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#1
Servus zusammen, servus Gerold,

nach einem ausgiebigen Kartenstudium und dem regen Austausch hier hat es mich am Mittwoch selbst gepackt und ich bin den Perlsteig bis zur Walchhüttenalm gegangen.

Vorab möchte ich besonders das unterstreichen, was Gerold hier schon mehrfach betont hat: Diese Route ist wirklich nur für jene geeignet, die diese extreme Steilheit und Ausgesetztheit sicher beherrschen und sich dabei auch wohlfühlen. Es gibt praktisch keine Sicherungen, und auch wenn die Route selbst überwiegend T5 ist, sollte man doch ungesicherte Kletterfähigkeiten bis in den T6-/UIAA-II-Bereich als Reserve mitbringen. Einen Verhauer zu korrigieren kann hier sehr mühsam, schwierig und gefährlich sein. Auch die Länge des Durchstiegs darf man echt nicht unterschätzen, rund 900 Höhenmeter bis zur Walch-Alm bzw. 1000 Höhenmeter bis zum Rotofen, mit entsprechend viel Zeit, die man im komplizierten Gelände einplanen muss. Ein Rettungseinsatz wäre dort sehr aufwendig und schwierig, und für ein Ausrutschen bzw. Abstürzen zahlt man sicherlich mit dem Leben. Wer mit dem Gedanken spielt, diesen Steig selbst anzugehen, sollte sich das vorher wirklich gut überlegen. Ein gutes Auge und Gespür für das Gelände und seine Gefahren sind ebenso Grundbedingung.

Zu meiner eigenen Begehung:
Beim Einstieg bin ich übrigens nicht durch den Graben bis zum Steig hochgeklettert, sondern habe stur die deutlich sichtbare Spur gleich oben links an der Wiese (wo unten rechts die Wetterstation? ist) benutzt. Dazu steigt man einige Höhenmeter auf dem Wiesenhang nach oben und hält sich dabei möglichst links am Waldrand, bis man auf eine recht gut sichtbare Spur trifft, die links aus dem Wald kommt und noch einige Meter weit auf der Wiese deutlich zu sehen ist. Das ist der heutige Steigbeginn bei etwa 730 Höhenmetern. (Die Spur aus der Zeitreisekarte hat früher weiter unten begonnen und ist total zugewuchert und verwachsen, somit gilt diese heute nicht mehr.) Weiter drin liegen immer wieder Bäume und anderes störendes Material im Weg, da habe ich mich halt ein bisschen durchgekämpft und hab auch mal kurz nach der Spur suchen müssen. Noch weiter im Gestrüpp sind dann auch Steindauben zu sehen, die die größtenteils doch deutliche Spur bestätigen. Dann erreicht man den steilen Graben, dem Gerold vom Fischunkelweg aus nach oben gefolgt ist. Hier trifft die Spur auf die grasige Schulter. Oben angekommen, bzw. ein Stück weiter, ist der Steig dann deutlich zu sehen:

IMG_9636.jpeg
IMG_9637.jpeg
Vieles von dem, was hier schon beschrieben wurde, kann ich bestätigen. An den bekannten kritischen Stellen, dem unscheinbaren Links-Knick bei etwa 1000 m und der Ost-Querung mit dem täuschenden Grasband weiter oben, musste auch ich genau hinschauen und überlegen, bevor ich mir sicher war, auf dem richtigen Weg zu sein. Beide Male hat mir das Wissen aus diesem Thread sehr geholfen, doch musste ich auch feststellen, dass jeder ein bisschen eine andere Wahrnehmung hat (das kennt man ja auch teilweise aus den Tourenbeschreibungen in den AV-Führern).
Insgesamt konnte ich den Steig aber ohne größere Schwierigkeiten verfolgen und bin gut zur Walchhüttenalm aufgestiegen.  #schoenetour#

Dieses Bild lässt die Steilheit vielleicht etwas erahnen:
IMG_9670.jpeg

Eine Beobachtung möchte ich noch ergänzen: Im oberen Bereich scheint mir der tatsächlich begehbare Verlauf (Spur) deutlich nach rechts von der in der alten Karte eingezeichneten Linie abzuweichen. Ich kann das nicht mit letzter Sicherheit sagen, aber beim Vergleich zwischen dem, was ich im Gelände gesehen habe, und der historischen Skizze, war das mein Eindruck. Vielleicht wurde der Verlauf hier früher schon angepasst, da es weiter links deutlich steiler ist und es mitunter zum Verrutschen des Steiges kam?
Bei der Walchhüttenalm habe ich mir dann auch die Stelle angeschaut, an der einst die Hütte stand. Die Reste sind noch gut zu erkennen:IMG_9711.jpeg
#danke1# nochmal an alle hier und ganz besonders herzlichen Dank an Gerold für die ganze Vorarbeit und die Geduld, das alles so ausführlich zu dokumentieren. Ohne seine Vorarbeit und seine hervorragende Dokumentation wäre ich diesen Steig sicher nicht so zielsicher gegangen.

