roBerge Rätsel 410

Begonnen von Kalapatar, 13.06.2022, 10:49

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Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

Es steht wieder mal ein Rätsel an. Starten wollen wir damit am kommenden Freitag. Ich werde wieder, so gegen 18:00h, ein paar "G'schichterl" erzählen und Ihr müsst erraten welche Lokalität (das kann ein "Bergerl" sein, eine landschaftliche Besonderheit oder etwas Ähnliches) da gemeint ist.  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#
Warum schreibe ich "Bergerl" ? Na sehr hoch sind diese dieses Mal nicht, und wir bleiben auch eng im Rosenheimer Land. Also der Reinhard kann alle mit dem Radl erreichen.  #biken2# #biken2#
Vielleicht noch ein Hinweis: Kennt Ihr Euch eigentlich im Inntal aus?  #buch# #buch#   #musik2#

Aus den gesuchten Lösungen ist dann wieder ein Wort zu bilden, das Lösungswort bitte hier posten.

Wir machen dieses Mal eine Punktebewertung: Wer die jeweilige Tageslösung hier als erstes postet erhält einen Punkt; es gibt auch Sonderpunkte, weil ich zusätzliche Fragen stelle. Wer das Lösungswort als erstes postet erhält 3 Punkte, und gewonnen hat der oder diejenige mit den meisten Punkten. #vielglueck# #vielglueck#

Also, bis Freitag, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

So, jetzt startet unser Rätsel. Bitte die Lösung hier im Forum posten, dann gibt es Punkte, keine PN!
Natürlich dürfen Fragen gestellt werden.

G'schichterl 1:

Früher wurden Unwetter meistens angekündigt, denn bevor das Wetter von Westen her herüberkam, zeigte sie sich auf einem unscheinbaren Gipfel, sie ist deutlich zu sehen, die riesenhafte Wetterhexe. Bei schönem Wetter hielt sie sich in den Felsen versteckt. Kam aber Gewitter auf, so fegte sie mit einem Reisigbesen am Berg hin und her. Dabei brachte sie Gestein ins Rollen, das mit Donnergetöse in die Tiefe kugelte. Im grellen Licht der aufzuckenden Blitze war zu erkennen, dass das Riesenweib ganz schwarz war. Aber je nach der Stärke des Unwetters, das sie anzeigte, erschien die Hexe mal größer, mal kleiner. Die Leute schauten dann angstvoll zum Berg hinauf, machten rechtzeitig vor Ausbruch des Donnerwetters die Fensterläden zu und zündeten in der Stube die Wetterkerze an. Um das Lichtlein herum hockten sich betend die Hausbewohner, die heilige Jungfrau Maria oder den heiligen Laurentius um Schutz anflehend, die beide ja die Dorf- und Flurpatrone waren und noch sind.
Einmal taten sich einige Kleinbergler zusammen, als die Wetterhexe wieder auf der  hervorkam und zu kehren anfing. Sie machten sich auf den Weg zum Hexenfelsen. Als sie fast dort angelangt waren, brach ein furchtbares Gewitter los. Die schneidigen Männer ließen sich davon aber nicht abschrecken. Als sie bald darauf droben ankamen, sahen sie die Hexe jedoch nicht, soviel sie auch im strömenden Regen und Donnergetöse in den Felsen suchten und sie mit lauten Rufen hervorzulocken suchten. Nichts Auffallendes war zu entdecken. Das Wetter tobte weiter.
Während ihre Frauen daheim voller Sorge um glückliche Rückkehr ihrer Männer beteten und immer wieder hinausschauten in die sturmgepeitschten Regenfluten, ob die Ihrigen endlich heimkämen, gingen diese unverrichteter Dinge wieder hinab zu ihren Berghöfen. Mit großer Erleichterung wurden sie dort empfangen, konnten aber zum Leidwesen der Daheimgebliebenen nichts Besonderes berichten. Als dann einer vor die Haustüre trat, um nach dem Wetter zu sehen, siehe da!: Die Hexe war wieder oben und kehrte mit ihrem gewaltigen Besen weiter.

Wir suchen den Berg, wo sich dieses abspielt  #gruebeln#, und den Namen des Hauptgipfels  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel# (Extrapunkt): Dazu noch ein Hinweis: Am 29. Juni wird an den Namensgeber unseres Hauptgipfels (das  ist nicht der Name des Berges!) gedacht.

Jetzt viel Spaß, und viel Glück #vielglueck# #vielglueck#

Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

So, jetzt kommt eine Hilfestellung:

Auf unseren gesuchten Berg führt ein leichter KST, der den Namen eines Mediziners trägt. Von diesem Arzt hat der Maler  Wilhelm Leibl 1890 ein Ölporträt auf Holz gemalt!

