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Stanser Joch und Ochsenkopf

Hoch über dem Inntal

Die Wanderung führt vom Achensee hoch hinauf auf das Stanser Joch. Hierbei handelt es sich aber eigentlich nicht um einen Gipfel, sondern um den auffälligen, langgestreckten Rücken, welcher sich vom Inntal gesehen zwischen Achensee und dem Hochnissl-Block hinzieht. Auf dem höchsten Teil des Rückens (2102 m) steht ein großes Gipfelkreuz. Der Ochsenkopf (auch Seierjoch) ist mit 2148 m sogar etwas höher und kann leicht bzw. kurz besteigen werden.
Wer die hier vorgeschlagene Rundtour unternimmt, sollte wissen, dass der Abstieg vom Stanser Joch bis fast hinunter zum Achensee unattraktiv ist: Steile, schmale Bergwege verlaufen meist durch Wald ohne jegliche Fernsicht. Wer darauf verzichten kann und bequem gehen will, sollte den Rückweg wieder über den Aufstieg vornehmen. Hinzu kommt, dass in diesem Fall zwei lukrative Brotzeitstellen auf dem Weg liegen.


Das Stanserjoch - vom Ochsenkopf aus

Das Stanserjoch - vom Ochsenkopf aus

Der Ochsenkopf - vom Stanserjoch aus

Der Ochsenkopf - vom Stanserjoch aus


Kurzinfo:

Region:
Karwendel
Tourenart:
Bergtour (mittel)
Erreichte Gipfel:
Ochsenkopf 2148 m
Stanser Joch 2102 m
Dauer:
ca. 6 - 7 Stunden
Beste Jahreszeit:
Mai bis Oktober, nicht nach Regentagen
Touristinfo:
Achensee

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 1300 m incl. Gegenanstiege
Streckenlänge:
14 km
Schwierigkeit:
schwer
Bis zu den Almen einfacher Forstweg, danach leichter Bergsteig ohne größere Schwierigkeiten bis zum Stanser Joch. Der Abstieg zum Tiefental erfolgt auf schattigen, schmalem Steig, meist sehr steil und mit Hindernissen wie Latschen, Gesteinsblöcken oder großem Buschwerk.
Nach Regentagen meiden!
Kinder:
Nur für größere Kinder mit guter Kondition
Hunde:
für Hunde geeignet

Einkehrmöglichkeit:

Weißenbachhütte:
Mitte Juni bis Mitte Oktober (durchgehend)   Hütten Info, hier klicken
Weißenbachalm:
Mai bis Oktober   Hütten Info, hier klicken

Start:


Kleiner Parkplatz in Maurach-Lärchenwiese 962 m

GPS-Wegpunkt:
N47 25.102 E11 44.474 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Über das Inntal: Mit der Bahn bis zum Bahnhof Zillertalbahn in Jenbach, hier umsteigen in die Buslinie 8332. Ausstieg in Maurach. Von dort zu Fuß weiter nach Lärchenwiese (ca. 30 Min. Gehzeit).
Über Tegernsee: Vom Bahnhof Tegernsee mit dem Taxi oder mit dem Bus Linie 9550 über Kreuth, Achenkirch nach Maurach. Von dort zu Fuß weiter nach Lärchenwiese (ca. 30 Min. Gehzeit) bis zur Straßenecke Weißenbachstraße / Planbergstraße.

Mit dem Pkw:
Entweder über die Inntalautobahn (Ausfahrt Wiesing) oder über Tegernsee nach Maurach am Achensee. In Maurach verlassen wir die Hauptstraße: Vom Inntal kommend nach der Rofanbahn rechts in die Unterführung, von Tegernsee kommend kurz vor der Rofanbahn rechts in eine Seitenstraße. Im darauffolgenden Kreisel Richtung Pertisau fahren, bei der darauffolgende Kreuzung biegen wir nach Süden Richtung Märchenwiese. Wir fahren nun immer der Straße folgend gerade aus weiter, durch die Siedlung hindurch, bis wir an deren Ende an einen Wald gelangen. Hier befinden sich rechter Hand einige Parkgelegenheiten (Straßenecke Weißenbachstraße/Planbergstraße).

