Neueste Beiträge

#1
Mit dem soeben erfolgten Blick auf die Wettervorhersage für Mittwoch hat sich meine Lust auf eine passende Einkehr nach einer überschaubaren, beschirmten Kurzwanderung  #regen1# reduziert. Und da fällt mir z.B. die gemütliche  Asten ein, wo es sich immer gut für einen Ratsch zusammensitzen lässt. Wege dorthin sind bekanntlich vielfältig, wobei ich persönlich bei einem solchen Wetter gerne die Wolfsschlucht ab Fischbach wegen der gut genährten Wasserfälle bevorzuge.

Der vorgeschlagene "Talhatscher" ;)  von Chtransalp 10 hat durchaus auch seinen Reiz, dem ich mich auch nicht verschließen würde.

Ein Verschieben auf nächste Woche ist natürlich auch eine Option, man kann aber ja das eine tun, ohne das andere zu lassen.  #noproblem#   
#2
"Dolomiten in Gefahr" auf Arte heute, 26.09.2022 um 19.40 Uhr, auch in der Mediathek.
#3
Beim Kalapatar hat der Baum wohl noch paar mehr Blätter gehabt...?!

2x3=4.JPG
#4


Unser neuestes roBerge-Foto stammt von @Kalapatar und führt uns diesmal ins Karwendel.
Es hat den schlichten Titel Im Karwendel stammt aus unserem Fotowettbewerb Blumen, Bäume und sonstige Flora vom Oktober 2010.

Kleines Sonntagsrätsel: Der Aufnahmeort ist uns nicht bekannt, wer weiß ihn?
Alle dürfen mitraten, Fotograf ausgenommen!
Der Sieger erhält eine kostenlose Wanderung rund um den Achensee, die er sogar ganz allein durchführen darf.  #hihi#

Das Foto liegt auch, wie viele andere Bergfotos früherer Fotowettbewerbe, in größerem Format in dem roBerge-Fotoalbum Best of roBerge
#5
Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, mal nicht in Rosenheims Süden, sondern in nördlicher Richtung zu wandern? Ich schlage vor, eine Strecke am und über dem Inn zu gehen, die viele kleine Besonderheiten am Wegrand bietet, aber wenig Fernsichten ( die haben wir am Mittwoch wahrscheinlich sowieso nicht...).
Start könnte ca. 1 km hinter dem Fischerstüberl in Attel sein, Fußweg nach Wasserburg, an der Schönen Aussicht vorbei, über der Innschleife bis zur Brücke und wieder zurück in die Altstadt. Dort Kaffee- oder Kuchenpause in einem der schönen Cafes. Wer mit der Bahn, z.B. nach Rott oder Schechen kommt, kann eine Mitfahrgelegenheit nutzen und dann auch direkt von Wasserburg mit dem Zug wieder nachhause, so könnte man sich den Rückweg ( 1 Stunde ) zum Auto sparen... 
#6
Kommenden Mittwoch, den 28.09.2022, steht wieder unsere Bergtour auf dem Programm.
Leider meint es der Wettergott nicht gut mit uns, es wird keine Sonne und dafür leichter Regen vorausgesagt (Stand heute). Könnte also sein, dass die Wanderung ausfällt.

Als Alternative steht der darauffolgende Mittwoch zur Debatte.
Wer aber trotzdem diesen Mittwoch unterwegs sein will, bitte hier als Antwort posten. Am besten gleich mit einem dem Wetter angepassten (Hütte?) Zielvorschlag. Bitte bis spätestens Dienstag Nachmittag Bescheid geben.

Wie immer handelt es sich nicht um eine von roBerge organisierte Tour, sondern um einen losen Zusammenschluss Interessierter Wanderer.

Keine Haftung für Unfälle - Haftungshinweis
#7
Kurze Tour zum Farrenpoint

Am Samstag wollten wir das trockene Wetter nutzen und so sind wir schnell zum Farrenpoint gegangen. Start war diesmal in Bad Feilnbach am Jenbachparkplatz (unten, 2 € Parkgebühr). Unser Weg führte entlang dem Jenbach und am Malerwinkl vorbei. Nicht's für eilige Wanderer - denn neu am Weg waren zahlreiche künstlerisch gestaltete Steine (je weiter oben - desto kleiner :) ) bieten jede Menge Text für Lesepausen.

