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  Buchtipps: Münchner Loipen Tiroler Loipen

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Buch / Media / Re: Wenn die Berge streiten
« Letzter Beitrag von Reinhard am Heute um 17:08 »
Da gibt's so was Ähnliches nach mündlicher Überlieferung, das ich von Katharina Kitzbichler aus Erl erhalten habe.
Es heißt "Die verschwundenen Bauernhöfe".
Ich hatte damals mit der Dichterin etwas Kontakt, und sie hatte mir gegenüber auch "Wenn die Berge streiten" erwähnt, wobei es dort um einen Streit zwischen Spitzstein, Kranzhorn u.a. ging.

Gedicht und dazugehörige Zeichnung siehe hier:
Kranzhorn über den Kranzhornsteig
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Kontaktbörse / Re: Ü60-Tour Jan 2022/2
« Letzter Beitrag von kare am Heute um 16:23 »
Nur schade dass das Ursulakreuz dort nicht mehr steht, es wurde ein paar Meter versetzt, weil das Felskopferl abbricht, ich gehe fast jedes Jahr im Herbst die Runde maiklsteig Gmail-Kapelle
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Buch / Media / Wenn die Berge streiten
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Heute um 16:10 »
Servus Beinand

Meine Nichte hat mich schon vor langer Zeit auf die bekannte Tiroler Mundartdichterin Anni Kraus hingewiesen. Hier ihr Gedicht: "Wenn die Berge streiten", etwas zum Schmunzeln und zum Nachdenken.

Habt’s ös no nia ünsre Berg gheart streitn?
Dö hadern schun seit urdenkliche Zeitn.
Grad in der Früah muaß man die Loser aufsperrn,
da kriagt man nette Sachelen z’hearn.
Der «Patscherkofl» isch der zwiderste Gsell,
a alter Stänkerer, meiner Seel.
Hat er nit heut an’ Schneaball gschmissn,
und der «Frau Hitt» ihrn Neblschleier derrissn!
Dabei lacht er no voll Hinterlischt
und sagt: «Weibele, i mecht grad fragen,
wia d’heut aufglegt bischt?»
Die arme Haut, zerscht ganz derschrockn,
beutlt’n Schnee von ihre Lockn.
«Mein Herr, Sie vergessn wohl, ich bin eine Dame,
Frau Hitt, bitte, ist mein Name.»
«Geah du uralte Schachtl, mit dein fuaßlahmen Gaul,
bisch ja schun lang zun Schneuzn z’faul.»
«Und Sie haben eine Glatze, Herr Patscherkofl,
und sind ein Charakter, schon mehr als schofl,
sonst würden Sie nicht gestatten, daß dies
Menschengezücht,
tagtäglich auf Ihrem Kopf herumkriecht.
Ich steh allein hier, ganz nahe dem Himmel,
und spucke auf dieses Menschengewimmel.»
«Hosch recht, du arrogante Nockn,
bleib alloan auf dein Spleen obn hockn.
Die Innschbrugger hom a Gaudi mit meiner Glatzn
und i laß mir sie gern a bißl kratzn.»
«Geah mach di’ decht nit gar so rar»,
schreit jetz’ voller Wuat das «Hafelekar»,
«i bin ja schliaßlich a no auf der Welt
und dazua no a Trumm heacher gstellt.
Tua du di’ jo nit protzn,
gegn mi’ bischt du a Totzn!»
Jetz’ brüllt der «Glungezer»: «Gebts amol Ruah,
i bin nervös und will no schlafn in der Fruah.»
Bis jetz’ hat die «Nockspitz» still zuaglost.
Auf oamol sagt sie ganz erbost:
«Mei klassische Nasn
hun i gestern von an Künstler o’maln lassn.»
Auf dös hin muaß der «Bettlwurf» derartig lachen,
daß die ganzn Inntaler aufwachn;
und böshaft spöttlt die «Martinswand»:
«Die klassische Nasn, dö passt holt eini ins gschearte
Tirolerland.»
«Und ich befehle, jetzt ist Schluß!
Ich seh der Sonne ersten Strahlengruß,
da habt ihr zu schweigen,
und euch als Majestät zu zeigen.»


