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Autor Thema: Ratzinger Höhe (Oberbayern) am 13.6.2021  (Gelesen 301 mal)

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Offline Bergautist

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Ratzinger Höhe (Oberbayern) am 13.6.2021
« am: 14.06.2021, 16:26 »
Auch südlich des Simssees gibt es viele touristische Ziele, die sich prima per Radl erkunden lassen. Diesmal war es geroldh, der die Führung übernahm. Natürlich war auch almrausch wieder mit dabei! Wenn Reinhold P. hier zufälligerweise vorbeischauen sollte, wird er einen Teil seiner Route vielleicht wiedererkennen! (https://www.roberge.de/index.php/topic,11393.msg69520.html)

Die Runde hatte wieder so ziemlich alles zu bieten: Asphalt, Waldwege, Schotterwege, einen "Single-Trail", Schiebestrecken, Tragestrecken, "Antirheuma-Wege" (mit vielen Brennnesseln an Rande), und für die Füße gab es auch zu tun. Wer es gemütlich mag, war hier fehl am Platze. So manche Wegbeschaffenheit bot Anlass, am Vorsatz, nie wieder zu fluchen, zu zweifeln, besonders wenn wie bei mir die Federung durch nichts als die reine Natur übernommen wurde. Aber das kennt der Bergsteiger ja, ohne Fleiß kein Preis!

Auch die sportliche Seite kam nicht zu kurz. Für die Aiblinger summierten sich ca. 1288 Hm, verteilt auf fast genau 100 km.

Um das Wichtigste nicht zu vergessen: Einkehren boten der Hirzinger in Söllhuben, wo sich mal wieder die gesamte Schickeria versammelt hatte. Einer von uns will gar den berühmten Schauspieler Günther Maria Halmer gesichtet haben. Natürlich wurden auch noch die "Einkehr"-Möglichkeiten am Tinninger See und am Hochstraßer See wahrgenommen! Ach ja, beinahe hätte ich noch das Zweitwichtigste vergessen. Das sind unsere markantesten Zwischenziele der an Sehenswürdigkeiten reich gesegneten Runde als Bilder:


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« am: 14.06.2021, 16:26 »

Offline geroldh

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Re: Ratzinger Höhe (Oberbayern) am 13.6.2021
« Antwort #1 am: 15.06.2021, 23:11 »
#biken2#  Nun, ab/bis RO-Stadt, via unserem Treffpunkt an der A8-Inn-Brücke, waren es immerhin noch ca. 80 km und etwa 5 ½ Stunden Fahrzeit...

Wir – abgesehen von mir in einer gänzlich anderen Besetzung – hatten bereits Ende April die Runde von Reinhold P. als Vorlage genutzt, um diese Gegend (mit kleineren Varianten) zu erkunden. Und auf dieser Grundlage wurde nun diese große „Ausfahrt“ konzipiert, mit möglichst wenig Hauptstraßen, einem kräftigen Verhauer, einigen „natürlichen“ Experimenten und mit vielen „Highlights“ unterwegs.

Bei genauerer Betrachtung sind fast ausnahmslos alle Routenabschnitte im BayernAtlas oder der OpenStreetMap verzeichnet. Sollte sich tatsächlich jemand für die ganze „Runde“ oder nur einen Teilabschnitt interessieren, so wäre dies die Routenskizze, basierend auf der GDN-Topokarte.

Skizze_Ratzinger-Radl-Runde_Gegen-Uhrzeiger-Sinn.jpg

Skizze der „Ratzinger-Radl-Runde“ (gefahren im Gegen-Uhrzeiger-Sinn)

Die kleine Kapelle bei Parnsberg kenne ich bereits seit vielen Jahren als einen ruhigen Aussichtspunkt (überwiegend nach Süd) – doch angesichts der im April beginnenden (Fern)Reisen-Diskussion „nach Corona“ ist mir ein dort befindliches „Bild“ besonders aufgefallen:

IMG_20210425_1230.jpg

Eine Tatsache, die aufgrund von „C...“ eine neue Bedeutung erhalten hat...

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Kapelle bei Parnsberg / Söllhuben mit angelegtem Blühstreifen

Wesentlich bekannter ist die unweit gelegene Aussichtskapelle zur „Schmerzhaften Muttergottes“ direkt oberhalb vom Ort Söllhuben. Sie liegt auf 650 Meter Höhe und wird „bewacht“ von einer alten Linde. Dieser Platz bietet sowohl einen guten Blick auf die Alpen als auch auf einen großen Teil des westlich gelegenen sog. Rosenheimer Beckens.

Von einem gerahmten Aushang ist ferner zu erfahren:
„Erstmals erwähnt wird das Kirchlein im Jahre 1675. In der heutigen Form wurde es um 1744 gestaltet, ... Als 1803 die Kapelle abgerissen werden sollte, beanspruchten sie die Bauern für das Unterstellen bei Unwetter und für das Aufbewahren von Feldgeräten – und konnten sie so vor dem Abriß bewahren. ...“

Mit knapp 700 m war am Nachmittag der Aussichtspunkt der Ratzinger Höhe mit seinem vergleichbar guten Ausblick auf den östlich gelegenen Chiemsee unser geografischer Höhepunkt – und im stark gerundeten Mittel ging es ab hier fast nur noch bergab bis zum Badeplatz am bereits durch seine geringe Wassertiefe ziemlich warmen Tinninger See.

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Aussichtskapelle bei Söllhuben gegen Ende April

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Einblick in die kräftige Baumkrone der Kapellen-Linde – im April und knapp zwei Monate später