Informationen liegen uns noch nicht vor.

Reinhard


gerhardW

Folgenden Bericht habe ich von

http://www.ovb-online.de/news/landkreis_rosenheim/art4107,683740.html

Von Lawine gegen Baum gedrückt
Aschau (ls) - Schwere Rückenverletzungen hat sich der Skifahrer zugezogen, der am Dienstag - wie bereits gestern kurz berichtet - im Kampenwandgebiet außerhalb der gesicherten Piste von einer Lawine erfasst wurde. Beim Unfallopfer handelt es sich um einen 44-jährigen Bernauer, der gegen einen Baum gedrückt wurde.
Die Bergung war aufgrund des steilen Geländes und des schlechten Wetters äußerst schwierig.
Zusammen mit seinem Begleiter, ebenfalls ein 44-jähriger Bernauer, hatte der Mann unterhalb der Nordseite der Scheibenwand in einem Steilhang ein Schneebrett ausgelöst. Beide Skifahrer wurden von der Lawine erfasst, mitgerissen, kurz verschüttet und nach etwa 50 Metern wieder von der Lawine «freigegeben».

Der zweite Skifahrer, der sich nur leichte Verletzungen zuzog, ging mit den Skiern zurück zur Bergstation, um Hilfe für seinen schwer an der Wirbelsäule verletzten Spezl zu holen. Trotz mehrerer Versuche war eine Bergung des Verletzten aus dem steilen Gelände mittels Hubschrauber wegen der widrigen Windverhältnisse und wegen extremer Schneeschauer nicht möglich. So mussten die Bergwachtmänner den Verletzten per Akja mehrere hundert Meter durch den tiefen Schnee zur Bergstation nach oben ziehen. Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse und des sehr schweren und auch lawinengefährdeten Gebietes dauerte es mehr als drei Stunden, bis der Verletzte bei einer Alm im Kampenwandgebiet in den Hubschrauber verladen und ins Klinikum Rosenheim geflogen wurde. An der Bergung waren 25 Männer der Bergwachtbereitschaften aus Sachrang, Wasserburg, Rosenheim und Brannenburg beteiligt. Alle am Einsatz beteiligten Retter waren mit einem so genannten Lawinenairbag ausgestattet.
Laut Alpiner Einsatzgruppe der Polizeidirektion hatte das Schneebrett eine Breite von 35 Metern. Abgegangen ist eine 35 Zentimeter dicke Schicht, die sich vor allem aus windverfrachtetem Neuschnee und aus Graupel zusammensetzte.







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