Hochalm

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Totenkirchl

Berühmter Kletterberg

Das Totenkirchl ist einer drei großen Kletterberge des Wilden Kaisers: Totenkirchl, Fleischbank und Predigtstuhl.
Es galt ursprünglich für unersteiglich, ist aber inzwischen längst zum Modeberg geworden. Es gibt kaum noch Kamine oder Rinnen, die nicht schon begangen wurden. Erstbesteigung 1881. Der Normalweg kann von geübten Kletterern noch seilfrei begangen werden. Die 600 Meter hohe Westwand gehört zu den großen "Kaiserwänden".


Das Totenkirchl vom Stripsenjochhaus aus gesehen.

Das Totenkirchl vom Stripsenjochhaus aus gesehen.


Kurzinfo:

Region:
Kaisergebirge
Tourenart:
Klettern
Erreichte Gipfel:
Totenkirchl 2190 m
Dauer:
ca. 6 bis 8 Stunden
Touristinfo:
Kirchdorf am Wilden Kaiser
Weblinks:
zur Seite "Markus' Internet-Panorama"

Anforderung:

Höhenunterschied:
610 m (einschließlich Weg bis zur Einstiegsstelle = "Führerweg")
Schwierigkeit:
leicht
"Normalweg": Schwierigkeitsgrad bis zu III- nach UIAA-Skala.

Einkehrmöglichkeit:

Fischbachalm (Kaiserbachtal):
15.12 - 2.11. durchgehend geöffnet   Hütten Info, hier klicken
Stripsenjoch:
Mitte Oktober bis Mitte Mai geschlossen   Hütten Info, hier klicken

Start:


Kaiserbachtal (Griesenau) 1000 m

GPS-Wegpunkt:
N47 34.791 E12 19.851 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur bis Griesenau (Bus). Von dort ca. 1 - 1,5 Stunden Gehzeit durchs Kaiserbachtal bis zur Fischbachalm, weitere 0,5 Stunden bis zur Griesner Alm.

Mit dem Pkw:
Von Rosenheim und Kufstein: Inntalautobahn Ausfahrt Oberaudorf, Richtung Kössen und Griesenau.
Von Salzburg bis zur Ausfahrt Grabenstätt über Grassau und Schleching nach Kössen.
In beiden Fällen weiter über die mautpflichtige Zufahrt ins Kaiserbachtal. Großer Wanderparkplatz bei der Griesener Alm.

  • Ab Rosenheim: 55 Km / 0:55 Std
  • Ab München: 120 Km / 1:30 Std
  • Ab Bad Tölz: 100 Km / 1:30 Std
  • Ab Salzburg: 85 Km / 1:15 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Kaiserbachtal (Griesenau)

Da sich roBerge.de nicht dem Klettern verschrieben hat, verweisen wir auf die speziellen Kletterseiten von Markus Stadler sowie auf den Alpenvereinsführer "Kaisergebirge extrem" des Bergverlags Rother.Die Normalroute setzt sich zusammen aus dem Führerweg, unterem Teil der Schmidt-Rinne, Leuchs-Variante und oberer Merzbacher-Route.

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Pendlinghaus
(©Foto-Webcam.eu)

Grat zwischen der Seilbahn-Bergstation und dem Gipfel der Kampenwand
(www.foto-webcam.eu)

Literatur:

Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"
Infos: Karte

Mayr Wanderkarte Nr. 51 "Wilder Kaiser - Going, Ellmau, Scheffau, Söll"

Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser
von Jenewein, Herbert
Infos: Führer

Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem
von Schubert, Pit
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge extrem

Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern
von Höfler, Horst und Schubert, Pit
Infos: Bildband

Wilder Kaiser - Klettergeschichte, Geschichten vom Klettern

Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge alpin
Alle Routen für Wanderer und Bergsteiger
von Höfler, Horst und Piepenstock, Jan
Infos: Alpenvereinsführer

Alpenvereinsführer Kaisergebirge alpin

Galerie:


Weitere schöne Bilder sind in unserer Fotoshow

Diashow:

Die Führernadeln beim Einstieg in den Normalweg. Sie sind beliebtes Terrain für Kletterübungen, da sie vom Stripsenjochhaus leicht und schnell erreichbar sind.Im Aufstieg. Tief im Hintergrund das Stripsenjochhaus.Im Vorstieg.Auf dem Gipfel des Totenkirchl.Beim Abseilen.

Panorama:

  zur Panorama Ansicht ins Bild klicken

Sagen, Mythen und Wahrheiten:

Die wilde Jagd

Die wilde Jagd flog, in dräuend schwarze Wolken gehüllt, mit wüstem, lärmenden Getümmel eine weiße Wolke verfolgend in den Lüften daher, und mit einem donnerartigen Gekrache stürzte die weiße Wolke auf den Kaiser hernieder. Als sich die Wolken zerstreut hatten, lag ein Riesenweib tot auf dem Felsen, das Haupt mit dem hochgeschlungenen Haarknoten hinabgesunken und mit Händen und Füßen den Berg umklammernd. Dieses Riesenweib liegt auf dem Totenkirchl, wo deren Gestalt bei leichtem Neuschnee besonders zur Geltung kommt. Auf dem Weg vom Pfandl- bis zum Hinterkaiserhof zeigt sich diese Figur erst nach längerem Schauen; hat aber das Auge einmal dieselbe gefunden, so ist der Eindruck geradezu erschreckend und unverwischbar, so dass man dann immer nur das tote Riesenweib auf dem Totenkirchl liegen sieht.


Entnommen mit freundlicher Genehmigung des Autors aus dem Buch "Kaisergebirge" von Horst Höfler.