Viele Grüße, Kalapatar
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Natur / Re: Wald-Wild-Schongebiete
« Letzter Beitrag von mh am Heute um 14:17 »
Also die gesperrten Gebiete am Parkplatz auszuweisen, wäre schon das Mindeste. Dann kann man wenigstens noch zähneknirschend umdisponieren. Wenn ich hingegen urplötzlich unterwegs vor einem Verbotsschild stehe, habe ich möglicherweise ein Problem, weil evtl. derselbe Weg retour zu weit ist. Und je länger man zum fraglichen Zeitpunkt schon unterwegs ist, desto weniger ausgeprägt wird die Bereitschaft sein, beim Sperrschild umzukehren.
Ich frage mich allerdings eher, wie man es bereits bei der Tourenplanung im Vorfeld vermeiden kann, solchen Sperrgebieten in die Quere zu kommen. Die DAV-Sektion München/Oberland hat zwar die neuen Spitzing-Sperrgebiete auf der Website, aber nur weil es eben NEUE Sperrgebiete sind. Irgendwann werden die dann auch von der Titelseite runterpurzeln. Weiß jemand, wie aktuell und gut gepflegt die Sperrgebiet-Infos auf alpenvereinaktiv.com sind? Die Sperrgebiete werden - glaube ich - auch künftig auf den AV-Karten ausgewiesen, aber wer andere Kartenfabrikate hat oder ältere Karten, dem hilft das auch nicht.
Wie macht ihr das (wenn ihr nicht zufällig einheimisch seid und euch eh auskennt)?
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Kontaktbörse / Re: Ü60-Tour Jan 2022/2
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Heute um 13:50 »
Ja, ja, das Ursula Kreuz
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Kontaktbörse / Re: Ü60-Tour Jan 2022/2
« Letzter Beitrag von eli am Heute um 13:37 »

Meinst Du die Namensgleicheit Gscheuerwand (unser RoBerge Tour) und Gscheuerkopf (Dein Bild)  neben dem Schatterberg. Aufstieg über den Maiklsteig mit Besuch der Gmailkapelle, die ja schon mal in einem MR von der Elsie vorkam?

So ist es, Kalapatar! Und Respekt, du hast ja schon wieder ein Rätsel gewonnen #prost# Es geht ein wenig bescheuert zu bei der Namensgleichheit.
Bayernatlas und OSM titulieren unseren Ü 60 - Berg zu Recht übereinstimmend : Gescheuerwand
Und mein Foto zeigt, wie du sofort erkannt hast den Gscheuerkopf bzw auch Gscheuerwand in Österreich geheißen.

Als Dankeschön hänge ich dir noch zwei Fotos von einer meiner Touren über den Niederkaiser bis zum Gamskögerl dran.  #hallo#

 
Gescheuerwand abc.jpg


Den Felsgipfel kennt ihr auch, Reinhard hat ihn vom Prostkögerl so schön ins Bild gebracht.

 
Ü 60 - Gescheuerwand ab.jpg


Hawedere

eli

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Kontaktbörse / Re: Ü60-Tour Jan 2022/2
« Letzter Beitrag von Kalapatar am Heute um 12:15 »
Jetzt trau ich mich mal:

Meinst Du die Namensgleicheit Gscheuerwand (unser RoBerge Tour) und Gscheuerkopf (Dein Bild)  neben dem Schatterberg. Aufstieg über den Maiklsteig mit Besuch der Gmailkapelle, die ja schon mal in einem MR von der Elsie vorkam?

Viele Grüße aus dem Mangfalltal,  Kalapatar
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Kontaktbörse / Re: Ü60-Tour Jan 2022/2
« Letzter Beitrag von eli am Heute um 10:44 »
Na hawedere,

die nächste Ü60 - Tour schlägt ja dann alle Rekorde, dank Bergautist!  #essen1# #prost# #hund7#

Deshalb nix wie runter vom Berg.  Bei der folgenden Abzweigung bin ich anfangs wie für die große Runde geplant Ri. Häusleralm - Chiemhauser abgebogen. Da aber kaum gespurt war, bin ich wieder umgekehrt  ( Die Spuren waren übrigens vom Bergautisten, habe ich später erfahren)

 
Gescheuerwand k - Abzweigung.jpg


Die momentane Lawinengefahr darf man natürlich niemals unterschätzen, selbst auf diesem eigentlich sicheren Aufstieg kam ich  in der Früh als erster an diesem Hangrutsch vorbei .  #schnee#

 
Gescheuerwand l  Hangrutsch.jpg


Bei der Peterer Alm habe ich dann meine Brotzeitresterl gegessen , die Sonne genossen und auf meine Genossen gewartet. Und tatsächlich , da kam Bergautist daher gestiefelt , aufwärts!!  #gruebeln# #gruebeln# Na seine Geschichte hat er uns ja schon erzählt  #danke1#  #hihi#

 
Gescheuerwand m - Petereralm.jpg


Ich bin dann , wie mit ihm abgesprochen , über den Abkürzer zur Streichenkapelle. Natürlich und leider war sie wieder geschlossen, unten das Wirtshaus auch.  :P Eine Viertelstunde gesonnt und dann endlich zum P. gegangen, wo schon 3 roBergler*innen ebenfalls  warteten.  #sleep#

