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Tirol


Magie der Berge

Autor / Autoren:


»Heinz Zak«

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Beschreibung:


Das Land der Berge in seiner ganzen Größe und Schönheit erleben

Dieser großformatige Prachtbildband zeigt die ursprüngliche Vielfalt der Bergwelt Tirols in Hunderten von außergewöhnlichen Bildkompositionen. Sie sind von einer nahezu meditativen Dichte und öffnen die Augen für die einzigartigen Kunstwerke der Natur – von filigranen Pflanzendetails oder kleinsten Gesteinsstrukturen bis zu gewaltigen Wolkengebirgen und weiten Bergpanoramen. Zaks Bilder zeigen eine unversehrte, weitgehend menschenleere Bergwelt, die sich permanent verwandelt und damit stets aufs Neues schafft. Mit „Tirol - Magie der Berge“ – seinem jüngsten und wohl auch persönlichsten Bildband – zeigt sich Heinz Zak nicht nur als Meister der Fotokunst, sondern auch als wahrer Magier: Seine Bilder sind ein Fest für die Sinne und eine Wohltat für die Seele. Sie lassen uns staunen angesichts der Größe und Schönheit der Natur und laden ein, einzutauchen in die Stille und Weite der Berge und diese Welt voller Wunder mit neuen Augen zu sehen. Kaum jemand wird sich der Wirkung dieser Bilder entziehen können. Sie schenken uns eine wohltuende Auszeit und inspirieren, gemeinsam mit den begleitenden Texten, dazu, Paradiese vor der Haustür selbst neu zu entdecken.


Der Autor und Fotograf

Heinz Zak, geb. 1958 in Wörgl/Tirol, ist mit seiner Familie in Scharnitz, am Fuße des Karwendel zuhause und lebt seit Jahrzehnten seine Leidenschaft für den einzigartigen Moment in den Bergen. Der renommierte Fotograf und bekannte Extremkletterer veröffentlichte seine Fotos in Bildbänden, die Kultstatus genießen, in internationalen Magazinen und Kalendern. Seit 1998 hält er Fotokurse, als Bergführer leitet er Outdoor-Seminare und Klettercamps. Seine Vorträge begeistern jährlich Tausende von Besuchern. Für „Tirol. Magie der Berge“ war er jahrelang zu allen Jahres- und Tageszeiten mit der Kamera in den Tiroler Bergen unterwegs.



Inhaltsverzeichnis:


Magische Momente
Der unwiederbringliche Augenblick
Vollmondbiwak am Großglockner
Die Vergänglichkeit des Eises
Die Nordseite des Großvenedigers
Die Südseite des Großvenedigers
Schobergruppe
Lienzer Dolomiten
Sonnenspiele
Kitzbüheler Alpen
Wilder Kaiser
Blumenparadiese
Lechtaler Alpen
Allgäuer Alpen
Die Kraft des Wassers
Karwendel
Der Große Ahornboden
Weitsichten - Blick über Gipfelmeere
Rund um die Wildspitze
Ötztaler Alpen
Stubaier Alpen
Alpeiner Berge
Sellrainer Berge
Bergseen - Eintauchen in die Stille
Kalkkogel
Vervall und Silvretta
Der Herbst und seine Farben
Abstieg in die Unterwelt
Zillertaler Alpen
Schraubenfall und Gnaupenloch
Rofangebirge
Der Winter als Lehrmeister
Wetterstein und Zugspitze
Polarstern über dem Großglockner
Nacht in den Bergen



Aus dem Inhalt:



Ein Baum wie aus einem Märchen - eine uralte Zirbe im Paznaun.

Ein Baum wie aus einem Märchen - eine uralte Zirbe im Paznaun.


