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Autor Thema: Kitzwand und/oder Felixköpfl (Mangfallgeb. 9.1.2020)  (Gelesen 227 mal)

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Offline Bergautist

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    • Brombas Berge
Diesmal stand die Kitzwand südlich des Wildbarrens auf dem Programm. Einen Gipfel scheint die Kitzwand nicht zu haben. Erst weiter oben findet man in der amtlichen Karte einen P.1097 in der Nähe der Felixalm. Es läge also nahe, den P.1097 als Kitzwandgipfel anzusehen. Läge der P.1097 in unmittelbarer Nähe der Wand, wäre das sicher kein Problem. Andererseits gibt es Beispiele wie Rotwand und Salwand, die ihren Namen ebenfalls von einer nicht unmittelbar angrenzenden Wand ableiten. Erschwerend kommt hinzu, dass die OSM südlich des P.1097 ein Felixköpfl verzeichnet hat. Auch hier sucht man einen Gipfel vergebens, wenn man von den üblichen Geländeunebenheiten absieht. Von daher könnte auch das Felixköpfl den P.1097 für sich beanspruchen. Schließlich liegt ja die Felixalm nicht weit entfernt. Während aber das Felixköpfl durch einen Steig erschlossen ist und eine hervorragende Aussicht bietet, lässt sich der aussichtslose P.1097 nur weglos besteigen. Soweit die Ausgangssituation.

Der Zustieg erfolgte von einem von der Staatsstraße abzweigenden Forstweg und OSM-Jagd-Steig Richtung Felixalm (T3-). Weiter oben trifft man dann kurz vor der Felixalm auf ausgeschilderte Wanderwege zum Wildbarren. Um wenigstens einen Blick auf die Kitzwand werfen zu können, war noch ein Abstecher vonnöten, wobei der Rückweg zum Steig dann durch T5-Gelände führte. Ergebnis: Wir sahen nur die Oberkante der Kitzwand (Foto 1) und hatten eher den Eindruck, die Kitzwand sei besonders steiles Waldgelände.

Nach ausgiebiger Rast auf der Felixalm mit Venedigerblick (Bild 3) und dem Aussichtspunkt "Felixköpfl" (der einem glatt den Wildbarren "erspart", Bild 4) ging es dann über einen wunderschönen alten Steig (T2+) mit südlicher Ausrichtung hinunter zur Hummelei, die "leider" bis zum 31.1. Winterpause hat. Also weiter zum Grauen Stein (Bild 5) und einem Aussichtspavillon. Von dort erreichten wir nach einem tagesfüllenden Programm unseren Parkplatz wieder über teils unvollständig kartenverzeichnete, aber meist gut gehbare Wege.

Schnee gab es auf unserer Runde stellenweise ab ca. 700 m, im Wald meist als griffiger Harsch. Den meisten Schnee trafen wir an der Felixalm an, das waren aber auch nur max. 10 cm.

Weitere Infos finden sich von geroldh hier:

https://www.roberge.de/index.php/topic,6798.msg46660.html#msg46660

roBerge.de

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« am: 10.01.2020, 16:27 »