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Wer war wo? / Laber am 15.05.
« Letzter Beitrag von MANAL am Heute um 18:04 »
Bevor die Seilbahntouristen wieder die Berge überlaufen bin ich gestern auf eine Halbtagestour nach Oberammergau gefahren und auf den Laber gestiegen. Nachdem ich die ganzen Nachbarberge bereits bestiegen habe fehlte mir nur noch der. Bisher habe ich ihn wegen der Seilbahn gemieden.

Start vom Parkplatz an der Laber-Bahn. 4 Stunden kosten 3 EUR, darüber kostet es 5 EUR. Also mal die Tourenlänge auf max. 4 Stunden festgelegt.  ;)

Den Laber kann man als Rundtour angehen. Dabei macht es Sinn im Aufstieg den steileren Weg über den Schartenkopf zu gehen der auch ein paar leicht abschüssige und kraxelige Passagen beeinhaltet. Zuerst geht es steil die Nordwestseite hoch bis zur Laberalm. Dann quert man nur mit wenig Höhengewinn nach Südwesten. Hierbei werden einige steile Lawinenrinnen gequert. Dort liegen noch einige Reste über die man aber mit Trittsicherheit und festen Schuhwerk gut durchkommt. Die Lawinenreste zeigen aber auch warum dieser Weg bei Lawinengefahr tabu ist.

 
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Unter dem Schartenkopf geht es dann in die steile grasbewachsene und mit lichten Wald bewachsene Westflanke rein und über viele Serpentinen und ein paar kurze Kraxelstellen hoch. Hier liegt auch noch an manchen Stellen etwas Schnee. Mit entsprechender Vorsicht kein Problem, ein Ausrutschen ist aber auf jedem Fall zu vermeiden, es geht steil abwärts.

 
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Kurz vor dem Schartenkopf wird es wieder flacher und man hat wieder etwas mehr Schnee bevor man den ersten Gipfel erreicht.

Da leider gerade Regenschauer aus Westen reingezogen sind habe ich mich nicht länger aufgehalten und bin weiter.

 
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Es geht dann am Grat entlang. Zuerst schrofig (eine Stelle sogar mit Drahtseil) und dann grasig und nur noch mäßig steil. Man steigt noch über eine etwas höhere Kuppe bevor es wieder etwas runtergeht und der höchste Punkt der Labergruppe bestiegen wird, eine teilbewaldete Graskuppe mit Bankerl und Startrampe für Gleitschirmflieger. Einen Namen hat der Hauptgipfel laut Karten nicht. Von dort geht es zuerst auf einem schmäler werdenden bewaldeten Grasgrat bevor man die Gipfelstation der Seilbahn erreicht.

 
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Dort aus meiner Sicht die gefährlichste Stelle, man quert auf einer Schneespur einen relativ steilen Schneehang. Der normale Wanderweg ist ca. 5 Meter tiefer und noch vom Schnee begraben.

 
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Gipfelstation und Restaurant waren menschenleer. Hier habe ich unter dem Vordach pausiert. Die Aussicht ist ganz passabel.

Abstieg dann über den Normalweg über den Soilesee. Auch hier immer wieder nordseitig Schneepassagen, aber nirgends zu schwierig oder zu gefährlich. Wer sich nicht so sicher ist oder wenn es mal kalte Nächte geben sollte sind Grödel nicht falsch. Gestern war alles weich genug um mit feste Bergschuhe immer ausreichend Tritt zu haben. Weiterer Abstieg an der Soila-Alm vorbei und auf Fahrwegen durch das Tal der Laine zurück.

Insgesamt nicht allzuviel los, aber die Bedingungen sind auch noch nicht für Turnschuhtouristen geeignet die es ohne Seilbahn eh nur schwer hochschaffen.
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Wer war wo? / St. Magdalena über Brannenburg
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Heute um 16:49 »
Servus Beinand

Na, der Wetterbericht versprach heute nichts Gutes, trotzdem war es früh morgens blau und klar. Also habe ich eine kleine Halbtagesrunde nach Brannenburg ins Auge gefasst, und dann wollte ich ja auch noch überprüfen, ob ich jetzt schon über die Grenze nach Österreich kann/darf.
Letzteres zuerst: 3 Wochen nach Erstimpfung kann man mit Impfpass bzw. entsprechendem  Nachweis ohne Probleme bei Oberaudorf/Erl die Grenze passieren, und zurück hat mich auch niemand kontrolliert.

Doch zurück zur Biberhöhe.

Bereits während des 30jährigen Krieges ließ sich hier der Eremit Johannes Schelle in einer Höhle nieder. Die Höhle wurde später durch ein kleines Holzhaus erweitert. Der letzte Eremit starb 1813, ein Jahr später brannte das Haus nieder und wurde dann abgebrochen.
Um 900 ist hier an der Biber die Gewinnung von Mühlsteinen nachgewiesen, sie wurden mit nass quellenden Buchenholzkeilen von der Wand gesprengt. Aber auch der Maler und Dichter Wilhelm Busch (1832 – 1908) verbrachte manchen Sommer in Brannenburg und schuf zu den Treppenaufgängen nach St. Magdalena manch schöne Zeichnung.
Der Kreuzweg wurde 1733/34 errichtet, einer der ersten Kreuzweganlagen Bayerns.
Der Nagelfluh lädt Kletterer ein, ein wenig zu trainieren. Dieser Teil des Inntal ist an Wallfahrtskirchen reich gesegnet: Neben St. Magdalena gibt es in aller nächster Umgebung St. Margarethen am Breitenberg, Maria Schwarzlack am Sulzberg und natürlich das Peterskirchl auf dem kleinen Madron.