Der unwiederbringliche Augenblick

Der unwiederbringliche Augenblick


Vier junge Steinböcke im Jamtal

Vier junge Steinböcke im Jamtal



Buchausschnitt: Der unwiederbringliche Augenblick

Schon Wochen vor dem magischen Himmelsereignis fieberten Millionen Menschen der eindrucksvollsten Vollmondnacht des 21. Jahrhunderts entgegen. Am 27. Juli 2018 würde der Mond um 21:30 Uhr in den Kernschatten der Erde treten und über eine Stunde lang als kupferfarbener Blutmond sichtbar sein. Mond oder Sonne ganz groß mit besonderen Gipfeln ins Bild zu setzen, ist seit vielen Jahren eines meiner fotografischen Lieblingsthemen und fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. So erwartete auch ich das seltene Himmelsereignis mit Hochspannung, war mir doch klar, dass ich eine derartige totale Mondfinsternis kein weiteres Mal erleben werde. Meine Aufregung, dieses Schauspiel perfekt ins Bild zu setzen, war entsprechend groß. Aufgrund meiner Erfahrungen wusste ich, wie schwierig es ist, Mond oder Sonne mit einem großen Teleobjektiv direkt mit einem Gipfelkreuz zu fotografieren. Man möchte ja meinen, der Mond steht ganz ruhig da oben und zieht gemächlich über den Himmel. Betrachtet man ihn aber durch ein großes Teleobjektiv, bewegt er sich in Wirklichkeit sehr schnell. Ich musste immer wieder so schnell laufen, wie ich nur konnte, um den Augenblick der perfekten Konstellation zu erwischen. Die Kamera musste dabei bereits am Stativ befestigt und die richtige Belichtung eingestellt sein. Mehrere Tage lang studierte ich die Tirolkarte und suchte nach einem Berggipfel, der im Zeitraum der Mondfinsternis bestmöglich sowohl zum Winkel des Mondes über dem Horizont als auch zur Himmelsrichtung passen würde. Nach vielen Überlegungen und Berechnungen fiel meine Wahl auf die Ehrwalder Sonnenspitze.
Voll Aufregung war ich am besagten Tag bereits lange vor Sonnenuntergang im Ehrwalder Becken. Stimmten meine Berechnungen? Spielte das Wetter mit? Trotz der starken Bewölkung, die meinen Traum rasch zunichtemachen konnte, machte mir ein blauer Lichtstreifen am westlichen Horizont Hoffnung. Bevor ich mich zum Fotografieren meines Wunschbilds bereit machte, wollte ich den Mond zumindest einmal sehen und radelte daher zunächst Richtung Grubigstein, was sich bald als unsinnige Fleißaufgabe herausstellte. Die Zeit schien plötzlich immer schneller zu vergehen, und ich musste mich beeilen, zurück ins Tal und hinauf in Richtung Daniel zu radeln, um den Mond zu finden. Trotz meiner Hektik spürte ich die absolut eigenartige Stimmung dieser Nacht: Es war stockdunkel bis auf die Sterne, absolut windstill und unnatürlich warm. Kein Geräusch war zu hören. In einer Lichtung Richtung Daniel tauchte plötzlich die langersehnte kupferfarbene Kugel ganz nahe über dem Horizont auf. Rund herum waren viele Sterne zu sehen, was bei einem normalen Vollmond völlig unnatürlich wäre. Erleichtert stellte ich fest, dass meine Berechnungen richtig waren. Schnell machte ich einige Testbilder, um die richtige Belichtung zu ermitteln, dann sauste ich blitzschnell wieder hinab ins Tal und steuerte zielstrebig auf die Felder zu, die zwischen Lermoos und Ehrwald liegen. Schnell warf ich das Fahrrad hin und rannte zu der Stelle, die ich als den optimalen Fotostandpunkt errechnet hatte. Ich wusste, dass ich auf über vier Kilometer Entfernung sozusagen auf den Meter genau treffen musste! Mit dem großen Teleobjektiv war es aber gar nicht so ein-fach, den Mond überhaupt im Sucher zu finden. Kaum hatte ich das Stativ aufgestellt, zog der Mond auch schon hinter dem Gipfelkreuz vorbei. Was für ein Augenblick! Nur für wenige Sekunden war mein Bild zu sehen: eine dunkle Nacht, voller Sterne und mit einem Mond, der zunächst blutrot war, ehe er sich langsam wieder in die bekann-te helle Scheibe verwandelte. Glücklicherweise konnte ich meinen Standpunkt blitzschnell verändern und damit den Blutmond sozusa-gen mehrmals hinter dem Gipfelkreuz vorbeiziehen lassen. So gelang es mir, mehrere Phasen dieser Mondfinsternis festzuhalten.



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