Viele Grüße, Kalapatar

eli

servus beinand,

Rotwandlspitz und Brünnstein bzw. -schanze , fehlt noch der Dr.-Julius-Mayr .Steig.

hawedere

eli

Kalapatar

Servus Eli

Ja wir haben den Brünnstein gesucht, und auf der "Schanzn" hat unsere Wetterhex immer mit ihrem Besen gewütet. Jetzt fehlt aber noch der Name des Hauptgipfels, denn die Rotwandlspitze liegt bei mir im Karwendel, und unser Rätsel dreht sich ja dieses Mal um das bayerische Inntal.
Vielleicht hilft ja der 29.Juni?

Viele Grüße, Kalapatar

eli

Oiso, ich kenne den Steig zur Rotwandlspitz ( 1588m ) rüber vom Brünnstein. Tipp: Einfach mal im Bayernatlas nachsehen.

eli     

Der Karwendelgipfel  ist ja wohl gar nicht gefragt  gewesen .

Na gut, dann schiebe ich den Paulskopf noch nach.

Kalapatar

Eli, Du hast Recht, da gibts eine Route über die Rotwandlspitze zum Brünnstein. Aber ist die Rotwandlspitze (1588m) da der Hauptgipfel, also der höchste Punkt? Nein, denn die ist ja sogar niedriger als der Brünnstein (1634m).
Es gibt aber eine als Hauptgipfel bezeichnete Erhebung, die zwar minimal höher, aber doch höher ist.  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

eli

Na gut, PETERSKOPF, ist um einen halben Meter höher!   #hihi#

So viel Stress nach meinem Urlaub.

eli

Kalapatar

Servus

Genau so ist es.  Der Peterskopf wird als Hauptgipfel bezeichnet.  Dazwischen noch der etwas niedrigere Paulskopf. Wobei wir beim 29. Juni wären: Peter und Paul.

2 Punkte gehen an den Eli #prost# #prost#

Bis Morgen,  Kalapatar  #bisbald# #bisbald#

eli

Servus beinand!

Habe gerade eben, nach erheblichen Schwierigkeiten mit meinem neuen Rechner  :P , ein Bild vom Peter - und Paulskopf samt Brünnsteingrat gefunden, aufgenommen von der Hexen - Brünnsteinschanze.. Hoffentlich klappt`s!

Na hawedere

eli

2015_04_15 Peter und Paulskopf - Brünnstein a.jpg
* 2015_04_15 Peter und Paulskopf - Brünnstein a.jpg
(Filesize: 155.52 KB, Dimensions: 1200x900, Views: 744)

Kalapatar

Servus Beinand

Jetzt habe ich gestern ganz vergessen: Für unser Lösungswort brauchen wir den 9. Buchstaben unseres gesuchten Berges (Umlaute sind zwei Buchstaben). Also bitte notieren!
Gleich folgt das neue G`schichterl  #buch# #buch#

Kalapatar

Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

So, heute bleiben wir im Inntal, ich muss aber eines bekennen, wir machen einen Schritt über die Grenze, aber nur einen ganz kleinen, so dass man schon noch sagen kann: Wir sind im bayerischen Inntal, dieses Gebiet nehmen wir jetzt einfach mal dazu. Nein, ich will die Gegend nicht annektieren, keine Angst.
Heute suchen wir eine Hütte!  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#
Und die hat eine lange Tradition. Bereits 1882 überließ die Stadtgemeinde der Alpenvereinssektion eine Berghütte. Und die wurde schrittweise ausgebaut. Naja 1899 brannte die Hütte bis auf die Grundmauern nieder, wurde aber wieder aufgebaut. Die Hütte steht an einem kleinen ,,Bacherl" und es heißt, dass früher dort sogar Braunbären ihren Durst stillten. Na, bei der Hitze heute würde ich da auch gerne rein springen.  #schwitz# #schwitz#
Für unser Lösungswort brauchen wir den letzten Buchstaben des Namensgebers dieser Hütte.

Und einen extra Punkt gibt es für den oder die, der/die den Namen des Steigerls kennt der zu einer anderen Hütte führt, von der man auf einem relativ einfachen KST einen schönen Gipfel dieses Gebirges erreichen kann.

So, das G'schichterl dazu, das kommt dann später.

Dieses Mal ist es glaube ich recht leicht, hoffentlich seid Ihr alle zuhause und nicht in irgendeinem Biergarten; also auf geht's!

