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Autor Thema: Hinteres Sonnwendjoch am 18.6.2019 (Mangfallgebirge)  (Gelesen 368 mal)

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Offline Bergautist

  • Cirsium palustre
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    • Brombas Berge
Wenn man schon direkt an der Mangfall wohnt, dann ist es sicher kein Fehler, gelegentlich einmal den Höchsten des Mangfallgebirges aufs Haupt zu steigen. Heute war das Hintere Sonnwendjoch dran, zwar nicht der südlichste, aber immerhin mit 1986 m der höchste Berg des Mangfallgebirges. Und wenn man schon einmal da ist, nimmt man gleich noch die benachbarten Gipfel des Ostkamms mit dazu, insbesondere das Schönfeldjoch, die Teufelskanzel, den P.1854 und den Krenspitz.

Die Tour startete auf ca. 1060 m Höhe an der Mautstraße zur Ackernalm (4 €). Auf einem verlotterten Wirtschaftsweg ging es los, um dann weglos einen kartenverzeichneten Wasserfall des Wildenkarbachs (Bild 1) aufzusuchen, was aber nicht ganz ohne war. Vom östlichsten Gipfel, dem Schönfeldjoch, kann man sich schon einmal einen Überblick über den Kammverlauf (Bild 2) machen. Am anspruchsvollsten geriet wohl die Teufelskanzel (Bild 3), die wegen ihrer Ausgesetztheit keinen Fehltritt duldet (Bild 4). Dabei ist die Kletterschwierigkeit auf UIAA I beschränkt, anders als unsere Wasserfallexkursion. Ab dem Krenspitz war es wieder einfach, der Steig durch den Kräutergarten zur Ackernalm gar lieblich (Bild 5).

Umgestürzte Bäume hatten zum Glück unseren Weg verschont. Schnee war im Gegensatz zu 2 Wochen vorher kein Thema mehr. Und zu heiß war es heute auch nicht!

Wegdaten: 13 km, 1250 Hm. T4, UIAA I (nur am Kamm, der Weglosanteil war schwieriger)

Nachtrag: Eine ähnliche Tour, nur eingehender beschrieben, findet man aus geroldhs Feder hier:

https://www.roberge.de/index.php/topic,8203.0.html

roBerge.de

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« am: 19.06.2019, 18:31 »