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Basterkopf-Umrundung

Im Kranzhorn- und Hochriesgebiet

Eine einfache, landschaftlich reizvolle Mountainbiketour im Gebiet Kranzhorn - Heuberg - Spitzstein. Man umrundet dabei den Basterkopf (manchmal auch Pasterkopf, Pastaukopf genannt), einen kleinen und unbekannteren Gipfel neben seinen bekannten Nachbarn Heuberg und Kranzhorn.


Im Almgebiet oberhalb des Kranzhorn-Parkplatzes: Blick auf den Heuberg.

Im Almgebiet oberhalb des Kranzhorn-Parkplatzes: Blick auf den Heuberg.


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Mountainbike (mittel)
Dauer:
ca. 2 - 2,5 Std.
Wegzustand:
Bis zum Kranzhornparkplatz Ashpalt / Autoverkehr. Anschließend leichte Forst- und Schotterweg. Die Abfahrt von der Schindlau-Alm bis zur Wegekreuzung im Euzenauerbach-Tal ist steil und von vielen Wurzeln und Steinen geprägt. Ungeübte sollten manchmal absteigen.'
Gehstellen:
keine
Touristinfo:
Erl

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 900 m
Steigung:
Leicht bis mittel: Die Tour weist keine allzu starken Steigungen aus.
Streckenlänge:
ca. 20 km
Schwierigkeit:
mittel
Leicht bis mittel

Einkehrmöglichkeit:

Schwarzrieshütte:
Winter: Freitag - Sonntag 10 bis 18 Uhr, ab 1. Mai: Mittwoch - Sonntag 10 bis 22 Uhr. Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet!
1.-3.3.2019 geschlossen   Hütten Info, hier klicken

Start:


Erl - Parkplatz bei der Kirche 477 m

GPS-Wegpunkt:
N47 40.885 E12 10.901 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Österreich: Von Kufstein aus Busverkehr nach Erl. Deutschland: Bahnverkehr bis nach Kufstein, von dort aus weiter mit dem Bus.

Mit dem Pkw:
Auf die Inntalautobahn: Von Innsbruck oder Kitzbühel über Kufstein, von der Ausfahrt Oberaudorf in Richtung Walchsee, gleich nach der Grenze links in Richtung Erl. Von der Autobahn München-Salzburg in die Inntalautobahn, Ausfahrt Brannenburg über Nußdorf nach Erl. Im Ortszentrum von Erl befindet sich der Parkplatz östlich der Kirche (Straße Richtung Spitzstein, nach 30 m links).

  • Ab Rosenheim: 35 Km / 0:30 Std
  • Ab München: 90 Km / 0:55 Std
  • Ab Bad Tölz: 75 Km / 0:55 Std
  • Ab Salzburg: 90 Km / 1:05 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Information:
Kennt man vom Kreuzworträtsel: Passionsspielort in Tirol mit drei Buchstaben. Die Passionsspiele prägen seit Jahrhunderten das Dorf Erl und seine Menschen. Seit 1613 sind diese in Erl nachweisbar. Sie werden in neuerer Zeit alle sechs Jahre aufgeführt.


Tourenbeschreibung:

Start: Erl - Parkplatz bei der Kirche

Auffahrt
Vom Parkplatz hinter der Kirche einige Meter wieder auf die letzte Straße hinausfahren und dort links abbiegen. Aus dem Ort hinaus und fünf Minuten fast eben in Richtung Erler Berg. Es geht recht schön über eine Asphaltstraße (Autoverkehr!) den Berg hinauf, meist durch Schatten spendenden Wald. Nach einer längeren Geraden erreicht man nach ca. 20 Minuten eine Abzweigung (Höhe 740 m). Hier links abbiegen (rechts geht es weiter zum Spitzstein).
Man bleibt auf dem Hauptweg, der bald durch einen Wald führt, an einem Bach entlang. Nach wenigen Minuten erreicht man eine Abzweigung zum Trockenbachtal (rechts). Wer sich die Auffahrt von Erl sparen will, kann auch hier sein PKW abstellen, allerdings nur begrenzte Parkmöglichkeiten.
Ab hier aber auf dem Hauptweg (geradeaus) bleiben. Nach einem weiteren Aufstieg fährt man an dem großen Kranzhorn-Wanderparkplatz vorbei. Man verläßt den Wald, der Weg wechselt von Asphalt auf Schotter. Durch das liebliche Gebiet der Spadau-Polzalm fährt man fast gerade. Anschließend wird der Weg steiniger und steiler. In mehreren Serpentinen durch Wald. Nach einer Wald-Durchquerung erreicht man die Schindlau-Alm. Kurz nach dieser eine Links-Serpentine. In dieser Serpentine den Hauptweg rechts in den Wiesenweg verlassen (siehe auch Fotos 2 und 3).
Man fährt in den Wald hinein, zuerst noch leicht ansteigend aber bald wieder bergab (siehe Foto 4). Später wird der Weg steiler und steiniger, Ungeübte steigen hier lieber ab. Nachdem auf ca. 740 m hinunter gefahren ist, erreicht man die Straße im Gänsgraben, welche von Windshausen heraufführt. Hier rechts einbiegen und nun mäßig steil hinauf. Bei einer Gabelung rechts halten. Nach einer Rechtskurve hat man bald den höchsten Punkt erreicht.

