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#11
Teilgenommen und Berg erkannt. 
#12
Die Luft ist schwüler als am Vortag, das Steigen damit gefühlt anstrengender, viele kurze Trinkpausen lassen die Haut etwas vom Schweiß trocknen und die Atemfrequenz sich normalisieren. Mittlerweile hat sich der Himmel mit grauen Wolken zugezogen, nun kommt auch wieder leichter und kühlender Wind auf, ich spüre, dass sich nicht sichtbar im Westen etwas zusammen braut. Noch stehe ich "im Hang", doch es gilt ruhig zu bleiben und aufmerksam weiter aufzusteigen, nach oben hin deutet es sich an, dass das Gelände sich nach hinten neigt, also "flacher" wird.

Heran nahendes Donnergrollen (am Berg) bringt dennoch innere Unsicherheit, denn natürlich wieder NaturNah im Gelände unterwegs, verspüre ich doch, nur ein wirklich kleiner Teil dieser (wilden) Natur zu sein. Das Steilgelände habe ich nun wohl hinter mir, bewaldet führt der Hang weiter hinauf. Rechts oberhalb erkenne ich einen leicht nach Ost, d.h. zur Talseite hin, überhängenden Fels, ich beginne abzuwägen zwischen flott weiter zu steigen (aber wohin? Vom Routenverlauf her muß die kleine Einsattelung bald erreicht sein, dahinter würde es, mir jedoch größtenteils unbekannt, irgendwie zum ehem. "Trockenen Holzsturz" hinab gehen, ewig Zeit habe ich auch nicht, spät. das letzte Boot möchte ich erreichen...) #gruebeln# - oder das Angebot der Natur ganz einfach anzunehmen.

Ich steuere also den leicht überhängenden "Boulder-Felsen" an und setze mich bestmöglich "darunter" (ca. 1250 m, 12:30 Uhr). Nun fegt von oben, also von Westen hinter mir, böiger Wind herab, etwas später beginnt es auch zu regnen. Ich verspüre den Temperatursturz auf der Haut, die Luft riecht nun nach Ozon - und ich fühle mich förmlich wie in die "Steinzeit" zurück versetzt (nur ein Riegel und die Trinkflasche finden den Weg aus dem Rucksack heraus). Durch die Bäume hindurch beobachte ich unten den Königssee, die darauf schippernden Touristenboote, jedenfalls solange bis der graue Regenvorhang die Sicht "versperrt". Blitze um mich herum, es kracht, aber nur wenige vom Wind verwirbelte Tropfen erreichen mich. Eigentlich wirklich genial dieser Platz!

Eine gute Stunde tobt das Gewitter um mich herum, unten auf dem Königssee ist es ruhig geworden, habe seit einiger Zeit kein Boot mehr gesehen. Es wird langsam heller, der Regen weniger, vom Blätterdach tropft die Nässe herab, in Sichtweite (und meinen anschließenden Weiterweg kreuzend) kullert ein größerer Stein in den Burgstall-Graben hinab, ich warte noch eine knappe halbe Stunde auf Beruhigung, die Sonne scheint bereits wieder, der blaue Himmel wird sichtbar. Auch wenn nun alles naß, der erdige Boden damit rutschig geworden ist, so ist die nun frische Luft angenehmer auszuhalten.

Barfuß wäre eigentlich jetzt am besten, denn kurz darauf, die nasse Bodenvegetation durchquerend, sind die Schuhe patschnaß. OK, so ist es halt nun, ich steige, bestmöglich aus dem Boden herausragende Wurzeln nutzend, den erdigen Hang zur kleinen Einsattelung hinauf (ca. 1270 m, 14 Uhr) und das innere Interesse lockt mich über umgefallene Bäume nach vorne an die Hangkante, mit einem schönen, tw. freigeschnittenen Blick hinab nach St. Bartholomä und den Königssee - auf dem Wasser treiben braune Schlieren, später auf der Rückfahrt werde ich erkennen, dass dies ins Wasser gespültes Laub ist.

