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Um den Bärnsee und nach Bernau

Verwunschener Moorsee in abwechslungsreicher Hügellandschaft

Zwischen Aschau und Bernau liegt ein weitgehend unbekanntes Juwel: der Bärnsee. Eingebettet zwischen Moränenhügeln fristet er mit seinen unberührten Verlandungszonen ein stilles Dasein ganz ohne Badetrubel – Natur pur eben! Nur wenige Gäste des beliebten Café Pauli verirren sich auf ihrem Verdauungsspaziergang hierher. Dabei gibt es hier schöne Möglichkeiten, auch noch weiter zu spazieren – z. B. auf der hier vorgestellten Runde über Bernau, wo man die Wanderung natürlich auch beginnen kann.
Und wer die Tour am Nachmittag in Bernau startet, kann den Abend dort ausklingen lassen ...


Unterhalb von Spöck, Blick auf den Bärnsee zum Laubensteingebiet (rechts).Foto: Gerhard Hirtlreiter

Unterhalb von Spöck, Blick auf den Bärnsee zum Laubensteingebiet (rechts).
Foto: Gerhard Hirtlreiter

In der Schilfzone des Bärnsees

In der Schilfzone des Bärnsees


Kurzinfo:

Region:
Alpenvorland
Tourenart:
Wanderung
Dauer:
3 Std. 5 Min.
Touristinfo:
Aschau

Anforderung:

Höhenunterschied:
240 hm
Streckenlänge:
13 km
Schwierigkeit:
leicht
Keine besonderen Anforderungen: bequeme Wanderwege und kaum befahrene Sträßchen.

Start:


PP beim Moorbad, unterhalb Cafe Pauli 595 m

GPS-Wegpunkt:
N47 47.401 E12 19.867 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Bahnhof Aschau zu Fuß über die Gedererstraße, Bernauer Straße und Höhenberg zum Moorbad Aschau. Ca. 1200 m, Gehzeit ca. 20 Min.

Mit dem Pkw:
Anfahrt über die Autobahn A8,m Ausfahrt Aschau. Beschilderte Zufahrt vom Ortszentrum Aschau Richtung Bernau, in Rechtskurve links abbiegen, bei folgender Verzweigung rechts.

