Der Inn-Radweg begleitet den „Fluss mit dem grünen Wasser” auf rund 320 Kilometern von Innsbruck in Tirol bis zur Mündung in die Donau bei Passau. Stark wechselnde Landschaftsbilder wie Hochgebirge, Hügelland oder Flussaue machen diese Reise zu einem einmaligen Erlebnis. Band 2: Von Innsbruck nach Kufstein 80,5 km
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Das Autorenpaar Martha und Werner Listl hat Radwanderungen ausgewählt, bei denen weniger die sportliche Leistung, sondern vielmehr das landschaftliche Erlebnis, eine gemütliche Einkehr, ein kultureller Höhepunkt oder die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad im Vordergrund stehen. Touren also, die von Ausflüglern, Familien mit Kindern und Senioren gemacht werden können.
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Radln Dahoam: Ostersonntag Runde im Mangfalltal

Begonnen von Kalapatar, 12.04.2020, 18:35

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Kalapatar

Servus Beinand

Ostersonntag.
Eigentlich bin ich da ja im Bayer. Wald, aber das geht heuer nicht. Also wieder das Radl raus geholt. Ich hatte immer noch die Diskussion mit Reinhard und der Maisalm im Hinterkopf wegen: ...entlang der Mangfall Rad fahren.... Also, von Zuhause nach Westerham und zwischen Bahn und Mangfall nach Niederaltenburg. Nun, das sind ja nur ein paar Häuser. Der Gutshof derer ,,von Luttitz" ist immer noch sehenswert, die Enten und Gänsezucht ist aber eingestellt.
Lt. einer alten Karte und OSM soll hier ein Weg an der Mangfall weitergehen. Ich bin in den Hof rein und wieder raus, also gefunden habe ich da nichts, zumindest nichts was mit dem Radl zu fahren gewesen wäre. Also hoch nach Kleinhöhenkirchen. Die 14% Steigung haben es da schon in sich und ich war oben dann patschnass geschwitzt. Ein Blick in das kleine Kircherl, die Mangfalltalalm daneben hatte natürlich geschlossen und schon ging's weiter über Sonderdilching nach Weyarn.
Auch hier ein kurzer Blick in das verschlossene Kloster (Deutscher Orden), aber wenigstens spielte ein Organist einige Stücke (Ostersonntag!). Dann weiter über Wattersdorf (dort gab es mal eine sog. Pestlinde, s.Bild) zum Seehamer See und runter ins ,,Goldene Tal" der Leitzach (s. Bild). Von dort war es jetzt nicht mehr weit und auf bekannten Wegen ging es zurück.
Ich fahre die Runde nächstes Mal etwas geändert: Von Kleinhöhenkirchen runter zur Grubmühle, vielleicht komme ich hier von der anderen Seite zum Mangfallknie.
Trotzdem eine nette Runde, die aber etwas Schweiß gekostet hat:
Statistik: 35km, 400Hm

Viele Grüße, Kalapatar

Reinhard

Servus Kapa,

wenn jetzt noch jemand die Radroute vom Tegernsee nach Weyarn hätte, dann stünde schon mal die Route fest.
Die komplette Mangfallroute von der "Quelle" (Tegernsee) bis zur Mündung in den Inn.

Chtransalp10

....bitte sehr: von Valley direkt am Mangfallradweg über Weyarn immer am Wasser entlang bis Gmund....
Die gesamte Tour ist  für Genussradler von Rosenheim aus hin und zurück sehr sportlich - wenn man das Ganze als Tagestour plant....
( wir haben das mal vor einigen Jahren versucht, sind dann aber zurück nur bis Holzkirchen und dort in den Zug (!). Bis wir dann wieder vom Bahnhof Rosenheim mit dem Radl zuhause waren, standen 120 km auf dem Tacho.....)