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Nach dem Gewitter finde ich zu einem schönen Aussichtspunkt über dem Burgstall-Graben - eine einsame Ecke hoch über dem Königssee.

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dito - weil's gar so schön ist...

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Finale und Gipfel-Ersatz: Am Vortag wurde gemäht und am Vormittag gerade noch vor dem Regen das Gras eingefahren.

Ursprünglich hatte ich gedacht, hier heroben noch etwas herum zu steigen und zu erkunden, doch diese Zeit hat mir das Gewitter "genommen". Interessanterweise erkenne ich neben einem durchschnittenen Stamm im feuchten Waldboden, hier ist der Holzknechte-Steig wieder kurzzeitig zu erkennen, relativ deutlich das Profil eines Bergschuhs, dies ist also trotz der Abgeschiedenheit kein Niemandsland.
Nun in Gratnähe absteigend, schaue ich noch kurz am Felsaufschwung namens Burgstallstein (1260 m) vorbei, eine schmale Verbindung würde hinüber führen, doch dann wäre für etwa 50 Höhenmeter leichtes, botanisches Klettern angesagt.

Zwischen größeren Felsarealen weiter absteigend erreiche ich bald das Gelände, das ich beim letzten Besuch von unten her erkundet hatte und noch einmal schaue ich an der alten Rampe des ehem. "Trockenen Holzsturzes" vorbei (ca. 1025 m). Den weiteren Abstieg kenne ich, dass einige errichtete Steinmänner offenbar umgestoßen wurden, irritiert etwas, gegen 15:30 Uhr erreiche ich auf ca. 850 m "die Zivilisation", den Wanderweg den Schrainbach entlang. Ein abschließendes Bad im Königssee erfrischt, dann lasse ich den Biergarten von St. Bartholomä links liegen, löse mein Rückfahr-Ticket und erfahre dabei, dass während des Gewitters offenbar einen halben Meter hohe Wellen so manchen Touristen hat seekrank werden lassen... (tja, der Königssee ist sehr nährstoffarm und "Fischfutter" könnte den Renken & Co willkommen sein...)

Fazit:
Dieser historische Holzknechte-Steig (überwiegend T4, viele Stellen T5, bei optimaler Routenwahl) bzw. das durchstiegene Steil-Gelände ist keinesfalls zu unterschätzen. Durch den Verfall und die Unübersichtlichkeit sind ein Versteigen in schwieriges Gelände ebenso wie beim "gegenüber liegenden großen Bruder", dem Perl-Steig, eine reelle Gefahr. Da weniger Höhenmeter zu überwinden sind - außer man addiert die vom Abstieg hinzu - wäre dieser eine gute Übung vorab, um auszutesten, wie man mit solchen Bedingungen zurecht kommt. Beim Erreichen des Burgstall-Grabens sollte ernsthaft abgewogen werden, ob weiter aufgestiegen wird, denn je höher desto unangenehmer (auch die Routenfindung abwärts) würde ein Umkehren werden.
#13
Unterhalb der höhlenartigen Auswaschung quere ich aus den Graben hinaus und weiter leicht absteigend in das licht bewaldete und grasbewachsene Gelände hinein, eine steile und schrofige Durchstiegsmöglichkeit nach oben verwerfend, aber wieder nach Anhaltspunkten für den alten Steigverlauf Ausschau haltend. Wieder fängt mich eine vom Wild begangene Spur ein, und im steilen Verlauf wird in der Folge das Felsband relativ harmlos durchstiegen.

Aufmerksam das Gelände "lesend", um nicht auf Wildwechsel "herein zu fallen", steige ich mehr meinem Gefühl nach weiter den Hang hinauf, eine Routen-Referenz (z.B. GPS-Spur) habe ich keine. Dabei gelange ich an die nördliche Begrenzung, die Felskante, die zum Eisgraben hin abbricht (ca. 950 m). Darüber wieder sich aufsteilendes Felsgelände, so dass vernünftigerweise nur der Richtungswechsel, weiter schräg aufwärts logisch bleibt.

