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Hüttenschmankerl: Tiroler Gröstl

in den Bergen schmeckts noch immer am Besten


Vorwort Bild 1
Vorwort Bild 2

Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Erreichte Gipfel:
Hochries 1568 m
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Samerberg

Anforderung:

Höhenunterschied:
820 m
Schwierigkeit:
leicht
Forststraße und Bergwege. Leichte Bergwanderung, gelegentlich Trittsicherheit erforderlich

Start:


Spatenau-Parkplatz 762 m

GPS-Wegpunkt:
N47 44.996 E12 13.059 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn kann man bis nach Rosenheim fahren, von hier mit dem RVO-Bus 9493 bis nach Grainbach. Ab dort fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr, bis zum Parkplatz sind es 5 km zu Fuß.

Mit dem Pkw:
Über die Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Achenmühle, fährt man nach Grainbach und dort kurz vor der Auffahrt zur Hochriesbahn nicht links, sondern geradeaus Richtung Duftbräu. Nach ca. 1,5 km biegt man nach Hilgen links ab Richtung Duftbräu. Der gebührenpflichtige Wanderparkplatz Spatenau befindet sich ca. 1 km vor dem Duftbräu.

  • Ab Rosenheim: 20 Km / 0:30 Std
  • Ab München: 80 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Ein Amphibolit, auch Grünschiefer genannt, ist ein Gestein, das hauptsächlich aus Amphibolen (Silikat-Mineral) besteht. Direkt am Parkplatz befindet sich ein solcher Stein, der vmtl. aus dem Ötztal stammt. Er wurde bei einem Unwetter im Sommer 1987 unterhalb der Weißenbachbrücke freigelegt.


Tourenbeschreibung:

Start: Spatenau-Parkplatz

Bei meinem diesjährigen Frühjahrshüttenschmankerl muss ich unweigerlich 15 Jahre zurückdenken. Damals, es war auf der Gaudeamushütte im Kaisergebirge hatte ich die Idee, ein Hüttenkochbuch zu schreiben. Eine Kombination aus Kochbuch und Wanderführer. Ich hab mir damals das Rezept von der Speckknödelsuppe geben lassen und war voller Eifer. Damals war der Büchermarkt in dieser Richtung noch sehr übersichtlich.

Hätte ich damals diese Idee weiterverfolgt, wäre ich heute wohl ein bekannter und erfolgreicher Bergautor. Ist vielleicht auch besser so.

In den letzten Jahren wurden wir mit unzähligen themenorientierten Bergbüchern überschwemmt. „Wandern mit Kinderwagen“ „Bergtouren mit Hunde“ „Touren für Spätaufsteher“ um nur einige zu nennen. Meine Idee von einem Hüttenkochbuch lies jedoch sehr lange auf sich warten.

Heute, 15 Jahre später halte ich eins davon in den Händen. Das Buch wurde ja bereits auf roBerge vorgestellt. Es handelt sich um Mein Hüttenkochbuch von Susi Schneider, erschienen im Rosenheimer Verlagshaus. So oder zumindest so ähnlich hätte ich mir mein Buch vorstellen können.

Jetzt könnte man sicherlich eines der rund 75 Rezepte zu Hause nachkochen. Aber vor Ort in den Bergen schmeckt es doch am besten.

Das Titelfoto zeigt die Hochries und im Buch wird dort das „Tiroler Gröstl“ beschrieben. Was liegt also näher, als dem Rosenheimer Hausberg mal wieder einen Besuch abzustatten.

Viele Wege führen auf die Hochries. Ich hab mich für den Standardweg von der Spatenau aus entschieden. Die Tour wird hier beschrieben.

Der erste warme Tag in diesem Jahr und die anstrengende Theateraufführung am Vortag bringen mich ganz schön ins Schwitzen. Und nach dem langen kalten und vor allem dunkelsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist man die Sonne auch gar nicht mehr gewohnt.

Nach zwei Stunden hat man die Hochrieshütte erreicht. Während unten im Tal die Natur erwacht, liegt hier oben noch meterweise Schnee. Und so wird die Aussicht von der Sonnenterasse Richtung Westen von einer gut 5 Meter hohen Schneewechte versperrt. Sie soll aber in den nächsten Tagen vom Wirt Florian mit der Schneefräse abgetragen werden.

Der erste bedenkliche Blick auf die Speisekarte verhärtete sich, als mir die Hüttenwirtin Elke sagt, dass es leider noch kein Tiroler Gröstl gibt, weil es einfach noch zu wenig Besucher auf die Hochries zieht, „aber die Bärlauchknödl mit Butter und Parmesan schmecken mindestens genauso gut“. Ein wenig traurig war ich schon, weil ich mich während des Anstiegs schon so auf das Gröstl gefreut hab. Aber meine Traurigkeit war nur von kurzer Dauer. Elke hatte nicht zuviel versprochen. Die Bärlauchknödl waren wirklich ein Traum. Sauguad, wia ma hoid in Bayern sogt. Die Knödl gibt’s übrigens das ganze Jahr und sollten ursprünglich in das Hüttenkochbuch. Da aber eine andere Hütte schneller war, blieb „nur“ das Tiroler Gröstl übrig. Das werde ich dann bei meinem nächsten Besuch bei Elke und Florian probieren.

Bis bald und einen guten Start in die neue Bergsaison.

Euer Hüttenwart Steff

GPS-Daten:


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Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Törwang / Samerberg
(www.foto-webcam.eu)

Literatur:

Kochbuch

Mein Hüttenkochbuch
von Schneider, Susi
Infos: Kochbuch

Mein Hüttenkochbuch

Sachbuch

Das Hochriesbuch
Aus der Dokumentensammlung der Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins
von Alpenvereinssektion Rosenheim
Infos: Sachbuch

Das Hochriesbuch

Wanderkarte

UK50-54 Chiemsee, Chiemgauer Alpen
Traunstein, Wasserburg a.Inn, Haag i.OB, Simsee, Kaiserwinkl
Infos: Wanderkarte

UK50-54 Chiemsee, Chiemgauer Alpen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Der gebührenpflichtige Parkplatz Spatenau, Ausgangspunkt der Standardtour auf die HochriesBis zur Doaglalm ist natürlich bei so einem Wetter immer was losaber schon kurz danach kehrt Ruhe ein und die Bergsteiger sind unter sichDas Ziel vor AugenDas Frühjahr kommt und die Natur erwachtDie Hochriesbahn als Aufstiegshilfenur noch wenige Minuten bis zum HochriesgipfelAn der Hochrieshütte angekommenDie sonnige TerrasseDie Bärläuchknödl mit zerlassener Butter und Parmesan. Ein Traum. Sie hätten auch gut ins Buch gepaßtViel Schnee auf der HochriesEin Gruß an roberge.