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Bischofsfellnalmrunde

Von Bergen zur Bischofsfellnalm

Die Bischofsfellnalm liegt herrlich sonnig auf der Südostseite des Hochgerns und besticht mit einer grandiosen Aussicht nach Süden in die Bergwelt bis zum Alpenhauptkamm. Der Rundweg über die idyllische Almfläche der Röthelmoosalm mit ihren saftigen bunten Wiesen und dem beeindruckenden Blick auf die felsigen Steilwände des Gurnwandkopfs rundet diese Biketour perfekt ab. Wer noch für eine Wanderung Energie übrig hat, kann auf den Hochgern wandern.


Auf den letzten Metern zur Bischofsfellnalm

Auf den letzten Metern zur Bischofsfellnalm

An der Bischofsfellnalm beginnt die Wanderung zum Hochgern

An der Bischofsfellnalm beginnt die Wanderung zum Hochgern


Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Mountainbike
Dauer:
3 Std. 5 Min.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Bergen

Anforderung:

Höhenunterschied:
1164 m
Streckenlänge:
36,5 km
Schwierigkeit:
mittel
Asphalt und Schotter, teilweise sehr steil

Start:


Parkplatz der Hochfellnbahn 586 m

GPS-Wegpunkt:
N47 47.869 E12 35.481 zu Google Maps

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn zum Bahnhof Bergen, von dort mit der Buslinie 9508 zur Bushaltestelle Hochfellnbahn

Mit dem Pkw:
Die Autobahn A8 München-Salzburg bei der Ausfahrt Bergen verlassen und nach Bergen fahren. Dort der Beschilderung zur Hochfellnbahn folgen.

  • Ab Rosenheim: 50 Km / 0:35 Std
  • Ab München: 100 Km / 1:00 Std
  • Ab Bad Tölz: 90 Km / 1:05 Std
  • Ab Salzburg: 50 Km / 0:35 Std

Tourenplaner / Online-Fahrpläne: hier klicken

Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Start: Parkplatz der Hochfellnbahn

