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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Wer war wo => Thema gestartet von: Reinhard am 27.02.2026, 19:14
Vorgestern fiel der Startschuss für meine erste größere Radtour im Voralpenland!
Gemeinsam mit den RoRadlern ging es bei traumhaftem Sonnenschein an der Rosenheimer Innbrücke los. Das trübe Wetter des Vortags war wie weggeblasen. Unser Weg führte uns zunächst nördlich am Inn entlang nach Leonhardspfunzen. An der St. Leonhardsquelle hätten wir zwar unsere Wasserflaschen auffüllen können, doch für eine Trinkpause war es noch zu früh. Hier in der Nähe mündet auch die 6,4 km lange Söchtenauer Ache in den Inn, worauf ich gleich noch einmal zurückkomme. Zuerst jedoch hüllte uns nach einem kleinen Anstieg dichter Nebel ein, der wenig Sicht bot und uns hartnäckig bis kurz vor Vogtareuth begleitete.
Ein unscheinbarer Stopp am Weiler Schürfmühle entpuppte sich als echtes Geographie-Highlight. Wir überquerten die Söchtenauer Ache. Obwohl die wenigsten unserer Teilnehmer davon Notiz nahmen, ist in diesem Bericht ein kleiner Ausflug in die Erdkunde lohnenswert: Ihr Ursprung, die Urschlachquelle bei Halfing, liegt in einem eiszeitlichen Toteiskessel und ist ein faszinierender Quellkomplex. Hier kommen gleich drei Quelltypen zusammen:
- Die Fließquelle: Das Wasser strömt direkt aus einem Quellmund.
- Die Trichterquelle: Das Wasser sprudelt am Grund eines Weihers empor.
- Die Sickerquelle: Das Wasser tritt großflächig aus zahlreichen kleinen Adern aus.
Quellgebiet Urschlachquelle
In Halfing angekommen, kehrten wir in der bewährten Pizzeria Trevi ein. Dank der Reservierung unseres Guides Kurt bekamen wir im gut besuchten Lokal sofort einen Platz.
Badesee Halfing
Frisch gestärkt ging es über Bad Endorf nach Hafendorf, wo wir den beeindruckenden Skulpturengarten von Antje Tesche-Mentzen besuchten.
Skulpturengarten
Über Schwabering und Schlossberg rollten wir schließlich zurück nach Rosenheim.
Unterm Strich war es ein perfekter Tag! Dank Kurts vorausschauender Planung blieben wir komplett auf Asphalt – genau richtig nach den Regentagen der Vorwoche. Zusammen mit dem Blick auf die schneebedeckten Alpen war das ein toller Einstand.
RoRadln.de (https://www.roradln.de/)
Ein aufmerksamer Leser unseres Forums hat uns auf folgende Berichtigung betreffend die Söchtenauer Achen aufmerksam gemacht:
ZitatDie Söchtenauer Achen ändert kurz hinter der Schürfmühle ihren Namen und wird zur Gunzenheimer Achen, und diese mündet nach weiteren 5 km in die Murn und diese wiederum bei Untermühle in den Inn. Nach der Mündung der Rohrdorfer Achen in Rosenheim ist dies der erste rechte Innzufluss.
Er hat recht!
#danke1#
Wie mir Kurt, der Organisator von RoRadln.de mitteilt, wird er das Quellgebiet der Söchtenauer Ache bei einer der nächsten Touren Richtung Halfing mit einbeziehen.
Wer auf dem Laufenden bleiben will, abonniert am besten den RoRadl-Newsletter:
https://www.roradln.de/wr/html/p010.php (https://www.roradln.de/wr/html/p010.php)
Vorgestern fiel der Startschuss für meine erste größere Radtour im Voralpenland! #biken2#
Gemeinsam mit den roBerglern @almrausch und @Bergautist ging es bei traumhaftem Sonnenschein #sonne5# im Westen von Bad Aibling los (10 Uhr). Das sonnige Wetter des Vortags machte noch mehr Lust auf Frühling. #fruehling4+ Unser Weg führte uns zunächst nördlich direkt am Schloss Maxlrain vorbei nach Beyharting. Auf kleinen Wegen im steten auf und ab gelangten wir via Antersberg und Dorfen zum großen Windrad bei Hamberg (landwirtschaftlicher Betrieb). Bei (Ober)Elkofen unterquerten wir die Bahnstrecke nach München und fuhren in "Grafing Stadt", bzw. offiziell: Grafing bei München, ein (13 Uhr). #mahlzeit#
Dort wollten wir den Pizza-Imbiss "Wunderteig" ausprobieren, der bei günstigen Preisen (Pizza's 8,50 - 12,- € / Spaghetti's 7,50 - 10,- € / Spezi & Schorle 2,50 € / Bier 3,00 €) hervorragende Online-Bewertungen hat. Und tatsächlich, unsere original italienischen Pizzas schmeckten hervorragend. #lecker#
Frisch gestärkt ging es am Westrand von Ebersberg und dem Egglburger See vorbei an den Südrand des Ebersberger Forsts, wo wir den Aussichtsturm Ludwigshöhe mit einer beeindruckenden Aussicht auf das Voralpenland besuchten (14 Uhr). #guteidee#
Die grandiose Sicht reichte vom Hochstaufen und Untersberg, dem Großvenediger in ca. 112 km Entfernung sowie dem Karwendel bis zur Zugspitze.
#pfeilrechts# Zur Vergrößerung - Zoom - hier (https://bromba.com//berge//ATLH03.jpg) klicken. #pfeillinks#
Über Oberndorf, Traxl und Katzenreuth sowie Pörsdorf fuhren wir im munteren auf und ab an Aßling vorbei nach Ostermünchen, um dort die Münchener Bahnlinie zu unterqueren und durch Tuntenhausen wieder am Schloss Maxlrain vorbei Bad Aibling zu erreichen (17:30 Uhr).
Für die beiden Bio-Bike-Fahrer war die Ausfahrt rund 80 km lang, für mich mit (leichter) e-Unterstützung kamen noch die morgendliche Anfahrt entlang der Mangfall und danach zurück hinzu (ca. 20 km).
Es war ein perfekter Tag! Dank Petras vorausschauender Planung blieben wir fast komplett auf Asphalt – genau richtig nach den Regentagen der Vorwoche. Zusammen mit dem Blick auf die schneebedeckten Alpen war das ein toller Einstand. #schoenetour#
#danke1# an Manfred für die Strecken-Karte:
(https://bromba.com//berge//Route260227.jpg)