Beste Grüße vom Bergler
#2
Wer war wo / Knieschmerzen bergab
wastl - Gestern um 17:28
noch ein Tipp,

Ich nehme seit 25 Jahren jeden Tag einen guten Teelöffel Hagebuttenpulver, entweder im Joghurt oder in die Milch mischen, also mir hats oder hilft das.

gruß wastl
#3
Wer war wo / Knieschmerzen bergab
wastl - Gestern um 17:22
Servus

Ich bin jetzt 74J. und gute 100 kg. bin gerne in den Bergen unterwegs, Berufsbedingt sind meine Knie auch noch gut abgenützt, deshalb gehe ich seit 30 Jahren nur mehr Bergauf und runter mit der Bahn, muß natürlich mehr rumfahren zu den Bergbahnen es hat aber auch Vorteile man lernt mehr kennen, habe mich auch auf das Bergradln eingestellt und seit  5 Jahren mit E-Radl man wird ja älter.

viel spass trotzdem

wastl
#4
Servus zusammen, mein Name ist DelfinoAlpi bin neu hier!
Möchte mal ein Problem ansprechen, das wahrscheinlich einige von Euch kennen: nach ca. 400-500 Bergab-Höhenmetern ging´s los – Knieschmerzen – einfach nicht mehr auszuhalten. Auch regelmäßiges Muskeltraining zur Stärkung hat nur bedingt geholfen. Denke das Problem beim Bergabgehen ist der Kniewinkel. Wenn der Stock zu kurz ist (meist 130 cm), erzielt man nicht genügend Abstützeffekt um die Knie maximal zu entlasten und der Druck geht voll auf die Patella-Sehne oder eben auf die Knie insgesamt. Man braucht beim Abstieg einen viel längeren Hebel, um diese optimale Entlastung zu erreichen. Ich nutze mittlerweile dafür einen speziellen Stock, der sich bis auf 220 cm ausziehen lässt – das entlastet die Knie sofort um gefühlte 50-70%. Weil man sich bei jedem Schritt richtig abstützen kann, schwinden die Knieprobleme nach wenigen Schritten.
Für eine flotte bergab Bewegung benötigt man natürlich eine gewisse Eingehzeit!
Mir hat`s jedenfalls schnell und nachhaltig geholfen!  :)
#5
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#6
Outdooractiv-Karte (und evtl. weitere): Routenführung zwischen Startpunkt Rosengasse und Vogelsang nicht korrekt

Die Routenführung, wie sie derzeit in der Karte dargestellt ist, stimmt zwischen Wegstrecke 700m nach dem Startpunkt Rosengasse und Vogelsang nicht. So wie die Route in der Karte verläuft, ist das nur unwegsames Gelände bzw. unwegsame Wiese. Für eine korrekte Wegführung einfach der Beschilderung Richtung kleiner Traithen (2 1/4h) folgen. Der korrekte Weg, ein breiter Wirtschaftsweg, verläuft damit erstmal in Richtung Schönauer Alm nach Norden und zweigt dann aber kurz vor dieser wieder auf einen Pfad in Richtung Südwesten ab. Weiter gehts dann nochmals Richtung Norden über die Walleralm und anschließend zum Vogelsang.

Quelle: Outdooractive
#7
Oberaudorf bietet Deutschlands erste permanente Trailrunning-Strecken

In Oberaudorf gibt es für Sportbegeisterte eine echte Premiere: Die Gemeinde hat die bundesweit ersten dauerhaft markierten Pfade für Geländeläufer freigegeben. Läufer können sich nun das ganze Jahr über auf zwei anspruchsvollen Routen auspowern

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#8
Sonstiges / Rosengassenbrücke
Infothek - 10.08.2026, 11:30
Zur Situation der Sperrung der Rosengassenbrücke:

Die Brücke ist seit 2021 für jegliche Überquerung gesperrt! Zufahrt über Grafenherberg ist möglich. Sie wurde von den Gebirgspionieren Brannenburg errichtet und der Gemeinde Oberaudorf geschenkt. Der Grund gehört jedoch den Bayerischen Staatsforsten. So wie es momentan aussieht, müsste auch eine große Wandberäumung oberhalb der Brücke stattfinden.  Ein Förderprogramm wird generiert, welches den Tatzelwurm Themenweg, die Brücke, wie auch die Beräumung beinhaltet. Die Brücke ist deshalb auf unbestimmte Zeit weiterhin gesperrt Quelle
Info stammt von Gemeinde Oberaudorf. Wir werden informiert, wenn es Neuigkeiten gibt.
#9
Wäre gern am kommenden Donnerstag dabei , allerdings muß ich wegen wichtigen Termins um 17.30 wieder daheim sein + 10 min Duschen und Umziehen (drum wahrscheinlich E-Bike wegen des kürzeren Abstiegs... #bike22#
Darum sollte die Heimfahrt dann auch nicht zulange dauern
mein Vorschlag: Kranzhornalm alternativ Schwarzrieshütte
RADI
#10
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