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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Wer war wo => Thema gestartet von: Reinhard am 05.07.2025, 17:12
Vor ein paar Tagen haben wir eine unserer absoluten Lieblingstouren unternommen – die Wanderung auf die Rofanspitze. Diese Route ist längst ein Klassiker sowohl für den Sommer als auch für den Winter.
Bei herrlichem Sonnenschein starteten wir an der Erfurter Hütte, die wir bequem mit der Gondelbahn erreichten. Dort oben auf rund 1.800 Metern war die Luft angenehmer als im Tal.
Blick von der Erfurter Hütte auf Achensee und Karwendel.
Unser Weg führte uns zunächst nordwärts entlang der sanften Südosthänge des Gschöllkopfs. Bald erreichten wir ein weitläufiges Hochplateau an dem sich der Weg teilt – beide Varianten führen auf die Rofanspitze.
CleSiDa und Haidachstellwand
Clesida mit Wollgras
Weiter ging es auf dem oberen linken Steig, der uns über die grasigen Südhänge der Rofanspitze führte. Der letzte Abschnitt war etwas felsiger, ließ sich aber durch eine kleine Rechtskurve elegant umgehen. Nach zwei Stunden erreichten wir den Gipfel der Rofanspitze – zu unserer Freude war es dort oben angenehm ruhig, nur wenige andere Wanderer teilten den Ausblick mit uns. Nach einer ausgiebigen Pause mit traumhaftem Panorama machten wir uns auf den Rückweg über denselben Pfad.
Zurück an der Erfurter Hütte kehrten wir gemütlich ein und ließen die Eindrücke dieser rundum gelungenen Wanderung nachklingen. Anschließend brachte uns die Gondel wieder bequem ins Tal zurück.
Blick hinüber zum Ebner Joch
Gletscherschliff
Kleines Rätsel:
Wer weiß, woher der Name "Clesida" stammt?
Eine Tourenbeschreibung mit zwei Zusatzgipfeln gibt es hier: klick (https://www.roberge.de/tour.php?id=171&swo=Rofanspitze)
Ich glaube, Clemens, Simon und David waren die Erstbesteiger und haben nach ihren Vornamen den Gipfel benannt.
Nachteule, du hast recht! Lt. Gipfelbuch hiess er früher Hexenstein.
Info auf roBerge (https://www.roberge.de/tour.php?id=542)