Alpenverein warnt vor Absturzgefahr bei Altschnee

Begonnen von Infothek, 20.04.2022, 20:23

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Infothek

Wer im Frühling und Frühsommer wandern geht, stößt oft auf eine vielfach unterschätzte Gefahr: hartgefrorene und steile Altschneefelder. Sollte man auf einem solchen ausrutschen, kann dies zu schweren - mitunter tödlichen - Unfällen führen, warnte der Österreichische Alpenverein (ÖAV).

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Vorsicht in den Bergen

Die frühlingshaften Temperaturen bewegen viele Menschen dazu, in diesen Wochen eine Bergtour zu unternehmen. Doch besonders jetzt im Frühling herrschen teilweise noch gefährliche Bedingungen.

Besonders die Altschneefelder, die nordseitig und im Schatten liegen, werden von den Bergwanderern oft unterschätzt
Hauptsächlich in den Morgenstunden sind die Altschneefelder meist noch steinhart gefroren. Wer darauf ausrutscht und zum Fallen kommt, kann in den meisten Fällen kaum bremsen und stürzt ab. Außerdem herrscht in den Bergen über 1.000 Meter nach wie vor Lawinengefahr. Vor allem am Nachmittag und bei längerer Sonneneinstrahlung kann sich der Schnee lockern und eine Lawine auslösen. Der Deutsche Alpenverein empfiehlt deswegen, in Bereichen von Altschneefeldern unbedingt Steigeisen zu verwenden.
Ein weiteres Problem ist die Selbstüberschätzung mancher Bergwanderer.

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