Offenbar war ich somit intuitiv auf dem historischen (und verfallenem) Steigverlauf unterwegs (in der Zeitreise-Karte ist der Steigverlauf südlicher im Hang verzeichnet), denn wenig später finde ich mit einer kleinen, eindeutig nicht natürlichen Trittstufe einen klaren Hinweis auf den Holzknechte-Steig. Das Gelände wird felsiger und nun ist auch eine Kehre deutlich zu erkennen, nach der erneut ein kleines Felsband überwunden wird. Dies beruhigt mich, hier heroben den alten Steig gefunden zu haben - es gilt durch Aufmerksamkeit diesen nicht mehr zu verlieren...

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Klare Hinweise auf den historischen Steigverlauf: Kleine Trittstufen (vom Laub befreit) wurden in den Fels gehauen.

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An dieser kleinen Geländestufe macht der Steig erkennbar einen Rechts-Knick. Bei solchen "Engstellen" ist der Pfad stets gut zu erkennen.

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Weitere Hinweise: Eisenstifte hatten früher Holzbalken gehalten, Schneedruck allein dürfte für ein Verbiegen kaum ausreichen.

Einzelne Eisenstifte "markieren" nun zusätzlich, doch es folgt tatsächlich noch eine Passage, die nicht mehr eindeutig ist, ich würde mich "verhauen", wenn ich einen botanisch-felsigen Aufschwung hinauf steigen würde. Der Kniff: Der "Steig", nur schwach mit geübtem Auge erkennbar, führt über eine längere Distanz flach(!) auf der Höhenlinie wieder nach Süden auf den Graben zu. Dort befinde ich mich irgendwo über der vorherigen großen Auswaschung und der Blick wird auch frei an der Felskante des Burgstallsteins vorbei auf die entfernten Teufelshörner (ca. 1150 m, 12 Uhr).

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Der Steigverlauf nähert sich erneut dem Burgstall-Graben an und bietet dadurch einen Blick auf die Teufelshörner.

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dito von etwas weiter oben - perspektivisch interessanter ist jedoch das kleine Türmchen unterhalb des Burgstallsteins.
#14
Dem Folgetag habe ich dieses offene Thema gewidmet. In der Zwischenzeit hatte ich in einem Tourenbericht den kurzen Hinweis gefunden, dass dieser alte (Holzknechte-)Steig auch in den Burgstall-Graben hinein führt, jedoch ohne ihn zu durchqueren - eben so, wie es auch in den Zeitreise-Karten dargestellt ist. Auch hatte ich mir die digitalen Daten, insbes. das DGM mit dem abgemalten und überlagerten Steigverlauf intensiver angesehen - entscheidende Erkenntnisse konnte ich dabei zwar keine gewinnen, jedoch war - ähnlich der Wirkung eines Spickzettels in der Schule - im Hinterkopf eine bessere Vorstellung der dortigen Verhältnisse vorhanden.

An diesem Tag habe ich mich dem Berg bzw. Einstieg vom Uferweg und über den Eisbach-Schotter angenähert (620 m, 8:30 Uhr), um vorab noch frontal auf die bewaldete Aufstiegs-Rampe schauen zu können. Auch sollte mir ein Foto davon für unterwegs eine bessere Einschätzung zur Orientierung geben, denn wie ich beim ersten Versuch feststellen durfte, ist das Gelände dort unter den Bäumen gar nicht so homogen ausgeprägt, denn um die engen Abstände der Höhenlinien bzw. die Steilheit zu erreichen, "verstecken" sich darin einige kleine Felsbänder, durch deren Schwachstellen hindurch zu finden ist.

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Der Burgstall vom Eisbach-Schotter aus gesehen. Die bewaldete Rampe mit dem ehem. Holzknechte-Steig sieht relativ harmlos (und kurz) aus, aber die Perspektive täuscht.

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Der Routenverlauf nähert sich von rechts-unten und führt diagonal zum Burgstall-Graben (links-mitte) hin, darüber "schlängelt" sich der Verlauf etwa die vertikale Bildmitte hinauf.

