Hochalm

Autor Thema: Hohes Gerstfeld - Schottmalhorn - Edelweißlahnerkopf am 20.06.2018

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Offline BFklaus

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Hohes Gerstfeld - Schottmalhorn - Edelweißlahnerkopf am 20.06.2018
« Antwort #0 am: Do, 21. Jun 2018, 13:36 »
Mein ursprüngliches Ziel „Hohes Gerstfeld“ gab ich aufgrund von Startproblemen am Auto und einer Verkehrsumleitung vor Inzell genervt auf.
Meine Startprobleme ließen sich durch Austausch des 11 Jahre alten Blei-Akkus lösen. Verkehrsumleitungen in Inzell, Bischofswiesen und Wachterl sowie diverse Baustellen machten die Anreise zum Hintersee trotzdem wieder zur Geduldsprobe. Das Traumwetter und die großartige Landschaft sorgten aber schnell für allerbeste Laune.

An der Halsalm vorbei stieg ich über einen gut sichtbaren Wiesen-Pfad zum Gerstfeldsteig auf. Ab der Felsrinne am Steiganfang nimmt die Sichtbarkeit dann kontinuierlich ab, man sieht, dass hier im Wesentlichen die Gams ihre Vorstellungen von Wegnetzen verwirklicht hat. Immerhin fand ich auf ca. 1800 m Meereshöhe ein Relikt bergsteigerischen Wirkens - einen Bohrhaken mit Schlinge.
01_Gerstfeldsteig.jpg


Nach dem steilen, anstrengenden Aufstieg mit kurzen Kraxeleinlagen hatte ich mir eine Rast auf den weichen Wiesenmatten des Hohen Gerstfelds redlich verdient. Der inkludierte Tiefblick zum azurblauen Hintersee ist einfach wunderschön. Rechts unten im Foto ist die Halsalm zu erkennen.
02_Hintersee_Halsalm.jpg


Im Westen stehen die Spitze des „Kircherls“ (unten) und der Predigtstuhl (mittig) mit dem Wagendrischelhorn (oben) Spalier.
03_Kirche_Predigtstuhl_Wagendrischelhorn.jpg


Weiter ging es dann aufs Schottmalhorn, mit 2045 m ü. NN der höchste Punkt meiner Tour. Rechts im Hintergrund zeigt sich das Göllmassiv.
04_Schottmalhorn.jpg


Im abwechslungsreichen Auf und Ab erreichte ich schließlich den Edelweißlahnerkopf, wo ein Gipfelbucheintrag an den tragischen Tod von Axel Lauerer erinnert.
05_Edelweißlahnerkopf.jpg


Der Abstieg zum Antonigraben durch teils aufdringlich enge Latschengassen zog sich dann doch in die Länge. Für Kaffee und Kuchen in Ramsau war’s leider zu spät.

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