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Jenbachschlucht

»Wasserfälle und tosende Bäche«


Schon bei der Anfahrt grüßt der Wendelstein, der bekannteste Berg des Mangfallgebirges. Der Kurort Bad Feilnbach, Ausgangspunkt unserer Wanderung, liegt ihm zu Füßen. Er ist auch berühmt für die Qualität seiner Äpfel. Aufgrund der windgeschützten Lage des Ortes gibt es hier unzählige Obstbäume, die Äpfel von hervorragender Qualität tragen.

Die Wanderung führt zumeist direkt am Jenbach entlang, der uns seine unterschiedlichen Seiten zeigt. Mal als breiter Fluss im weiten Bett, mal in der engen Schlucht als Wasserfall und tosender Bach, der sich um viele Kurven windet. Gerade an diesen Stellen ist die Szenerie beeindruckend, umgeben von steilen Bergflanken und dichtem Mischwald, entsteht hier eine mystische Atmosphäre. Kraftvolle Energiefelder sind hier vor allem in diesen Bereichen anzutreffen – unmittelbar am Wasserfall und entlang der schmalen Stege, in der Schlucht.

Tauchen Sie in die wunderbare Stimmung ein und lassen Sie sich von ihr auf dieser Wanderung tragen. Auf dem Weg kurz vor der Wirtsalm weitet sich der Blick in den Talschluss des Jenbachtales. Hochsalwand, Wendelstein und Breitenstein bilden die südliche Grenze. Diese eindrucksvolle Szenerie lässt sich auch von der Terrasse der Wirtsalm genießen. Auffällig ist auch die im Osten aufragende Graspyramide des Mitterberges.

Hinweis: Zu Beginn dieser Tour weicht die Beschreibung auf roBerge von der Beschreibung in dem Buch "Magische Wege" ab. In dem Buch ist der Ausgangspunkt das Zentrum von Bad Feilnbach, hier aber ist der Startpunkt der Wanderparkplatz an der Wendelsteinstraße am Beginn des Jenbachtals. Man erspart sich dadurch ca. 15 Minuten auf den Autostraßen von Bad Feilnbach.

Wildromantisch: Der obere Jenbachsteig


Kurzinfo:

Region:Bayerische Voralpen
Tourenart:Bergtour (leicht)  
Dauer:4 Std. 40 Min.

Anforderung:

Höhenunterschied:370 m
Schwierigkeit:mittel
Obwohl bezüglich Länge und Steigung ist die Tour eine einfache Wanderung. Im Bereich des oberen Jenbachsteiges ist jedoch Trittsicherheit erforderlich.

Einkehrmöglichkeit:

Wirtsalm:
Mitte Mai bis Mitte Oktober, nur tagsüber, Di Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Unterer Jenbachtal-Parkplatz (Wendelsteinstraße), 557m


GPS-Wegpunkt:

N47 45.801 E12 00.888  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Über München - Rosenheim (Inter- oder Eurocity Haltestelle) - Bad Aibling, dann mit Regionalbus RVO bis nach Bad Feilnbach. Vom Ortszentrum auf der Wendelsteinstraße in 20 Min. zum Ortsteil Obersteinach, wo sich direkt vor der Mautstelle der Wanderparkplatz befindet (Buslinie RVO 9578 ab Rosenheim, 9580 ab Bad AIbling).

Mit dem Pkw:

Autobahn A8 Ausfahrt Bad Aibling / Bad Feilnbach, auf der Landstraße in das Zentrum von Bad Feilnbach, nach der Jenbachbrücke links in die Wendelsteinstraße und zum Wanderparkplatz direkt vor der Mautstelle.


Ab Rosenheim: 20 Km / 0:30 Std
Ab München: 65 Km / 0:45 Std
Ab Bad Tölz: 55 Km / 0:45 Std
Ab Salzburg: 130 Km / 1:30 Std


Information:

Vom Wanderparkplatz aus gelangt man in östlicher Richtung nach ca. 1,6 Kilometer nach Kutterling. Hier wohnte lange Zeit der aus Köln stammende Maler Wilhelm Leibl, einer "bedeutendsten und interessantesten Radierer des modernen Deutschlands". Hier steht Leibl´s Wohnhaus, in der Nachbargemeinde Berbling die Kirche, in welcher der eigenwillige Maler eines sein berühmtesten Lebenswerke "Die drei betenden Frauen" schuf.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Unterer Jenbachtal-Parkplatz (Wendelsteinstraße), 557m


Erste Etappe (Aufstieg):
Gehzeit 2 Stunden 30 Minuten, 370 Höhenmeter bergauf.
Wir überqueren die Jenbachbrücke und biegen rechts in den Uferweg ein und folgen dem Wegweiser "Farrenpoint" entlang des Jenbaches.
Wir folgen nun dem Uferweg ca. 1,3 km. In Höhe Altofing wechseln wir die Bachseite und folgen nun dem Wegweiser "Jenbachtal, Bachweg".
Wir folgen nun dem Uferweg weiter flussaufwärts. Der Weg ist zunächst schmal und wird dann zu einem breiten Schotterweg. Er führt vorbei an einem kleinen Stausee und einigen kleinen Staumauern, eben oder leicht bergan im Wechsel.
Am Ende des breiten Schotterweges folgen wir dem Wegweiser "Jenbachsteig" steil bergauf in einigen Kehren durch den Wald. Am Ende des Jenbachsteiges (unterer Teil) gelangen wir nun auf eine geteerte Fahrstraße, der wir links bergauf, dem Wegweiser "Wirtsalm" folgen. Nach etwas 400 Meter folgen wir nun dem Wegweiser "Wasserfall", links in den oberen Teil des Jenbachsteiges.
Der Weg führt nun über einige schmale Stege und Stufen bergauf, vorbei am Wasserfall. Der Steig ist für trittsichere Wanderer problemlos zu gehen. Achtsamkeit erfordern die unter Umständen etwas glitschigen Gitter an den Treppen.
Am Ende des oberen Jenbachsteiges treffen wir auf eine Informationstafel. Hier gehen wir auf dem geteerten Fahrweg weiter, vorbei an einem Gatter. An der darauffolgenden Weggabelung folgen wir nun geradeaus dem Wegweiser "Wirtsalm" auf einem breiten Schotterweg. Nach ca. 900 Meter biegen wir nun rechts bergauf in einen Wanderweg durch den Wald, dem Wegweiser "Wirtsalm" folgend.

2. Etappe (Abstieg)
Gehzeit: 2 Stunden 10 Minuten, 370 Höhenmeter bergab.
Die zweite Etappe entspricht der Aufstiegsroute (Erste Etappe). Nicht trittsicheren Wanderern wird aber empfohlen, den oberen Teil des Jenbachsteiges zu meiden und hier den geteerten Fahrweg zu benutzen.


Literatur:

Führer:Magische Wege
Besondere Wanderungen in den Münchner Hausbergen
von Kleemann, Michael
Karte:Kompass Karte Bayrischzell, Schliersee

GPS-Daten:

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