Die kleine grasige Gelände-Schulter mit dem Stoa-Mo (ca. 750 m) habe ich schnell erreicht und steige dann dahinter noch etwas höher, weil es dort in der Botanik etwas nach "altem Steig" aussieht. Bei einem weiteren Aufsteilen des Geländes hatte ich zwei Wochen zuvor keinen Erfolg gehabt und bin schließlich in den Waldhang hinein querend, aber ohne einen Anhaltspunkt zu erkennen, umgekehrt. Somit quere ich nun direkt in diesen breiten Waldhang hinein, nach Süden zum Graben hin und hoffe auf eine "Erkenntnis".

Eine schräg ansteigende, steile Spur, vom dort heimischen Wild genutzt, fängt mich ein und mangels anderer Idee folge ich dieser weiter hinauf. Kurz vor dem Graben kommt von rechts-oben die kleine Felswand herab, an der ich weiter rechts-oben umgekehrt bin, und die Spur führt in deren Auslauf auf einem schmalen felsigen Sims in den baumfreien und grasigen Graben hinein (ca. 850 m, 10 Uhr). Das Entscheidende: Dieser Sims ist nicht natürlichen Ursprungs, er wurde behauen, was damit - hurra - auf die historische Route hindeutet.

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Die höhlenartige Auswaschung in der Geländestufe des Burgstall-Grabens. Der Steigverlauf bleibt irgendwo rechts außerhalb vom Graben...

Danach im sonnenbeschienen Graben sind natürlich durch den Steigverfall und Vegetationsbewuchs weiterführende Routenansätze verdeckt und ich flüchte von der Wärme in den felsigen und trockenen Graben hinein, da dieser sich bereits im Schatten befindet. Darin kann ich gut nach oben steigen, denn über mir zieht mich die höhlenartige Einbuchtung förmlich an. Diese ist die Folge einer Erosion an einem Felsband, das sich auch nach rechts / Norden hin fortsetzt.

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Für dieses Bild habe ich aktiv den möglichen Steigverlauf verlassen - ich werde erst nach längerem Queren wieder auf ihn treffen.

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dito - dahinter könnte ein Ausläufer(-Spitz) des "Gratgipfels" Burgstallstein zu sehen sein.
#15
An dieser Stelle die Erwähnung, dass sich nach meinem oben verlinkten (Erlebnis-)Bericht zum zweiten Versuch, den Perl-Steig auf seiner Original-Route zu durchsteigen, neue und entscheidende Hinweise ergeben hatten, die mich zu einem spontanen Aufbruch zurück an den Königssee motivierten.

Zitat von: geroldh am 12.07.2026, 10:38Perlsteig (Obersee - Halsköpfl)? - #10 - 12.07.2026, 10:38

#hallo# Servus Bergler,
vielen Dank für deine weiteren Ergänzungen (inkl. Routen-Analyse) - ...

Somit sollte für mich bei Gelegenheit einem dritten, dann ggfs. erfolgreichen Durchstieg auf der Original-Route, nichts entgegen stehen... ;)

PS: Das "Feuer wurde neu entfacht"... und das derzeit stabile Wetter gilt es zu nutzen...
Werde nun schnell den Rucksack packen und noch heute Nachmittag zum Königssee fahren... #bisbald#

Bei diesem dritten Anlauf konnte dann erfolgreich nach oben hinaus die historische Route mit der Querung zur Walch-Alm/Hütte bewerkstelligt werden.
Im weiteren Verlauf vom Thema "Perlsteig (Obersee - Halsköpfl)?" <klick> kann dies bei Interesse nachgelesen werden.
#16
#hallo#
Auch von mir ergeht ein großes #danke1# für die wirklich bereichernden und sehr konstruktiven Rückmeldungen an @Bergler. Seine Hinweise, insbesondere zum (skizzierten) Steigverlauf auf der Historischen Karte, waren für mich förmlich der Schlüssel zum finalen "Erfolg" #victory#.

Ich wünsche ihm, aber auch allen anderen (ro)Berglern, die sich diese alte Route zutrauen, dass sie beim Durchstieg ihre (anstrengende) Freude darin haben - und vor allem gut durchkommen (genug Wasser mitnehmen!). Wie erwähnt, wäre eine Bergung daraus mit größerem Aufwand (und Kosten) verbunden.