 
Gescheuerwand n.jpg


Irgendwie mal eine andere Ü 60 Runde  #hihi# , aber gealtert sind wir deshalb trotzdem nicht! Hoffe ich!  #besserung#

So, und jetzt grad zum Fleiß präsentiert euch der eli ein Freitagsrätsel mit dem nächsten Foto.
Den Zusammenhang müsst ihr selbst herau finden.  #ueberraschung#

 
Gescheuerwand - Fr. - Rätsel.jpg


Hawedere

eli

 
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Wer war wo? / Altkaseralm (Chiemgauer Alpen) am 27.1.2022
« Letzter Beitrag von Reinhard am Gestern um 21:58 »
Auch wir nutzten heute den vorerst letzten schönen Tag für eine kleine Nachmittags-Schneeschuhwanderung. Mit zwei Freunden suchten wir uns heute das Ziel Spitzsteinhaus aus.

Gleich am Wanderparkplatz Erlerberg konnten wir die Schneeschuhe anschnallen.

IMG_20220127_114222_1 - Kopie.jpg

Kurz nach dem Parkplatz, im Hintergrund der Spitzstein

Dann ging es über flache, schneebedeckte Hügel leicht aufsteigend zu den Wiesen oberhalb der Stoana-Alm, von dort an der Goglalm (geöffnet) vorbei bis zum Spitzsteinhaus. Leider hatte dieses geschlossen, und so ging es noch wenige Meter rauf zur geöffneten Altkaseralm.

IMG_20220127_151050 - Kopie.jpg

Altkaser-Alm

Hier genehmigten wir uns dann ein Weißbier sowie Käsekuchen und Kaffee. Nach einer Stunde brachen wir wieder auf. Vor der Hütte wehte der angekündigte Wind schon kräftig und blies uns den Schnee ins Gesicht.

Das Gelände ist recht weitläufig, sodass man sich für Auf- und Abstieg fast beliebige Routen wählen kann. Für den unteren Teil des Abstiegs wählten wir den gespurten Pfad durch den Wald des Erlerbergs.

IMG_20220127_154807 - Kopie.jpg

Waldweg

Die Schneelage war für uns Schneeschuhgeher in Ordnung. Die wenigen Skifahrer hatte aber sicher keine große Freude an dem Bruchharsch, und die wenigen Fußgänger sanken teilweise weit ein. Überhaupt waren hauptsächlich Schneeschuhgeher unterwegs.

330 hm, 5,3 km

wrapmap6.jpg

Karte von https://geo.dianacht.de/topo/
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Wer war wo? / 27.1. Mit Schneeschuhen auf das Wertacher Hörnle
« Letzter Beitrag von stromboli am Gestern um 20:07 »
Servus Beinand,,

heute wollten wir den vorläufig letzten schönen Tag noch mal zu einer Unternehmung im Gebirge nutzen.
Mit Schneeschuhen ging`s auf das Wertacher Hörnle im Allgäu. Das Hörnle ist nicht allzu schwer und mit etwa den 650 HM, die zu bewältigen sind, hält sich auch die Anstrengung in Grenzen, zudem ist es lawinensicher und auch für Anfänger als Skitour geeignet. Kein Wunder, dass der Parkplatz bei Obergschwend an den Wochenenden oft sehr stark belegt ist.
Heute, während der Woche, war nicht allzu viel los. Wir trafen auf einige Scheeschuhgänger, manche waren mit Grödeln oder mit Skiern unterwegs. Allerdings war die Schneelage nicht überall optimal. Aufgrund der südseitigen Ausrichtung waren viele Stellen stark ausgeapert.
Der Weg ist leicht zu finden. Er führt über freie Almflächen und durch ein kurzes Waldstück.
Immer wieder schön ist die herrliche  Aussicht auf die Tannheimer und die Allgäuer Berge. Im Westen war der Hohe Ifen zu erkennen, im Osten die Reuter Wanne und der Sorgschrofen und im Süden die markante Form des Hochvogels.
Hier haben Geologen der TU München vor einigen Jahren feststellen können, dass sich eine Spalte auf seiner Südseite erheblich verbreitert hat. Die Gefahr, dass es hier am Hochvogel zu einem gewaltigen Felssturz kommen könnte, ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Gut, dass wir am Hörnle einer solche Gefahr nicht ausgesetzt waren. Den Gipfel erreichten wir nach etwa zwei Stunden. Allerdings wehte eine recht frischer Wind und wir verzehrten unsere Brotzeit etwas unterhalb an einer windgeschützten Stelle.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg wir der Aufstieg. Die Buchelalpe hat leider nur an Wochenenden geöffnet, so dass wir unterwegs nicht einkehren konnten.
Es gab dennoch vor der Heimfahrt den verdienten Kaffee und einen guten Kuchen an der Moorhütte am Oberjoch.

Viele Grüße

Stromboli
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