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Gederer Wand

»Ab Hintergschwendt«


Ein Schmankerl ! Ein der Kampenwand als nordöstlich niedrigerer Parallelkamm vorgelagerter von Ost nach West gestreckter Felszug der nach Süden mit Tannen bewachsene Steilstufen zeigt und nach Norden in teils lotrechten Wänden abstürzt. Von Osten zeigt der Kamm einen wilden Felsgipfel. Nach Westen verliert er sich an den Sulten hin. Von der Straße bei Rottau erscheint die Gederer Wand als mächtiger breiter Felsberg. Von Gschwendt aus ist die Nordwand mit dem markanten Zwölferturm in die Weide- und Waldberge eingebettet.

An der Gederer Wand gibt es altgenannte Kletterführen, von berühmten Bergsteigern erstbegangen, z. B. Schmidkunzweg, III, 1 Stunde.

Die Gederer Wand von der Steinling-Alm aus.

Der Zwölferturm hat mehrere Namen: Mittagszeiger, Gederer Turm, Gederer Pfeiler oder einfach nur Zwölfer. Er kann nur von Kletterern bestiegen werden, wird aber selten besucht. Der Turm neigt sich jedes Jahr um ein Stückchen nach Norden. Um 1900 konnte man ihn noch durch einen gewagten Sprung von Süden her erreichen. Heute ist dies nur noch durch eine Seilbrücke möglich. Man geht davon aus, dass er irgendwann einmal zusammenbrechen wird.


Kurzinfo:

Region:Chiemgauer Alpen
Tourenart:Bergtour (mittel)  
Erreichte Gipfel:Gedererwand 1398 m
Dauer:Aufstieg 2 Std., Abstieg knappe 1,5 Std
Touristinfo:Bernau
Aschau
Weblinks:Panoramabild von der Gederer Wand

Anforderung:

Höhenunterschied:ab Rottau 843 m, ab Bernau 600 - 700 m (je nach Startplatz), ab Aigen 570 m
Schwierigkeit:mittel
Mittel. Wanderweg, zuletzt Bergsteig
Zum Gipfel der Gedererwand Trittsicherheit erforderlich. Der Zwölferturm sollte aus Sicherheitsgründen nicht bestiegen werden.
Hunde:mehrmals müssen kleine Spaltenüberquert werden

Startpunkt:

Wanderparkplatz Hintergschwendt bei Aschau, 845m


GPS-Wegpunkt:

N47 46.829 E12 21.703  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn nach Bernau, weiter mit dem Bus nach Hintergschwendt.

Mit dem Pkw:

Inntalautobahn München - Salzburg, Ausfahrt Frasdorf, Richtung Aschau fahren. In Aschau Ortsmitte beim Kreisel Richtung Bernau abbiegen. Auf halber Strecke zwischen Aschau und Bernau biegt rechts die Strasse zur Seiseralm ab. Von Bernau kommend (Autobahnausfahrt Bernau) auf halber Strecke links abbiegen.
An der Seiseralm vorbei und hinauf bis kurz vor den Weiler Hintergschwendt. Bei der Kreuzung links abbiegen. Nach einigen hundert Metern erreicht man den unteren und oberen Wanderparkplatz. Biker starten am besten am oberen Parkplatz.


Ab Rosenheim: 30 Km / 0:30 Std
Ab München: 90 Km / 0:55 Std
Ab Bad Tölz: 70 Km / 1:00 Std
Ab Salzburg: 65 Km / 0:45 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Wanderparkplatz Hintergschwendt bei Aschau, 845m


Aufstieg zur Kampenhöhe:
Unterer Parkplatz: Am Ende des Parkplatzes zweigt links ein Steig zur Forststraße ab (5 Min.)
Oberer Parkplatz: Wir folgen der Forstraße nach Süden. Nach wenigen Minuten mündet rechts der Steig vom unteren Parkplatz ein. Nach 300 Metern zweigt links ein beschilderter Weg ab. Bei einer Wegegabelung  auf 940 m halten wir uns links, bei der nächsten Gabelung (130 m) gehen wir rechts. Bald stoßen wir auf den Wanderweg, der nach Süden bergauf in Richtung Kampenhöhe führt. Der befestigte Weg geht kurz vor einer Mini-Kapelle ("Bei unserer Lieben Frau") in einen steinigen Steig über. Nun bleiben wir auf diesem Weg, der uns ca. eine halbe Stunde zur Kamepnhöhe hinaufführt. Wir stehen an einem Wegweiser und erblicken wir vor uns das Kampenwand-Massiv. Die Anhöhe direkt rechts von uns ist der Gipfelbereich des Sulten, den wir in ca. 20 Minuten ersteigen könnten.Der pyramidenförmige Berg linker Hand ist die Hochplatte, die von der Kamopenwans aus über eien Höhenweg erreichen kann.

Kampenhöhe - Gederer Wand
Nun verlassen wir den Hautweg, der zur Steinlingalm bzw. Kamenwand hinüber führt. Wir gehen nach Osten auf einen großen Stein mit einem markierten Pfeil zu. Der Pfeil weist nach rechts (geradeaus würde es über einen steilen Steig hinunter zur Maurer-Alm gehen). Vor dem Stein gehen wir also rechts ohne Höhenunterschied auf den Waldrand in östlicher Richtung zu. Nach den ersten Bäumen werden die schwachen Pfadspuren zum Steig, der dann östlich hinauf und am Kamm hinüber in mehrmaligen Auf und Ab zum Ostgipfel der Gederer Wand leitet.

Rückweg:
Wie Aufstieg.


Flora und Fauna:

Im Bereich der Gederer Wand werden immer wieder Gämsen angetroffen.


Literatur:

Karte:Alpenvereinskarte BY17
Chiemgauer Alpen West: Hochries, Geigelstein
von Alpenverein
Bildband:Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth

GPS-Daten:

Die GPS-Datei enthält die Wanderung ab Hintergschwendt.

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