Die Bischofsfellnalmrunde wird am Parkplatz der Hochfellnbahn in Bergen gestartet. Wir fahren auf dem geteerten Weg hinauf ins südliche Tal der Weißen Ache. Die Maxhüttenstraße führt uns mit geringer Steigung am Bergbach entlang durch den Wald hinauf. Am Kohlstatt-Wanderparkplatz geht die Straße in einen guten Forstweg über. Je höher wir kommen, umso mehr nimmt die Steigung zu und desto lauter hören wir den Bach rauschen. Es gibt wasserfallartige Bachstufen. An einer größeren Stufe gibt es die Möglichkeit auf einer Bank gemütlich der Natur zu lauschen. Außerdem kann man in Gumpen ein erfrischendes Bad nehmen. Nur wenige Meter weiter bergauf plätschert ein Wasserfall sanft am Fels neben dem Weg hinab. Die Weiterfahrt wird im oberen Bereich durch felsigen und gröberen Untergrund mit losem Kies erschwert. Dieser Weg ist an manchen Abschnitten nun auch steil und schmäler. Dadurch bekommen wir schöne Tiefblicke in das schluchtartige Tal und Ausblicke auf die Felsflanken des Röthlwandkopfs. Fast oben angelangt laden Bänke mit Tischen im Schatten zum Verzehr der mitgebrachten Brotzeit ein. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zu den großen Wiesenflächen des Eschelmoos mit seinen vielen Kühen. Nun haben wir herrliche Blicke auf die Bergwelt um uns, die Ausläufer des Hochgerns im Westen und des Hochfellns im Nordosten. Wir halten uns am Eschelmoos links und fahren den guten Forstweg östlich des Tals hinunter Richtung Eschelmoosalm/Ruhpolding. Auf dem Weg kommen wir an der Eschelmoosklause vorbei. Hier gab es schon um 1700 eine Klause aus Holz, die allerdings 1753 durch die steinerne ersetzt wurde. Eine Tafel informiert über die Klause und die Zeit der Holztrift. Bei der weiteren Abfahrt bekommen wir immer wieder schöne Tiefblicke hinunter in das steile Talbett und Blicke auf die felsige Hörndlwand. Unten im Urschlauer Tal angekommen, fahren wir scharf rechts über die Brücke der Urschlauer Achen und den Hammerer Graben bergauf Richtung Röthelmoos. In einer markanten Linkskurve haben wir schöne Blicke hinunter zur Röthelmoosschlucht mit einem Wasserfall. Nur wenige Meter weiter kommen wir an der Röthelmoosklause vorbei. Die alte hölzerne Klause ist sogar noch älter als die Eschelmoosklause, sie stammt aus dem Jahre 1620 und wurde auch Mitte des 18. Jahrhundert durch diese steinerne Klause ersetzt. Wir sehen schon die blumenübersäten Wiesenflächen der Röthelmoosalmen. Vom Hochmoor aus haben wir grandiose Blicke auf den schroffen Gurnwandkopf und die Hörndlwand. 2 Almhütten, die Langerbauer Alm und die Dandl Alm, laden hungrige und durstige Bergradler zur gemütlichen Einkehr ein. Wir fahren weiter auf dem guten und breiten Forstweg hinauf Richtung Eschelmoos, dieses Mal aber auf der westlichen Talseite. Der Abzweig zur Bischofsfellnalm ist nach etwa 30 Minuten, mit abwechselnd steilen und flacheren Passagen sowie einem Wechsel von Auf und Ab erreicht. Bei einem weiteren Abzweig folgen wir wieder der Beschilderung zur Bischofsfellnalm und fahren auf einem zunächst guten Forstweg hinauf. Nun nimmt die Steigung teilweise deutlich zu und wird an einigen Streckenabschnitten auch recht steil. Es gibt auch Wegabschnitte mit felsigem, losem und gröberem Untergrund. Fast oben an den Weideflächen angekommen, ragt der Hochgern direkt über uns in den blauen Himmel. Das letzte Stück auf der kleinen Hochebene führt uns mit herrlichen Weitblicken zum bewirtschafteten Almgebäude der Bischofsfellnalm. Blicke in die Gipfelrunde vom Hochfelln bis zum Watzmannmassiv, zu den monumentalen Bergketten der Loferer und Leoganger Steinberge bis hin zum Alpenhauptkamm, sowie zur markanten Hörndlwand mit Gurnwandkopf in greifbarer Nähe, können wir von hier oben genießen. Bei diesem schönen Panorama haben wir kein Problem an der gemütlichen Almhütte eine längere Pause einzulegen. Dazu gibt es noch eine herzhafte Brotzeitplatte - was will das Bergradlerherz mehr? Der Rückweg ist erst einmal derselbe. Im oberen Teil der Abfahrt, an den steileren und gröberen Wegabschnitten fahren wir vorsichtig hinunter. Sobald wir auf dem breiten und guten Forstweg gelangen, halten wir uns links bergauf nach Eschelmoos. Ab Eschelmoos kennen wir den Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auch hier heißt es an einigen steilen und groben Stellen mit Konzentration hinunterzufahren. An heißen Tagen locken die Gumpen in der Weißen Achen für einen weiteren Stopp.

GPS-Daten:


GPX-Tracks sind oft ungenau. Die angezeigten Daten können (insbesondere zur Höhe und Steigung) falsch sein. Daher verwendet bitte nie die Tracks ohne betreffendes Kartenmaterial für das dazugehörige Gebiet. Die GPS-Daten sollen nur als zusätzliche Unterstützung verwendet werden. Auf der Karte lässt sich rechts oben in die Kartengrundlage OpenTopomap umschalten (OpenTopoMap ist nicht immer sofort verfügbar). Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.


Download Bedingungen

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Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier



Marquartstein
(www.foto-webcam.eu)

Grat zwischen der Seilbahn-Bergstation und dem Gipfel der Kampenwand
(www.foto-webcam.eu)

Reichenhaller Haus (Hochstaufen)
(www.foto-webcam.eu)

Galerie:





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