Die Lesepause haben wir ausgelasen und stattdessen oben bei den Tieren auf der Huberalm eine Rast eingelegt.
220924 Farrenpoint Huberalm.JPG

Auf dem Rückweg probierten wir einen neuen Weg aus: Nachdem wir die Forststraße verlassen hatten, folgten wir der Beschilderung Richtung Kutterling durch den Wald abwärts. Fast ganz unten haben wir die Forststraße wieder erreicht (von unten kein Hinweis auf diesen schöneren Weg) um kurz unterhalb der Lichtung links über den Leibl-Weg wieder zum Jenbachtal hinüber zu queren.

Die Forststraße von Kutterling ist übrigens im oberen Bereich auf einer Länge von 50 Metern abgerutscht und nicht mehr befahrbar, Wanderer können aber passieren.
Rechtzeitig bevor die ersten Tropfen kamen waren wir wieder unten.  #prost#
#8
Also, wer viel in den Bergen unterwegs ist – oder vergleichbar auf der topografischen Landkarte mit entsprechendem Maßstab – der hat immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es – sofern ein Gipfel nicht aus einer ausgeprägten Einzelerhebung besteht, sondern eher aus einem ,,Erhebungsbereich", oftmals durch Grate/Rücken mit kleiner Einsattelung verbunden – sehr oft zwei Gipfelbezeichnungen (ggfs. mit -markierung) gibt:
- Vordere ... vs. Hintere ...
- Klein... / Niedere ... vs. Groß... / Hohe ... / Hoch...
- Nord... / Nördliche ... vs. Süd... / Südliche ...
- West... / Westliche ... vs. Ost... / Östliche ...
- (bekreuzter) Vorgipfel vs. (kreuzlosem) Hauptgipfel
Manchmal noch in Kombination mit:
- Mittel... / Mittlere ...

Sieht man sich in diesem Fall das Geländemodell bzw. die Topo-Karte vom BayernAtlas an, so passt die aktuell dargestellte Bezeichnung ,,Breitenstein" (in gebogener Form als ,,Gebietsbezeichnung") und ,,Bockstein" (ebenso als ,,Gebietsbezeichnung") durchaus zum oben aufgezeigten System, und würde – wäre es nie anders gewesen oder schaut jemand heute ohne Vorkenntnisse auf die Karte – gar nichts Auffälliges innehaben.

Der Breitenstein ist geografisch eine breite (felsige) Erhebung mit marginaler Einsattelung, einem höheren Hauptgipfel und – je nach Sichtweise – einem niedrigerem Vor- oder Nebengipfel (entspr. langjährige Darstellung in den Zeitreise-Karten).
Südlich durch eine weitere marginale Einsattelung vorgelagert, gibt es einen ansteigenden (felsigen) Grat mit auslaufender / finaler Erhebung, wobei ein niedrigerer (markanter?) Punkt mit einer Höhenangabe versehen ist – nun als (Gebiet) Bockstein dargestellt (m.E. taucht dieser Name erst 1979 in der Zeitreise-Karte auf, ggfs. durch die gewählte Darstellung missinterpretierend dem Westgipfel zuordnend).

Soweit mir bekannt ist, tut sich die OSM (als Wiki-Datenbank, der zeitverzögernd viele Internet-Karten durch Daten-Aktualisierung "folgen") in der (optischen) Darstellung bzw. Bezeichnung von Gebieten schwerer: Es gibt ganz eindeutige Gipfelpunkte und (mittige) Gebietsnamen ohne eine sichtbare Präferenz einer bestimmten Zugehörigkeit. Ein Kompromiss scheint hierbei die ergänzende Darstellung eines einzelnen Punktes zu sein, z.B. ,,Gipfel" an der gebietsbezogen höchsten Erhebung.