  • Ab Rosenheim: 85 Km / 1:00 Std
  • Ab München: 130 Km / 1:20 Std
  • Ab Bad Tölz: 55 Km / 0:50 Std
  • Ab Salzburg: 160 Km / 1:40 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kleiner Parkplatz in Maurach-Lärchenwiese

Anstieg:

Der erste Teil dieser Tour ist im Grunde recht eintönig, Er verläuft entlang des tief eingeschnittenen Tals des Weißenbachs, deshalb wird man hier vergeblich auf die Sonne warten. Doch dann, nach einigen Serpentinen und ca. einer Stunde Gehzeit, lichtet sich das Gelände, wie erblicken die grünen Matten der Weißenbachalm und darüber bauen sich die Gipfelbereiche von Stanser Joch und Bärenkopf auf. Dann ist es auch nicht mehr weit zur Weißenbachhütte und etwas weiter oben zur Weißenbachalm. Noch mehr Panorama sehen wir sobald wir nach der Weißenbachalm nochmals 80 Höhenmeter zum Weißenbachsattel aufgestiegen sind. Dort stoßen wir auf eine Wegekreuzung: Geradeaus führt der Weg weiter zur Bärenbadalm und weiter zur Karwendel-Bergbahn und hinunter nach Pertisau. Der rechte Weg führt in einer guten Stunde hinauf zum Bärenkopf. während uns der linke zum Stanser Joch verweist.  Wir steigen auf gut begehbarem Steig empor, bis wir nach auf den sanften, breiten Rücken des Stanserjochs gelangen. Bevor wir auf den Gipfel zugehen, wenden wir uns rechts und nehmen in wenigen Minuten noch den Gipfel des Ochsenkopfes mit, welcher derzeit (2012) kein Gipfelkreuz trägt. Anschließend gehen wir auf dem Rücken zurück bis zum eigentlichen Gipfel mit dem großen Gipfelkreuz, der leider durch große Lawinenzäune etwas verschandelt wirkt.


Abstieg:

Vorerst wandern wir direkt auf dem Grat ca. 1,4 Kilometer und sanft absteigend ostwärts, zuerst durch freies Gelände, später durch Latschenfelder. Nach ca. 200 Höhenmetern gabelt sich der Weg: Unser Weg führt links hinunter zu der Heiterlahnalm und weiter in Tiefental. Ab dieser Gabelung ist der Weg meist sehr schmal, meist steil und landschaftlich nicht lukrativ. Bei der Heiterlahnalm-Hochleger steigen wir rechts weiter durch das Tiefental. Auf einer Höhe von knapp unter 1200 m wenden wir uns wiederum links, und folgen bald einer geradeaus führenden Forststraße rund 200 Höhenmeter steil hinab bis zu einer Wegegabelung. Hier halten wir uns links, wandern durch einen dichten Wald und müssen in den nächsten Minuten wieder bergauf eine Steigung von ca. 150 m überwinden. Ganz oben dieser Bereich für vorsichtige Naturen aufgrund des recht stark abfallenden Geländes durch Drahtseile gesichert. Gleich geht es aber wieder bergab und wir überqueren eine Bergbach. Hinter diesem steigen wir links nach oben, erreichen einen Fahrweg ins Weißenbachtal und folgen diesem in einem kurzen Aufstieg. Kurz darauf erreichen wir die Straße, der wir zu Beginn der Tour ins Weißenbachtal folgten und gelangen auf dem bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt im Ortsteil Lärchenwiese.

GPS-Daten:


Die GPS-Dateien enthalten über 600 Wegpunkte.


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Wallbergkircherl
(©foto-webcam.org)

Arabella Alpenhotel / Spitzingsee
(©Foto-Webcam.org)

Literatur:

Wanderführer

Karwendel
Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen
von Demmel, Robert
Infos: Wanderführer

Karwendel

Karte

Alpenvereinskarte 5/3
Karwendelgebirge Ost
von Alpenverein
Infos: Karte

Alpenvereinskarte 5/3

Wanderführer

Tirol · Unterinntal
Karwendel · Rofan · Zillertal · Kaiser
von Garnweidner, Siegfried
Infos: Wanderführer

Tirol · Unterinntal

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Nach dem unteren Bereich des schattigen Weißenbachtals der erste Blick auf die sonnigen Almen.Achensee und Bärenkopf (rechts)Blick auf das Ebner Joch und dahinter das Inntal - vom Stanserjoch aus gesehen.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Autor:

 Autor: Reinhard Rolle