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Zauberwald-Hintersee-Wartstein

»Familienentdeckungswanderung«


Diese Tour richtet sich weniger an stramme Wanderer, sie hat, bei einer Vielzahl an unterschiedlichsten Eindrücken und Fotomotiven in Hülle und Fülle, eher den Charakter eines ausgedehnten Spaziergangs.
Die Rundwanderung ist sehr gut für Kinder geeignet, sehr gut möglich auch bei Schlechtwetter (wenn das Wasser von allen Seiten kommt - passende Kleidung ist Voraussetzung), dann oft menschenleer. Vielfältige Einkehrmöglichkeiten am Weg.
Wir nutzen teilweise den Naturlehrpfad Zauberwald sowie den Ramsauer Malerweg.

Hintersee-Romantik

Im Zauberwald


Kurzinfo:

Region:Berchtesgadener Alpen
Tourenart:Wanderung  
Dauer:Gehzeit gut 2 Std. (6,8 km, Steigung 300 Hm), dazu viele Pausen - Zeit lassen!
Touristinfo:Ramsau

Anforderung:

Höhenunterschied:300 hm
Streckenlänge:ca. 7,5 km
Schwierigkeit:leicht
Geringe Steigungen, wenige Stufen, bei Nässe glatt, am Wartsteingipfel Vorsicht vor den steilen Abbrüchen!
Kinder:Für Kinder geeignet. Stufen und Durchschlupfe im Zauberwald und am Wartstein steil - deshalb nicht für Kinderwagen geeignet!
Kinderwagen geeignet:Nein
Hunde:Problemlos.

Startpunkt:

Pfeifenmacherbrücke, Wanderparkplatz in Ramsau, 680m


GPS-Wegpunkt:

N47 36.423 E12 53.254  [@google-maps]

Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit der Bahn zum Bahnhof Berchtesgaden. Direkt am Bahnhof weiter mit der RVO-Buslinie Berchtesgaden-Ramsau-Hintersee Richtung Hintersee. Die Busse verkehren in etwa im Stundentakt (siehe www.rvo-bus.de). Haltestellen "Kirche" oder "Oberwirt".

Mit dem Pkw:

A8 München – Salzburg bis Ausfahrt Traunstein/Siegsdorf. Weiter auf der B 305 (Deutsche Alpenstraße) über Inzell, Schneizlreuth bis zur Schwarzbachwacht. Ca. 500 m nach dem Wirtshaus Wachterl biegt man rechts ab in die Alte Reichenhaller Straße, Richtung Hintersee. Bei der Abzweigung, die rechts zum Hintersee führt, biegt man links ab in die Straße "Im Tal". Kurz darauf befindet sich rechts die Pfeifenmacherbrücke.


Ab Rosenheim: 83 Km / 1:10 Std
Ab München: 100 Km / 2:20 Std
Ab Bad Tölz: 120 Km / 1:40 Std
Ab Salzburg: 45 Km / 0:40 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:

hier klicken


Tourenbeschreibung:

Pfeifenmacherbrücke, Wanderparkplatz in Ramsau, 680m


In der Ortsmitte der Ramsau wechseln wir, nachdem wir das Kalendermotiv "Kirche mit Reiteralm" gewürdigt haben (auch ein Besuch der Pfarrkirche ist lohnend) auf einer der Brücken über die Ramsauer Ache auf sie ruhige Südseite des Flusses. Wir folgen den Wegweisern zum Hintersee/Zauberwald westwärts an und oberhalb der Ache, vorbei an den Gletscherquellen, mit Blickrichtung Reiter Alm. Südlich überragt uns das Massiv des Hochkalters. An der Marxenbrücke überqueren wir die Straße und folgen jenseits dem Fahrweg, der am "Wirtshaus im Zauberwald" vorbeiführt. Hier ist die Marxenklamm zu bewundern. Bald queren wir auf einer Brücke die Ache auf das Nordufer und stehen nun am Eingang zum eigentlichen Zauberwald.

Der Zauberwald ist ein wildromantisches Felsturzgebiet, entstanden durch eine nacheiszeitliche Lawine aus dem Hochkaltermassiv, die den Hintersee aufstaute, weit höher als der heutige Seespiegel. Viele Informationstafeln geben auf dem Naturlehrpfad Auskunft über landschaftliche, geologische und biologische Eigentümlichkeiten, auch über die künstlerische Verarbeitung. Wir folgen dem Weg links unweit der wildschäumenden Ache durch den Zauberwald hindurch. Zwischen Bachläufen und Felsenblöcken entdecken wir Feengrotten, Trollhöhlen, Nymphentümpel und andere zauberische Orte, durch die wir uns, auf Stufen und mit Geländern gesichert, leicht ansteigend dem Hintersee nähern.

Wir erreichen den See am Ausflusswehr, bei einem Kiosk, unweit vom Parkplatz Seeklause. Hier können wir am glasklaren Wasser wahlweise Enten oder Fische füttern. Wir gehen nun rechts im Wald den Uferweg des malerischen Hintersees entlang, gegenüber die imposanten Ostabstürzen der Reiteralpe, und passieren die Anlegestelle der Fähre, mit der man sich hinüber zu den Gasthäusern übersetzten lassen könnte. Von dort würde man über den Norduferweg wieder zu unserer Route aufschließen. An der Nordostecke des Sees überqueren wir den Fahrweg (kurz links gehen) und wandern bergauf nach Nordosten. Wir folgen dem Fahrweg, der am Waldrand entlang nach Osten führt. Nach 400 Metern biegen wir rechts in den Wald ab und steigen hinauf, teilweise steil.

Schnell ist der Aussichtspunkt am Wartstein mit dem Kriegerdenkmal erreicht, mit einem schönen Blick auf die Ramsau, zur Reiteralpe, auf den Hochkalter mit dem Blaueisgletscher und bis zum Hohen Göll. Wir achten auf die senkrechten Felsabbrüche! Unterhalb des Aussichtspunktes (den eigentlichen Wartstein-Gipfel besteigen wir nicht) finden wir noch die vergitterte Magdalenengrotte, derzeit als Kapelle hergerichtet, früher wohl Wohnsitz eines Einsiedlers. Nach unserer Rast gehen wir nordostwärts durch des Wald des Wartsteins. Wir treffen wieder auf den Hauptweg (auf dem man den Wartstein abkürzen kann), gehen rechts bis zum Waldrand und dann geradeaus über die Weide zur kaum befahrenen Straße und auf dieser weiter geradeaus zum Bindenkreuz (Bushaltestelle).

An der Kreuzung Bindenkreuz biegen wir rechts ab und gleich wieder links auf einen Weg, dem Wegweiser Kunterwegkirche nach. Unser Weg leitet durch den Graben des Lattenbachs zur Wallfahrtskirche Maria Kunterweg, einer sehenswerten, reichgeschmückten Rokoko-Kapelle. Von dem Kirchlein führt uns der Weg an vielen Kreuzwegstationen vorbei hinab in den Ortskern von Ramsau beim Oberwirt.


Literatur:

Führer:Nordic Walking zwischen Bad Tölz und Berchtesgaden
von Maier, Michael / Ulrich, Sepp

GPS-Daten:

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