Viele Grüße aus dem Mangfalltal, Kalapatar  #bisbald# #bisbald#

Zeitlassen

Ich weiß was!  :laugh:
Das Anton-Karg-Haus, oder Hinterbärenbadhütte im Kaisergebirge in Tirol.
Als ich dort war, hat sich am Bacherl ein Fuchs den Durst gestillt, weil er von uns kein Bier bekommen hat...
Klettersteige gibt es drumrum viele, ich tippe jetzt mal auf dem Kaiserschützensteig zur Elmauer Halt, und runter zur Gruttenhütte.

Kalapatar

Servus

Also einen Punkt bekommt Zeitlassen für das Anton-Karg-Haus. #prost#
Nur, mit dem KST liegst Du leider daneben, der wäre vielen viel zu lang. Und wir suchen auch nicht einen KST, sondern ein Steigerl, das zu einer bekannten anderen Hütte führt, von der aus man dann über einen leichten KST auf einen bekannten Kaisergipfel kraxeln kann.

Und hier das schon erwähnte G'schichterl:

G'schichterl 2:

Nicht immer war das Kaisergebirge aus schroffen, zerklüfteten und kahlen Felswänden mit einer riesigen Zahl bizarrer Gipfel aufgebaut, in deren wilder Steinwüstenei kein Halm und keine Blume wächst. Vielmehr war die Nordseite des Gebirges mit saftig grünen Almwiesen bedeckt, auf denen kräftiges Vieh in kleinen und größeren Herden weidete. Die Besitzer dieser Almen hatten in diesen längst vergangenen Zeiten Überfluss an rahmiger Milch, Butter, Käse und natürlich auch an bestem Fleisch. Es waren reiche Almbauern, und dieser Reichtum ist ihnen zu Kopfe gestiegen und machte sie übermütig. Ein Sprichwort sagt: Reichtum gebiert Übermut und Übermut gebiert Armut. An diesen Bauern hat sich dieser Spruch bitter bewahrheitet.
Die Bauern auf den Kaiseralmen lebten also in Hülle und Fülle und wussten schon gar nicht mehr, womit sie sich noch vergnügen könnten. Ihr Tun und Treiben artete immer mehr aus. Ja, sie achteten nicht mehr der Gottesgaben, die ihnen in so überreichem Maße beschert waren. Statt im Herzen dafür dankbar zu sein, frevelten sie und missbrauchten zu unziemlichen Spielen das, wovon andere Leute gar oft zu wenig hatten, um ihr Leben zu fristen. Sie bauten sich aus lauter Käselaiben eine Kegelbahn. Die Kegel formten sie aus frischer Butter und die Kegelkugeln backten sie aus Brotteig. Das wurde für diese reichen Leute mal ein Spielchen, wie es sich andere nie leisten konnten. Jubel und protziges Lärmen tönte dabei über die Anhöhen bis ins Tal hinab, wenn sie solchermaßen ihren Spaß beim Kegeln hatten.
Aber über dieses irdische Treiben ergrimmte der Himmel. In einer Nacht brach ein fürchterliches Gewitter los und es schüttete tagelang in Strömen. Die Wasser schwemmten allen fruchtbaren Boden hinweg, sodass das nackte Gestein zu Tage trat. Noch nicht genug damit: Die Felsen fingen an zu beben, rissen auseinander und türmten sich übereinander und sie erschlugen und begruben Mensch und Tier und Haus und Hütte unter sich.
So ist es geschehen, dass jetzt kahle Felswände emporragen, wo einst grüne Matten sich ausbreiteten.

Kalapatar

Jetzt braucht's doch noch ein wenig Hilfe, oder:

"Ihr lasst Euch aber sauber betteln, dass Ihr das Rätsel löst", so schwierig ist es doch auch nicht!

Viele Grüße, Kalapatar

Chtransalp10

Das wird der "Bettlersteig" zur Kaindlhütte sein. Von dort gibt es den Widauer-Steig zum Scheffauer... der ist inzwischen als Klettersteig bekannt - wir sind ihn vor ca. 20 Jahren "einfach so" gegangen....  :)


Kalapatar

Servus und willkommen Chtransalp 10 bei unserem Bergrätsel:

Und Du hast gleich mal Deinen ersten Punkt gewonnen.  #prost#

Weiter geht's dann Morgen, ich glaube wir fahren wieder über die Grenze zurück.

Viele Grüße aus dem Mangfalltal, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

So, unser dritter Tag des RoBerge Rätsels 410 steht an.