  • Ab Rosenheim: 25 Km / 0:25 Std
  • Ab München: 80 Km / 0:55 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Wir starten auf dem Naturerlebnispfad Bärnsee, der zwischen Badegelände und Bach nach rechts in den Wald führt. Bei einer Verzweigung biegen wir scharf nach links ab. Der Hauptweg führt nun – einem Waldweiher rechts ausweichend - zu einer Tafel mit Infos zur Moorentstehung trifft die Variante 1 auf unseren Weg – wir gehen hier geradeaus. Über eine sumpfige Verlandungszone des Bärnsees (596 m) leitet ein Bretterweg zum Rand des Feuchtgebiets. Dort geht es im rechten Winkel nach links. Am Waldeck geht es kurz nach rechts hinauf und nach 20 m wieder links auf eine ansteigende Querung. Nach einem kleinen Bachgraben ignorieren wir den abzweigenden Rundwegs 24; wir folgen ihm erst am Ende Tour – oder wenn wir uns auf die kurze Variante 2 beschränken.
Jetzt geht es erst mal geradeaus weiter und in einem Rechtsbogen hinauf nach Spöck (635 m). Dort an der Straße kurz nach rechts und nach 30 m auf dem Weg 41 wieder nach links. Am Ortsrand rechts, wandern wir auf einem Feldweg zu einem Waldstück, in dem es bergab geht. Dort links abzweigende Rückewege ignorieren. Durch hügeliges Gelände wandern wir dann nach Reitham (600 m); nach links in den Weiler, am Stadel vom Thaurerhof links vorbei und vor dem Paulihof nach rechts. Auf einem Kiesweg wandern wir weiter nach Osten. Ab einer Bank geht es am Waldrand entlang geradewegs hinab ins Siedlungsgebiet. Dort geradeaus 100 m durch die Grabenfeldstraße, um dann nach links in die Engelländerstraße abzuzweigen. Gleich darauf zweigen wir wieder rechts ab. Ein Spazierweg schlängelt sich leicht bergauf und mündet in die Hitzelsbergstraße ein (zur Kalvarienberg-Kreuzigungsgruppe kurzer Abstecher möglich). Die nächste Straße nach rechts leitet zum Gasthof Kampenwand an der Aschauer Straße, geradeaus weiter geht’s zur Ortsmitte von Bernau (544 m).
Beim Rückweg gehen wir zunächst auf schon bekanntem Weg in die Hitzelsbergstraße, verlassen sie aber gleich wieder, indem wir bei der Hausnummer 8 dem Wegweiser »Hitzelsberger Wanderweg 33« folgen. Mit der Wegweisung zur Waldkapelle geht es bald darauf ins Holz. Bei den beiden folgenden Verzweigungen gehen wir jeweils Richtung »Hittenkirchen, Urschalling« nach rechts. In einem Graben halten wir uns nach der Brücke links und gewinnen wieder deutlich an Höhe. Auf der folgenden Lichtung geht es nach rechts über eine Wiese zu einem Sträßchen hinauf. Diesem folgen wir nach links und durchqueren die Weiler Gröben sowie – jenseits der Autobahn – Hötzing (628 m), um dann nach links und durch Pfaffing zu wandern. Unmittelbar nach der Autobahnbrücke halten wir uns links und wandern auf einem Feldweg nach Spöck, wo wir auf schon bekannter Wegstrecke Richtung Bärnsee gehen.
Kurz vor dem romantischen Gewässer betreten wir wieder Neuland und gehen auf dem Bärnseerundweg nach rechts hinab. Nach Durchquerung der Verlandungszone des Bärnsees (596 m) halten wir uns am Hangfuß links, bald darauf schräg aufwärts durch den Waldhang. Im Weiler Höhenberg (636 m) lohnt sich ein Besuch der Kirche Hl. Kreuz (Gebäude aus dem 15. Jh., Ursprünge im 12. Jh.). Schließlich schlendern wir sehr aussichtsreich nach Süden hinab zum Café Pauli (610 m) und zum nahen Moorbad.

Varianten:
1) Start oberhalb dem Bad entlang (Ww. »Bärnsee, Spöck Bernau«), ¼ Std. kürzer.
2) Kleine Schleife: Rundweg um den Bärnsee (Mark. 24), insgesamt nur 1 Std.

GPS-Daten:

Die Markierungen auf der Karte weisen auf die Wegpunkte im Tourentext hin.

GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein.
Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar).
Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

Unsere GPS-Dateien dürfen kostenlos für die private Nutzung heruntergeladen werden. Die Veröffentlichung jeglicher Art und kommerzielle Nutzung ist nur mit vorheriger Genehmigung von roBerge.de möglich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Die GPS-Daten wurden mit größter Sorgfalt aufbereitet. Trotzdem kann keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten gegeben werden. Sie können deshalb nur als Unterstützung bei der Wegfindung dienen. Wir weisen deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die Wegfindung nur aufgrund offizieller Karten erfolgen darf. Die Tracks dürfen nie ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet verwendet werden.
Die Benutzung privater Straßen und das Betreten privater Grundstücke kann gesetzlichen Beschränkungen unterliegen.

Ich akzeptiere die obigen genannten Bedingungen.



Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Bergstation Hochries-Seilbahn
(www.foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Hochrieshütte
(©foto-webcam.eu)

Literatur:

Wanderführer

Chiemsee - Berge und Seen zwischen Rosenheim und Salzburg
von Hirtlreiter, Gerhard
Infos: Wanderführer

Chiemsee - Berge und Seen zwischen Rosenheim und Salzburg

Galerie:



Autor/en:

Gerhard Hirtlreiter
Aus dem Wanderführer Chiemsee, erschienen im Bergverlag Rother   


  • Openstreetmap Darstellung von J.Dankoweit