Es wird Frühling

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Klausenberg ab Gammernparkplatz

Auf eine verlassene Institution

Für viele hat der Klausenberg wohl an Reiz verloren, seitdem im Sommer 2006 die Klausenhütte geschlossen wurde. Wer aber nicht unbedingt einkehren muss, kommt trotzdem auf seine Kosten und wird mit wunderschönen Fernblicken belohnt.


Die Klausenhütte. Hier könnte man stundenlang stehen und die Fernblicke geniessen.

Die Klausenhütte. Hier könnte man stundenlang stehen und die Fernblicke geniessen.


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Bergtour (leicht)
Erreichte Gipfel:
Klausenberg 1548 m
Dauer:
Aufstieg ca. 2,5 - 3 Stunden
Beste Jahreszeit:
in der schneefreien Jahreszeit
Touristinfo:
Samerberg

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca 850 m (Zwischenanstiege)
Streckenlänge:
ca 16 Kilometer
Schwierigkeit:
mittel
Keine, der Aufstieg erfolgt stets auf Forststraßen oder gut ausgetretenen Steigen
Kinder:
Für etwas größere Kinder mit Ausdauer
Hunde:
Für Hunde geeignet.

Einkehrmöglichkeit:

Kasalm (Käsalm, Käs-Alm):
während der Sommermonate   Hütten Info, hier klicken
Wagneralm:
Mitte Mai bis Mitte Oktober: Mo - Mi geschlossen Fr nur bei schönem Wetter, Sa, So, Feiertage ab 11:00 Uhr
November bis April: Sa, So, Feiertage ab 11:00 Uhr   Hütten Info, hier klicken

Start:


Waldparkplatz Bruchfeld (Gammern) 875 m

GPS-Wegpunkt:
N47 43.967 E12 12.693 zu Google Maps

Mit dem Pkw:
Autobahn A8 München-Salzburg bis Ausfahrt Achenmühle. In Achenmühle rechts ab Richtung Törwang bis Grainbach. In Grainbach kurz vor der Hochriesbahn nach rechts den Schildern zum Duftbräu und Heuberg folgen. Noch vor Mitterhof links ab zum Parkplatz Spatenau. Kurz vor dem Duftbräu links abbiegen, beim Wegweiser "Rotkreuzheim" ebenfalls links bleiben, weiter hinauf zum großen Waldparkplatz im Gammernwald.

  • Ab Rosenheim: 15 Km / 0:25 Std
  • Ab München: 75 Km / 0:50 Std
  • Ab Bad Tölz: 60 Km / 0:55 Std
  • Ab Salzburg: 80 Km / 0:55 Std

Mit dem Bike:
Mit dem Mountainbike ist der Waldparkplatz gut erreichbar: Zum Beispiel ab Nußdorf durch das Mühltal und weiter über den Duftbräu. Siehe Tourenbeschreibung "Wagneralm"

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Der Gammernwald ist die auf ca. 1000 m Höhe gelegene Einsenkung zwischen Heuberg und Feichteck. Hier entspringt der Fluderbach, auch "Floderer" genannt. Er fließt zunächst durch das Bruchfeld, um dann über romantische Felskaskaden oberhalb von Duft in die Samerbergmulde zu stürzen.


Tourenbeschreibung:

Start: Waldparkplatz Bruchfeld (Gammern)

Aufstieg:
Vom Parkplatz halten wir uns zunächst einmal auf den Steig, der in südöstlicher Richtung beginnt, alternativ nehmen wir rechts daneben die Forststraße nach Süden. Beide Wege kommen nach kurzer Zeit wieder zusammen. Wir halten uns hier Richtung Wagneralm, ebenfalls bei der nächsten Gabelung, die wir nach einem kleinen Aufstieg erreichen. Wir gehen unterhalb der Wagneralm vorbei, queren ein kleines Wäldchen bis zur nächsten Gabelung. Hier beginnt ein schmaler Weg, der zum Teil mit Holzpfosten ausgelegt ist. Nach einigen Minuten treffen wir wieder auf einen Karrenweg, auf dem wir uns nun nun leicht rechts abwärts halten. Bald sehen wir hinab auf eine Wiese, auf der unten die Käs-Alm steht. Diese wird aber nicht weiter beachtet, und wir folgen bergab dem Weg Richtung Trockenbachtal, wo wir auch bald die Grenze nach Tirol überschreiten. Auch an der rechts liegenden Schwarzrieshütte ziehen wir vorbei, bis wir schließlich den Talboden erreichen. Hier halten wir uns rechts und überqueren nach 200 Metern links auf einer Brücke über den Trockenbach. Dort beginnt die Klausenstraße. Der breite Forstweg windet sich in Serpentinen nach oben. Nach einer Gesamtgehzeit von knapp zwei Stunden gelangen wir an eine Kreuzung, die rechts auf den Spitzstein und links auf unser Ziel, den Klausenberg weist. Auf einer Höhe von ca. 1260 m weist ein Schild zu einem kleinen Steig in den Wald hinein, und auf diesem erreichten wir nun, etwas steiler, in einer weiteren Stunde die verfallene Klausenhütte und kurz darauf den eigentlichen Gipfel.

Abstieg:
Wie Aufstieg. Oder wer etwas länger Zeit hat, kann den Spitzstein noch mitnehmen, und dann wieder an weiter oben erwähnter Stelle auf den Abstiegsweg treffen.

GPS-Daten:


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Törwang / Samerberg
(www.foto-webcam.eu)

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Ein trauriges Bild macht die Hütte inzwischen. Ob es hier jemals wieder Gastbetrieb geben wird?Blick in die Ferne und nach unten. Ca Bildmitte das Kranzhorn. Und tief unten das wunderschöne Trockenbachtal

Historisches:

Auch wenn die Klausenhütte geschlossen hat, die Haflinger kommen trotzdem noch jeden Sommer hier herauf, denn Haflinger haben auf der Klausen eine lange Tradition:
Früher standen hier acht Kaser.
1938 Cramer-Klett wird Eigentümer der gesamten Alm. Er vermietet die Alm an den Haflingerzuchtverband in Ebbs.
Stand 15. August 1951: 4 Hütten (davon 1 Kaser), 2 Pferdeställe.
(Quelle: Initiative Agrarkulturerbe)