Man darf sich in dieser Angelegenheit aber fragen, warum diese Umwidmung – oder doch eher Korrektur? – gerade derzeit stattgefunden hat, wo es bald 50 Jahre lang eine (falsche?) Darstellung gegeben hat, die durchaus seine Akzeptanz gefunden hatte.
Hier scheint eine (ggfs. die Situation hinterfragende) Initiative den Impuls zu dieser Anpassung / Veränderung in der Kartendarstellung gegeben zu haben (manchmal ist es die Natur selbst, die uns zu einer ,,Neuordnung" veranlasst...)
Der Mensch ist ein ,,Gewohnheitstier" und bald – solange einigermaßen logisch – wird die neue Situation als allg. anerkannt oder ,,naturgegeben" akzeptiert. An der (ganzjährigen, i.d.R. ruhigeren) Gipfelbrotzeit selbst auf 1575 m mit Gipfelkreuz im Rücken hat sich ja (noch?) nichts geändert – Namen sind ein wenig wie Schall und Rauch...
#9
Falzaregopass und Lagazuoi - Teil 1

Einige Bilder der beeindruckenden Bergwelt rund um den Lagazuoi.

Als erstes fällt der Blick auf die gegenüber liegende Marmolata mit seinem Gletscher. Sein Name soll von der Ähnlichkeit des Felsens mit Marmor herrühren.

Marmolata.jpg
Marmolata

Auffällig auch der Blick nach Westen auf die Gipfel der Geislergruppe & Puezgruppe mit den Fermada-Türmen. Rechts im Vordergrund der Gipfel des Kleinen Lagazuoi, den man von der Hütte aus bequem in 20 Minuten erreichen kann:

Geislergruppe & Puezgruppe.jpg
Geislergruppe & Puezgruppe

Im Nordosten fällt der Blick auf das langgezogene Tofana Massiv mit seinen drei 3000er-Gipfeln. Unterhalb des Massivs ein ehemaliger Gletscher.

Tofana-Massiv.jpg
Tofana

Gipfel Lagazuoi.jpg
Das Gipfelkreuz des Lagazuoi

Refugio Lagazuoi.jpg
Blick zur Hütte (Refugio Lagazuoi, 2752 m) mit den Ampezzaner Dolomiten

Nach der Abfahrt zum Pass radelten wir noch ein Stück weiter zum restaurierten Freilichtmuseum "5 Torri" mit vielen Informationen zur regionalen Geschichte des Ersten Weltkrieges. Leider hatten wir nicht mehr viel Zeit, da es um 17 Uhr schloss.

Anschließend ging es wieder in wenigen Minuten hinauf zum Pass und anschließend der lange und inzwischen sehr zapfige Downhill hinab nach Cortina und weiter zum Campingplatz.

Wer sich für die Geschichte der Stellungskriege im 1. Weltkrieg interessiert, dem sei diese Tour empfohlen. Hinzu kommt die gewaltige Gebirgskulisse des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten.
#10
In Zusammenarbeit mit der DAV Sektion Landshut und den Wirtsleuten der Geraer Hütte hat terra-hd kurzfristig zur Winterruhe noch eine Fotowebcam an der Geraer Hütte hinterlassen. Die Geraer Hütte liegt im Valser Tal, einem Seitental des Wipptals und gehört zu den Zillertaler Alpen. Die Hütte liegt direkt unterhalb der mächtigen Abstürze des Olperers (3476m) und des Fußstein (3380m) und ist ein wichtiger Stützpunkt für alpine Touren in dieser Gegend.

Der Kamerastandort wurde vorab nicht besichtigt, aus diesem Grund ist der Blickwinkel über den ersten Winter etwas eingeschränkt... Im Frühling wird jedoch ein Weitwinkelobjektiv angebracht oder eine alternativer Montagestandort vorbereitet, um ein wenig mehr der atemberaubenden Landschaft einfangen zu können.

Da die Stromversorgung der Hütte im Winter deaktiviert ist, versorgt sich die Kamera selbst mittels eigenem kleinen Photovoltaik-Modul und ist per LTE ans Internet angebunden. Im Dezember und Januar bekommt die Geraer Hütte maximal 1 Stunde Sonne pro Tag ab, während Schlechtwetterperioden wird das Bildintervall automatisch an die jeweilige Situation angepasst, um Energie einzusparen. Zu diesem Zweck kommt hier wieder die bekannte Spezial-Elektronik von terra-hd zum Einsatz.

Quelle: terra-hd.de

wc_geraer.jpg



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