Auf dem Kalkstein


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Naviser Kreuzjöchl

Skitourenklassiker für die ganze Familie

Eine landschaftlich schöne Tour mitten in den Tuxer Alpen. Die Abfahrt ist zu großen Teilen schattseitig und bietet deshalb gute Abfahrtsverhältnisse. Und weil sie keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet, ist sie auch für Anfänger relativ gut geeignet. Ideal für Einsteiger und/oder Familien wäre natürlich der Start ab der Naviser Hütte nach vorheriger Übernachtung. Leider hat dies sympathische Unterkunft geschlossen, weil derzeit (Stand März 2006) ein neuer Eigentümer bzw. Pächter gesucht wird. Doch auch die Pensionen im nächsten Naviser Ortsteil Liesn sind sehr gastfreundlich und nur rund 1,5 Std. von der Naviser Hütte entfernt.


Das Almgebiet oberhalb der Naviser Hütte.<br />
Rechts das Naviser Kreuzjöchl.

Das Almgebiet oberhalb der Naviser Hütte.
Rechts das Naviser Kreuzjöchl.


Kurzinfo:

Region:
Tuxer Alpen
Tourenart:
Skitour (leicht)
Erreichte Gipfel:
Naviser Kreuzjöchl 2536 m
Dauer:
Aufstieg ca. 3,5 Std.
Lawinengefahr:
Grundsätzlich keine große Lawinengefahr, kann bei entsprechend vorsichtiger Routenwahl fast den ganzen Winter über begangen werden. Insbesondere im Gipfelbereich sollte man eventuelle Windverfrachtungen beachten. Insbesondere nach starken Schneefällen die Situation genau beobachten. Exposition Nordost bis West.

Lawinengefahr Aktuelle Lawinenlage: hier klicken
Beste Jahreszeit:
Den ganzen Winter über bis ins Frühjahr.
Touristinfo:
Navis

Anforderung:

Höhenunterschied:
Parkplatz 1385 m, Naviser Kreuzjöchl 2536 m, insgesamt ca. 1165 hm
Schwierigkeit:
mittel
leicht bis mittel: Aufstieg bis Naviser Hütte Forststraße und Waldwege (Rodelbahn), darüber meist gespurtes und relativ flaches Gelände.

Einkehrmöglichkeit:

Naviser Hütte:
Die Hütte ist seit Jahren geschlossen. Wegen zu hohen Umbaukosten steht diese Hütte offenbar vor dem Verkauf. Als Alternative gibt es die Stöckl Alm 20 Minuten weiter oben.   Hütten Info, hier klicken

Start:


Parkplatz Liesn bzw. Naviser Hütte im Navistal (1520 m/1380 m) 1520 m

GPS-Wegpunkt:
N47 08.517 E11 33.211 zu Google Maps

Mit dem Pkw:
Von Innsbruck kommend über die alte Brennerstrasse kurz hinter Matrei abbiegen. Von der Brenner-Autobahn Ausfahrt Matrei-Steinach, von hier aus auf schmaler Bergstraße knapp 10 km nach Navis.
Zum Parkplatz bei Liesn: Von Navis ca. 1,8 km bis nach Liesn / Grünhöfe. Die beiden gebührenpflichtigen Loipenparkplätze befinden sich im hinteren Bereich von Liesn (ca. 200 m nach der Kapelle). Parkschein Einlösung auch für den hinteren Parkplatz nur beim vorderen Parkplatz möglich. Achtung: Kurz vor Liesn kreuzen ein Schlepplift und eine Skiabfahrt die enge Bergstraße!
Zum Parkplatz "Naviser Hütte 1380 m" (Achtung - die angegebenen GPS-Daten führen nicht zu diesem Parkplatz): Ebenfalls der Hauptstraße Richtung Liesn folgen, bei einer scharfen Linkskurve kurz nach einer Steinschlaggalerie rechts jedoch die Hauptstraße verlassen und 200 Meter geradeaus dem Weg zum gebührenpflichtigen Parkplatz folgen.

