Niederjochkogel


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Feldalm

»Vom Walchsee in den Zahmen Kaiser«


Obwohl das Kaisergebirge die Mountainbiker mit schönen Touren nicht gerade verwöhnt, es sei denn, man klettert auch gerne - einige nette Gelegenheiten für die Radler gibt es dennoch. Wie zum Beispiel diese, welche in zwei Stunden aus dem Kaiserwinkl bis hinauf zur Feldalm führt, am Fuß der Gipfel vom Roßkopf, Feldberg, Ropanzen und Stripsenkopf.

In dem weiten Almgebiet gibt es mehrere Hütten, sodass man immer eine Sitzgelegenheit findet - allerdings sind diese nicht bewirtschaftet.
Anschließend rauscht man auf guten Forstwegen ohne Gegenanstiege zurück bis ans Seeufer.

Die Hütten der Feldalm


Kurzinfo:

Region:Kaisergebirge
Tourenart:Mountainbike (mittel)  
Dauer:Auffahrt knapp 2 Stunden, Abfahrt ca. 35 Minuten, insgesamt c. 2,5 Std.
Fahrbahnbeschaffenheit:Im Tal Asphalt, ansonsten Forststraße, die zum Ende hin steiler und auch steiniger wird (an den beiden steilsten Stellen asphaltiert). Der gesamte Weg ist aber mehr oder weniger gut befahrbar.
Touristinfo:Walchsee

Anforderung:

Höhenunterschied:Walchsee 658 m, Feldalm 1313 m, insgesamt 655 m
Streckenlänge:12,5 km (einfach)
Schwierigkeit:mittel
mittel: Der Endspurt vor der Feldalm (ca. 350 hm) wird recht steil - für fortgeschrittene Biker jedoch kein grosses Hindernis.

Einkehrmöglichkeit:

Raineralm:
durchgehend geöffnet – kein Ruhetag
Link zur Hütte ...mehr Info, hier klicken

Hinweis: Da wir die Öffnungszeiten, Übernachtungshinweise, etc. oft aus dritter Hand erhalten, kann es immer wieder vorkommen, dass die hier veröffentlichten Daten nicht mehr ganz aktuell sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bitte vor Beginn einer Tour direkt bei der Hütte informieren (Telefon / Homepage).


Startpunkt:

Walchsee - Gemeindeparkplatz beim Turn- und Festsaal (Mehrzweckhalle) in der Ortsmitte, 660m


GPS-Wegpunkt:

N47 39.233 E12 18.990  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Bahnverbindung bis Kufstein oder Prien am Chiemsee. Von dort aus diverse Busverbindungen.

Mit dem Pkw:

Von München/Rosenheim oder Innsbruck: Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf. Von hier über Niederndorf / Durchholzen nach Walchsee. In Walchsee bei der Kreuzung (noch vor dem Ortszentrum) links einbiegen in die Alleestraße, an der Sennerei vorbeifahren, nach wenigen Metern befindet sich rechts der gebührenpflichtige Parkplatz der Mehrzweckhalle.
Von Traunstein/Kitzbühel: Über Kössen nach Walchsee. Kurz nach dem Ortszentrum rechts in die Alleestraße einbiegen, an der Sennerei vorbeifahren, nach wenigen Metern befindet sich rechts der gebührenpflichtige Parkplatz der Mehrzweckhalle.