Viele Grüße, Kalapatar
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Sonstiges / Re: Corona-Info für Bergtouren
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Heute um 12:48 »
Servus

Komm gerade aus Österreich zurück.  Bei der Ausreise Impfpass vorlegen.  3 Wochen nach der 1. Impfung  =》 wurde sofort weiter gelassen.  Unspektakulär und schnell!
Bei der Rückfahrt hat gar niemand kontrolliert.
Übergang: Oberaudorf  - Erl.
Ach ja: Unbedingt tanken: jetzt ist es deutlich billiger in Österreich!

Also das Betätigungsfeld wird wieder größer.

Viele Grüße,  Kalapatar
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Sonstiges / Re: Parkgebühren Samerberg
« Letzter Beitrag von wim43 am Heute um 08:20 »
Das sollte fairerweise bei diesem Meinungsaustausch zumindest nicht unerwähnt bleiben:

Zitat aus der Website der Samerberg Gemeinde zu Jahreskarten:
"...Wer nur unter der Woche kommt, zahlt lediglich 30 Euro. Die neue Werktags-Jahreskarte gilt von Montag bis Donnerstag. Beide Jahresparkkarten sind im Rathaus Törwang zu erwerben."

Ob es für einen passt, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
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Mountainbike / Re: Sammelthema Befahrbarkeit MTB
« Letzter Beitrag von Reinhard am Gestern um 21:24 »
Ein Freund ist vor 2 Tagen zur Pölcherschneid (Sattel unterhalb Feichteck) raufgefahren:
Oben gelegentlich unbedeutende Schneereste, aber im Wald vor dem Sattel ist nur noch Tragen angesagt
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Mountainbike / Re: Sammelthema Befahrbarkeit MTB
« Letzter Beitrag von Powerlokomotive am Gestern um 21:20 »
Der Eibelkopf (Elbach/Tregleralm - Wirtsalm -Bad Feilnbach) meldet "schneefrei" - wir sind heute mit dem MTB über die Rastkapelle rauf bis zur Steingraben-Alm. Aber: bei den sommerlichen Temperaturen der letzten Tage kein Wunder.
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Sonstiges / Re: Parkgebühren Samerberg
« Letzter Beitrag von MANAL am Gestern um 21:01 »
Sinnvoll wäre es die Höhe der Parkgebühren am Andrang zu regeln. Man könnte z.B. bei einem Parkplatz mit 20 Plätzen den ersten 5 Parktickets des Tages einen sehr niedrigen Tarif geben, die nächsten 10 dann den normalen Tarif und die letzten 5 werden halt richtig teuer. So könnte man denen die an Tagen die sehr wenig frequentiert sind auch einen fairen Preis geben, denen die dann kommen wenn es eh schon voll ist entsprechend "bestrafen".

Aber da haben vermutlich manche Gemeinden Angst dass sie Geld verlieren würden...
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Sonstiges / Re: Bergwetter, Webcams, Lawinen
« Letzter Beitrag von rB-Infothek am Gestern um 20:54 »

Foto: Bernhard

Nachdem Bayern und Tirol den täglichen Lawinenlagebericht eingestellt haben, wurde von uns jetzt auch der Lawinenbutton in der linken Seitenleiste deaktiviert..

Lawinen- und Schneeinformationen, sofern relevant, sowie die Links zu beiden Lawinenlagediensten gibt es weiterhin auf roBerge.de unter "Wetter" (ebenfalls in der Seitenleiste).

Ansonsten ist der Button ab der nächsten Saison wieder aktiviert.
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Hütten-Guide / Re: neue Pächter Priener Hütte
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Gestern um 20:33 »
Servus

Hier der Abschied von Moni und der Neuanfang

prienerhuette.de

Grüße,  Kalapatar
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Schneeschuh / Re: Reiteralm mit Schneeschuhen?
« Letzter Beitrag von MANAL am Gestern um 20:22 »
Danke für deine Infos.

Ich war letztes Wochenende mal unterwegs. Sind aber nur bis zur Neuen Traunsteiner Hütte. Mehr war bei der extremen Hitze nicht zu machen. So war es für mich zumindest eine Erkundungstour, bin auch nie den Schrecksteig gegangen. Bis kurz unter die Felswände schneefrei, dann aber tiefer Schnee durch den man sich erstmal hochwühlen musste. Anschließend die Querung rüber zur Felswand. Danach wieder komplett schneefrei bis zum Schrecksattel. Ab da dann viel Schnee und tiefster Winter. Erst ab da braucht man Schneeschuhe. Aber wunderschöne und sehr einsame Landschaft!
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