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

  • Ab Rosenheim: 135 Km / 1:30 Std
  • Ab München: 200 Km / 2:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 130 Km / 1:40 Std
  • Ab Salzburg: 210 Km / 2:00 Std

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur nach Navis (Bus)

Information:
Das Städchen Navis liegt im zehn Kilometer langen Navistal, welches bei Matrei (16 km vor dem Brennerpass) östlich vom Wipptal abzweigt und vom Navisbach durchflossen wird. Geographisch gehört das Navistal zu den Tuxer Alpen. Das Navistal ist wegen seiner ost-westlichen Lage ausgesprochen sonnig. Mit seinen schönen Bauernhöfen, den vielen Almen und dem herrlichen Bergkranz bildet es einen beliebten und ruhigen Urlaubsort. Die weit verstreuten Höfe liegen auf der Sonnenseite. Uraltes Bergbauerntum ist dort beheimatet. Viele Höfe sind als sogenannte Erbhöfe seit Jahrhunderten im Besitz derselben Familien. Der Hauptreichtum von Navis besteht seit alten Zeiten im großen und weiten Almgebiet. Im Talinneren weitet sich der Talboden. Dort erheben sich auch die Kirche und das mächtige Widum, einem mehrere Jahrhunderte alten Gebäude, jetzt Pfarrhaus. Für Kulturfreunde bietet die Burgkapelle Aufenstein die ältesten gotischen Fresken Nordtirols.

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken


Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz Liesn bzw. Naviser Hütte im Navistal (1520 m/1380 m)

Ausgangspunkt ist der Parkplatz unterhalb der Rodelbahn zur Naviser Hütte (P2 auf der Karte)

Aufstieg:
Ab dem Parkplatzende der Forststraße folgen und auf dem Schranzbergweg bis zur Naviser Hütte (1787 m). Allerdings wird dieser Weg auch gern als Rodelbahn genutzt. Deshalb nutzt man, wenn vorhanden, die Skispuren Einheimischer als Abkürzer durch das Waldgelände. Diese Skispur entspricht im Großen und Ganzen auch dem Sommerweg. Bei der Naviser Hütte zuerst weiter dem Forstweg Richtung Stöcklalm in östlicher Richtung folgen. Abkürzung dieses Weges bis zur Alm in östicher Richtung möglich. Ab der Stöcklalm über die nun freien Flächen zuerst geradeaus östlich direkt auf den Gipfel zugehen, bald aber rechts (südlich) wenden und auf den Rücken "Weirichegg" (1997 m) steigen. Über diesen erreicht man den Grat, der zuerst breit ist, später schmäler wird, aber trotzdem unschwierig bis zum 2536 m hohen Gipfel führt.

Abfahrt:
Im Großen und Ganzen der Aufstiegsroute folgen. Varianten möglich.

Variante:
Vom Gipfel aus kurz östlich auf dem Gratrücken bleiben. Dann zur Klammalm hinabfahren, schönes Gelände, evtl. auch zum Klammbach, der etwas westlicher liegt. Bei der Brücke über den Bach, kurz bergauf auf eine Forststraße. Anschließend wiederum über schöne, freie Skihänge zu den unteren Bereichen des Klammbaches und zurück zum Parkplatz (nicht auf der Karte).

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km von Parkplatz Liesn bzw. Naviser Hütte im Navistal (1520 m/1380 m)
  weitere Webcams findest du hier



Sistrans
(www.stefanjud.net)

Bergstation Wanglspitz
(foto-webcam.eu)

Universität Innsbruck
(www.foto-webcam.eu)

Literatur:

Skitourenführer

Brenner-Region (Innsbruck, Stubai, Wipptal, Sterzing)
50 Skitouren
von Weiss, Rudolf und Siegrun,  zum Buch

Brenner-Region (Innsbruck, Stubai, Wipptal, Sterzing)

Software

Alpenvereinskarten digital
von Alpenverein

Alpenvereinskarten digital

Kulturführer

Wilde, Hexen, Heilige
Lebendige Tiroler Bräuche im Jahreslauf
von Streng, Petra und Bakay, Günter,  zum Buch

Wilde, Hexen, Heilige

Skiführer

Tiroler Skitouren Handbuch
161 Berge für Einsteiger und Profis
von Pokos, Kurt und Hüttl, Franz,  zum Buch

Tiroler Skitouren Handbuch

Karte

Alpenvereinskarte 31/5
Innsbruck und Umgebung
von Alpenverein

Alpenvereinskarte 31/5

GPS-Daten:


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Blick auf den Weiler Liesn im Navistal, dahinter in der Morgensonne die Stubaier Alpen mit dem Habicht.Die Naviser Hütte erreicht man nach einer guten Aufstiegsstunde.Oberhalb der Naviser Hütte erreicht man dieses flache Almgebiet, rechts das Naviser Kreuzjöchl.Blick hinunter ins Navistal. Dahinter erstrecken sich die Stubaier Alpen.Spitzkehren oberhalb der Naviser Hütte.Die Gegend ist sehr schneesicher - im Hochwinter hat es hier aufgrund der teils schattigen Lagen noch lange guten Pulver!