#sleep# Grundsätzlich wäre eine Übernachtung auf der bewirtschafteten Wasseralm (in der Röth) naheliegend - und würde den Tourentag (ggfs. mit Zeitlimit durch die letzte Bootsfahrt ab Salet), ungemein verkürzen.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass diese (einfache) Hütte über "nur" 64 Schlafplätze (Lager) verfügt und als beliebter, eigentl. zentraler, Stützpunkt (Paketbuchung) der "Hüttenrunde Gipfelwege um den Königsee" gilt - entsprechend hoch dürfte die Reservierungsnachfrage sein.

In dieser Konsequenz ist also auch die eigene Vorab-Buchung erforderlich - und mit dieser Festlegung steckt man in gewisser Weise in einem "Abhängigkeits-Dilemma" im Zusammenhang mit dem Perl-Steig, der hinsichtlich dem Sicherheitsaspekt wirklich(!) optimale (Wetter-)Bedingungen erfordert.

Allerdings könnte ein mehrtägiger Aufenthalt auf dieser Hütte, z.B. im Zusammenhang mit der Besteigung der Teufelshörner, eine gewisse zeitliche Flexibilität für einen Durchstiegsversuch(!) des Perl-Steigs als "kleine" Tagestour bringen.
Auch wenn eine Hütten-Übernachtung nicht allzu viel Zusatzgepäck erfordert, so ist der Perl-Steig NICHT als Hütten-Zustieg zu empfehlen - außer für Leute, die genau wissen was sie können und auch eigenverantwortlich tun.


Abschließend noch eine passende Zugabe:

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Eine Jagdhütte mit Trinkwasserbrunnen wird direkt am Abzweig zum Röthsteig erreicht, so dass die bewirtschaftete Wasseralm (in der Röth) auf 1423 m unbeachtet bleiben kann.

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Bereits unten auf der (oberen) Fischunkel angelangt, geht der Blick zurück auf den Röthbachfall, der mit ca. 470 m Fallhöhe als der höchste Wasserfall Deutschlands gilt.

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Spätnachmittags hat die (untere) Fischunkel mit der Fischunkelalm die Ruhe wieder zurück, ein kurzes Bad im Obersee (613 m) ist eine wahre Wohltat und bringt etwas Körper-Frische zurück.

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Die Fischunkelalm wird mit dem Boot versorgt, das gegenüberliegende Bootshaus wurde kürzlich erneuert und hat dadurch seinen "Insta-Charme" verloren...

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Vom Fischunkelalmweg geht der Blick zurück auf die Fischunkelalm, in deren Bereich geht die sog. Talwand entlang des Obersees in die Landtalwand über.
#17
Puzzle mühsam am Handy gelöst..und Gipfel sofort erkannt..;)
#18
Sonstiges / aktuelle Sperrungen
Reinhard - 03.08.2026, 08:00
Hochstaufen: Das nach einem Blitzeinschlag und Bergbrand verhängte Betretungsverbot wurde nach erfolgreichem Abschluss der Löscharbeiten offiziell aufgehoben. Die Wege sind wieder uneingeschränkt begehbar.

Lackenbergwand: Nach dem großen Bergwaldbrand ist der Katastrophenfall zwar beendet, das Betretungsverbot für das direkte Brandareal bleibt wegen laufender Nachlöscharbeiten jedoch vorerst bestehen.

Schnappenberg: Das betroffene Gebiet bleibt für Wanderer und Bergsportler weiterhin gesperrt. Wegen steilen Geländes und verdeckter Glutnester gilt im unmittelbaren Einsatzbereich ein striktes Betretungsverbot. Die Einsatzkräfte bitten darum, alle Absperrungen dringend zu beachten.
#19
Dank an alle Beteiligten!
Was für ein Abenteuer, eine wunderschöne Tour!
Wäre nicht eine Wasseralmübernachtung hilfreich?
#20
Puzzle gelöst: einfach aber spaßig...
Gipfel: "Kennichgarnich"!