Ab Rosenheim: 35 Km / 0:35 Std
Ab München: 100 Km / 1:40 Std
Ab Bad Tölz: 80 Km / 1:05 Std
Ab Salzburg: 85 Km / 1:10 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Walchsee - Gemeindeparkplatz beim Turn- und Festsaal (Mehrzweckhalle) in der Ortsmitte, 660m


Auffahrt:
Vom Parkplatz zurück zur Hauptstraße, dort links abbiegen in Richtung Kössen. Am Seeufer entlang bis man links das Seehotel Brunner sieht. Direkt gegenüber von ihm zweigt rechter Hand eine kleine Straße ab, der man bis zum Gasthof Essbaum folgt. Über die Brücke weiter und nach dieser links halten. Hier schöne Ausblicke auf Walchsee, Tiroler Heuberg und Zahmen Kaiser (Bild 1). Bei der Kreuzung am Weissenbachhof links halten, und gleich darauf wieder rechts abbiegen. Nun befindet man sich auf der Forststraße, auf welcher man bis zum Ziel bleibt.
Der Weg verläuft durch einen Wald, immer am rauschenden Weißenbach entlang (Bild 2). Später wird es etwas steiler, und kurz nach einer Doppel-Serpentine zweigt rechts der Weg zur Jausenstation Raineralm ab. Hier jedoch geradeaus auf dem Hauptweg bleiben, denn zum Einkehren ist es noch zu früh! Nach wenigen Minuten verläßt man den Wald und man sieht vor sich das weite Habersauer Tal mit seinen grünen Almwiesen (Bild 3). Ganz hinten, am Talschluß, erblickt man Roßkaiser und Feldberg, und dazwischen befindet sich das Ziel dieser Tour. Nun durchfährt man das Habersauer Tal nur mäßig ansteigend, einige Bänke laden zu einer kurzen Rast in der Sonne ein.
In der Talmitte, bei den Habersauer Almen, läßt man die Abzweigung zur Gwirchtalm und Heuberg rechts liegen und bleibt geradeaus auf dem Weg Nr. 87 zu den Feldalmen. Nach einer Schranke wird der Weg für die letzten 3 Kilometer steiler, ist jedoch an den beiden steilsten Stellen asphaltiert. Kurz nach der letzten Serpentine wird es flacher (Bild 5) und man erreicht das Weidegebiet der Feldalm.

Abfahrt:
Wie Auffahrt.

Alternative ins Kaisertal (nur für Profis):
Bei der Feldalm endet die offizielle Radstrecke. Wer ab hier ins Kaisertal will, muss sein Bike über den Feldalmsattel größtenteils tragen bzw. schieben. Von hier gibt es dann einen schmalen Weg hinunter nach Hinterbärenbad (Vorsicht Wanderer), den man größtenteils schieben muss. Ab Hinterbärenbad kann man bequem bis zur Sparchenstiege fahren.


Literatur:

Karte:Mayr Wanderkarte Nr. 60 (Kaiserwinkl - Kössen, Walchsee, Schwendt)
Mountainbike-Führer:Peter Umfahrers Mountainbiketouren
40 Routen für Einsteiger und Profis im Tiroler Unterland
Umfahrer, Peter
Mountainbike-Führer:MTB-Touren (Leukental St Johann Walchsee Thierseetal Unterinntal Wörgl Erl)
Bd.2, Leukental, Sankt Johann, Walchsee, Thierseetal, Unterinntal, Wörgl, Erl
Hammerle, Claudia und Hofer, Willi

Karte:



Profil:


Galerie:

Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:


Historisches:

Aus dem 2. Weltkrieg:

Im vorderen Bereich des Habersauer Tales befindet sich rechts des Auffahrtsweges eine Gedenktafel an die Opfer des 2. Weltkrieges. Am 2. März 1945 kam es hier in der Luft zu einer Kollision zweier amerikanischer Liberator-Bomber, die in er Folge im gegenüber liegenden Gelände der Lenzenkaralm abstürzten.
Dabei verloren insgesamt 19 Männer noch kurz vor Kriegsende ihr junges Leben. Nur einem einzigen Besatzungsmitglied war es beschieden, sich mit dem Fallschirm zu retten. Er wurde beim Zusammenstoß aus der Pilotenkanzel geschleudert. Nach seiner Gefangenschaft konnte er in die USA zurückkehren.

Die Namen, die Fliegereinheiten und die Positionen der Verunglückten sind auf der Gedenktafel festgehalten.