Abfahrt
Nachdem man einige Meter bergab gefahren ist, bei einer Gabelung rechts abbiegen, über den Weiderost fahren und weiter zur Käsalm. Diese rechts liegen lassen. Bald hat man das Trockenbachtal unter sich. Der Weg wird holpriger und steiniger, ist aber noch befahrbar. Mit den ersten Almgebäuden erreicht man die Schwarzrieshütte.
Nach einer Brotzeit auf der kleinen Hütte fährt man auf dem Weg weiter hinunter zu der Forststraße, die am Trockenbach entlang verläuft. Hier rechts einbiegen. Nun der Straße entlang bergab rollen. Bei einer Gabelung rechts halten. Die Straße endet bei dem kleinen Parkplatz unterhalb des Kranzhorn-Hauptparkplatzes. Ab hier auf der Asphaltstraße zurück nach Erl.

GPS-Daten:


Bitte verwendet nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de. Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der Daten auf eigene Verantwortung erfolgt und die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darauf. Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Literatur:

Karte

Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg
Infos: Karte

Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn

Mountainbike-Führer

Moser Bike Guide Band 4 - Chiemgauer Alpen, Berchtesgaden
von Moser, Elmar
Infos: Mountainbike-Führer

Moser Bike Guide Band 4 - Chiemgauer Alpen, Berchtesgaden

Mountainbike-Führer

Mountainbiken in den Rosenheimer Hausbergen
von Weindl, Georg
Infos: Mountainbike-Führer

Mountainbiken in den Rosenheimer Hausbergen

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Der Almbereich oberhalb des Kranzhorn-Parkplatzes.Bei dieser Serpentine (oberhalb der Schindlau-Alm) verläßt man den Weg und biegt rechts in den Feldweg ein.Dieser Wegweiser zeigt den richtigen Weg.Die Straße, welche in das Tal des Euzenauerbaches hinunterführt, ist breit und angenehm zu fahren. Kurz vor dem Trockenbachtal befindet sich die Kasalm. Hier Richtung Klausen weiterfahren.Das Trockenbachtal, im Hintergrund die Klausen.

Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Eine Sage: Unheimliche Gämsen

Koller Wast aus der Gegend von Erl war als "Tu-nicht-gut" bekannt und wilderte. Er ging an einem Sonntag zum Kranzhorn auf Gamsjagd, der Kirchgang war für ihn Nebensache. Auf einer kleinen Wiese zwischen den Wäldern ließ er sich nieder und lauerte. Eine Gams kam aus dem Wald, so in hundert Meter Entfernung. Der Wast legte an und schoss. Das Tier blieb stehen und näherte sich. Beim zweiten Schuss fiel die Gams noch immer nicht um und kam auf etwa zwanzig Meter zu ihm entgegen. Währenddessen kamen aus dem Wald Dutzende Gämsen hervor. Es läuteten die Erler Glocken zur Wandlung. Da bekam es Wast mit der Angst zu tun und ließ das Gewehr fallen. Er eilte talwärts und traf voller Angstschweiß in der Kirche ein. Er war sich sicher: es waren keine Gämsen sondern leibhaftige Teufel!

Quelle: (Erzählt von Herta Mitterhofer geb. Koller, die Nichte von Eva und Sebastian Koller). Diese Geschichte wurden von Alexander Buchauer, Heimatkundler aus Rettenschöss, wiedergegeben.

Mit freundlicher Genehmigung von www.sagen.at