geroldh

Zitat von: Kalapatar am 12.04.2020, 18:35...
Also wieder das Radl raus geholt. Ich hatte immer noch die Diskussion mit Reinhard und der almrausch im Hinterkopf wegen: ...entlang der Mangfall Rad fahren.... Also, von Zuhause nach Westerham und zwischen Bahn und Mangfall nach Niederaltenburg. Nun, das sind ja nur ein paar Häuser. Der Gutshof derer ,,von Luttitz" ist immer noch sehenswert, die Enten und Gänsezucht ist aber eingestellt.
Lt. einer alten Karte und OSM soll hier ein Weg an der Mangfall weitergehen. Ich bin in den Hof rein und wieder raus, also gefunden habe ich da nichts, zumindest nichts was mit dem Radl zu fahren gewesen wäre. ...
Ich fahre die Runde nächstes Mal etwas geändert: Von Kleinhöhenkirchen runter zur Grubmühle, vielleicht komme ich hier von der anderen Seite zum Mangfallknie.
#ostern4+  Servus,
vor viieelen Jahren - damals noch ohne OSM, aber mit analoger Papierkarte - war ich mal mit dem Radl u.a. um Aying herum unterwegs. Auf dem Rückweg bin ich dann via Grubmühle an die Mangfall hinunter und hatte testweise den Weg auf der Südseite der Mangfall in östlicher Richtung gewählt: Wie heute in OSM dargestellt, war dies nur ein Pfad, der nicht fahrbar war, und ich hatte das Rad größtenteils geschoben. Ich kann mich erinnern, dass der Pfad im Bereich des Gutshofs Niederaltenburg ziemlich "botanisch" direkt außerhalb am Zaun entlang führte...  ::)

Wenn heute die OSM betrachtet wird, dann könnte die verzeichnete Möglichkeit nördlich der Mangfall etwas weniger "botanisch" sein (kürzerer Pfadanteil) und ggfs. eine angenehmere Alternative am Fluß entlang darstellen.
Dennoch: Das "Mangfall-Knie" dürfte bzgl. eines durchgehenden "Mangfallradwegs" nach wie vor die fahrtechnische Schlüsselstelle darstellen...  :P
Bin gespannt, wie Kalapatar diese radltechnische Schlüsselstelle für eine gemeinsame roBerge-Radltour "Tegernsee-Innspitz" auflöst...  #guteidee#

almrausch

Habe die Strecke auf dem Bayernatlas vermessen. Von Bad Aibling und zurück  vom Tegernsee über den Schliersee  (ich fahre vom Schliersee immer über den Rohnbach/Wörnsmühl/Sonnenreuth/Niklasreuth und Au zurück (sind dann nochmal ein paar Höhenmeter) sind  ca. 1000 Höhenmeter und 70 km zu bewältigen.  Das sollte für mich in einem ganzen Tag gut machbar sein, denn im Spätherbst Ende November/Anfang Dezember sind wir mal an einem schönen Tag von Bad Aibling, über den Irschenberg/Auerschmied, Großpienzenau auf den Taubenberg und dann über Weyern an der Mangfall zurück. Das waren ca. 920 Höhenmeter und 60 km.  Damals vor 20 Jahren, war ich anscheinend nicht so fit und war deshalb am Ende meiner Kräfte bei der Rückfahrt. Wenn man ein e-Bike besitzt, ist das denke ich überhaupt kein Problem.
Wie schon erwähnt ist das Mangfallknie ist nicht mit dem Rad fahrbar (nur MTB Könner), aber einer sehr schöner Spaziergang/kleine Wanderung. Wie Gerold geschrieben hat, geht der Weg am Zaun bei der Entenfarm entlang.
Ich werde die Tour jetzt mal nächsten Samstag (bisher gute Wettervorhersage und ich muss die folgende Woche leider arbeiten) einplanen, da dann zumindest eine Einkaufsmöglichkeit in Gmund besteht, da man leider zur Zeit nicht Einkehren kann.
Almrausch

Bergautist

War vorgestern mit almrausch und dem Radl bei Niederaltenburg. Dort ist der "Mangfallradlweg" unterbrochen und selbst als Schiebestrecke ein Schinder angesichts der zahlreichen, teils mehrfach gestapelten Sturzbäume. Während der Weg früher (bis Ende des letzten Weltkriegs) offiziell und befahrbar durch das Gut Niederaltenburg führte, gibt es seither nur noch einen grottigen und derzeit extrem batzigen Ersatzweg, der westlich entlang des (ehemaligen) Zauns der Ex-Entenfarm des Guts führt. Einstieg ist eine kleine Parkbucht im Anstieg nach Kleinhöhenkirchen, hinter der wir auch unsere Radln abstellten.

An der Mangfallbrücke im Mangfallknie angekommen, ging es dann noch hoch zur Burgschanze, von der nur noch Wälle zu sehen sind, und von dort über teils uralte Wege zurück zum Radldepot.



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