Wir sind zurück im bayrischen Teil des Inntals. Obwohl, gestern im Kaiser, da konnte man doch toll klettern. Und hier im bayerischen Teil??? Wenn man etwa am Luegsteinsee vorbeigeht, kurz nach dem ,,Weber in der Wand" da treffen sich oft ein paar Kletterer um, über top rope gesichert, für größere Touren zu trainieren.
Aber gibt's da in der Gegend auch echt schwierigere Herausforderungen: Sicher, man muss sie nur kennen, wie einer von unserer roBerge Autoren!  #victory#
Und so eine Wand suchen wir heute.  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#
Vielleicht zwei Hinweise:
Warum muss ich bei der Tour da immer an den Bayerischen Wald denken???
Und wir sind in Bayern und nicht irgendwo in Kurdistan???

Jetzt knabbert mal ein bisschen, der Hinweise sind genug gefallen, der Kalapatar macht sich jetzt ein kaltes WB auf.

Bis bald,  #bisbald# #bisbald#  #weissbier# #weissbier#

Ranger53

Hallo ihr Lieben,

sucht ihr vielleicht die Rachelwand, da sind doch immer Kletterer und der große sowie der kleine Rachel wäre im Bayerischen Wald.

LG da Bäda

Kalapatar

Ja da schau her!

Der erste Beitrag vom Ranger53 und schon ein Treffer. Ein Punkt geht an Dich #prost#

Jetzt aber noch ein G'schichterl dazu:

G'schichterl 3:

Vor urdenklichen Zeiten stand auf der Rachelwand bei Flintsbach ein Schloss. In diesem Schloss wohnten dazumal drei Jungfrauen. Von denen war die eine halb weiß und halb schwarz. Nie kamen sie ins Tal zu den Häusern des Dorfes herab. Man sah sie aber in mondhellen Nächten vor den Schlossmauern, denn dann hängten sie Wäsche auf zum Trocknen im Mondschein, wie es sonst die Leute bei Sonnenschein tun.
Die drei Fräulein, so wurde erzählt, hatten schreckliche Angst, dass sie mitsamt dem Schloss einmal versinken könnten, denn unten im Berg, tief in den Felsen des Rachelberges, soll ein großer See sein. Die Flintsbacher sagen, wenn er einmal durchbricht, dann wird das ganze Dorf weggeschwemmt werden.
Die drei Rachelfräulein bauten sich dann das Schloss Falkenstein. Dort fühlten sie sich sicher vor dem Versinken, denn dort gibt es keinen unterirdischen See. Ihr Rachelschloß verfiel und der Zahn der Zeit hat nur wenige Mauerreste übriggelassen, die nun auch längst von Moos, Gras und Gesträuch überwuchert sind. Aber um diese herum geistert eine schwarze Frau, und zwar in mondhellen Nächten. Sie ist mit einem schwarzen Mantel angetan und trägt auf dem Kopf eine große schwarze Haube als Zeichen ihres hohen Standes. Sie wird von einem schwarzen Hund mit feurigen Augen begleitet. Ab und zu kommt auch der schwarze Hund alleine. Manche Flintsbacher  haben auf der Rachelwand oben auch ein schwarzes Ross rumgrasen gesehen, sogar bei Tage.
Interessanter aber ist für die Leute im Tal, dass ein ebenfalls kohlschwarzer Pudel oft ums zerfallene Gemäuer herumstreicht, der einen großen Schlüssel im Maul trägt. Er bewacht einen Schatz, der tief im Berg in einer versperrten Höhle liegt, zu dem der Pudel eben den Schlüssel hat. Aber noch nie hat es jemand gewagt, ihm den Schlüssel zu entreißen, um so den Schatz zu gewinnen.
Wenn es ganz windstill ist um die Rachelfelsen, dann lässt sich oft aus dem Inneren des Schlossberges das Krähen eines Hahnes vernehmen.
Übrigens hängt der Name der Wand mit den drei Fräulein zusammen, denn er kommt vom mittelhochdeutschen "ragnon", was so viel wie herrschen, regieren heißt. Die drei Fräulein aber vom Rachelfelsen sollen die eigentlichen Herrscherinnen der Gegend gewesen sein.


Und auch heute gibt's einen Zusatzpunkt, der ist aber schwer: #gruebeln# #gruebeln#
Wie heißt die Felsschlucht an unserer Wand, hierzu auch ein Hinweis: Die Zahl 12 spielt dabei eine Rolle.

Für unser Lösungswort brauchen wir den 6. Buchstaben dieser Kletterwand

Viel Spass beim Grübeln, Kalapatar #bisbald# #bisbald#





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