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Autor Thema: Re: Seekarkreuz - Lenggries: Weg P Hohenburg -> Geierstein gesperrt  (Gelesen 665 mal)

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Offline Kalapatar

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Servus Beinand

Ich konnte heute das "Zwischenhoch" nutzen und bin in den Isarwinkel nach Lenggries gefahren. Eigentlich stand der Geierstein auf dem Programm. Aber am Hohenburg Parkplatz war der Weg dorthin durch ein riesiges Metalltor versperrt: Steinschlaggefahr! Und da auch noch bei Missachtung eine saftige Strafe angedroht war, habe ich mich für das Seekarkreuz entschieden.
Rauf ging es am Hirschbach entlang über den Sulzersteig zur Lenggrieser Hütte. Schon da merkte ich, dass es heute etwas glitschig war. Auf der Hütte dann erst einmal ein Kaffee. Nach kurzer Zeit gings weiter Richtung Seekarkreuz. Wenn man kurz vor dem letzten Gipfelaufschwung aus dem Wald kommt, muss man durch eine kleine Senke: Es wurde eine Schlammschlacht! Nur nicht ausrutschen, alles andere lässt sich wieder reinigen! Gut dass ich Stöcke dabei hatte.
Am Gipfel dann mal wieder ein toller Blick Richtung Ross- und Buchstein mit dem Guffert im Hintergrund, aber auch die Karwendelberge bis zum Wetterstein ließen sich blicken. Nur die Zugspitze kam selten aus dem Nebel. Zurück zur Hütte wieder durch die "Schlammsenke". Ich habe mir am Trog vor der Hütte dann erst mal die Schuhe gereinigt, denn so konnte ich unmöglich reingehen. Doch ein WB musste es schon noch sein. Jetzt kam sogar die Sonne raus und an der Hauswand war es angenehm warm.
Der Abstieg erfolgte über den Grasleitensteig. Wobei Steig eigentlich nur das erste Stückchen nach der Hütte ist, dann hat man eine breite Forststrasse in den Wald getrieben die sich mit der von Fleck kommenden trifft (für mich ist der Zweck dieser Strasse nicht nachvollziehbar, zumal sie im Nirgendwo endet).
Das Wetter hat gehalten und, staune, auch auf der Rückfahrt war dieses Mal kein nennenswerter Verkehr und kein Stau.

Viele Grüße, KaPa

roBerge.de

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« am: 11.09.2017, 18:49 »

Offline geroldh

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Zitat von: Kalapatar
... Eigentlich stand der Geierstein auf dem Programm. Aber am Hohenburg Parkplatz war der Weg dorthin durch ein riesiges Metalltor versperrt: Steinschlaggefahr! Und da auch noch bei Missachtung eine saftige Strafe angedroht war, ...

"Tante G" kennt die Hintergründe:
Zitat von: merkur.de
Der Wanderweg an den Hohenburger Fischweihern ist seit Monaten gesperrt – und das aus gutem Grund: Es besteht Lebensgefahr.
... Nachdem in dem Gebiet aber ein provisorischer Weg zur Holzbringung angelegt wurde, löst sich immer wieder Geröll, das auf den Weg fällt. „Aber auch Bäume stehen nicht mehr sicher. Erst am Mittwoch ist einer quer über den Weg gefallen“ ... Bis die Hangsicherungsmaßnahmen von den Eigentümern umgesetzt sind, „besteht höchste Lebensgefahr“.

Bericht/Quelle (30.06.17)

Offline SvL78

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Re: Seekarkreuz
« Antwort #2 am: 12.09.2017, 21:47 »
Servus zusammen,
die Sperre stellt überhaupt kein Problem dar und sollte einen nicht davon abhalten, auf den Geierstein zu gehen, dauert der Umweg doch nur ca. 5-10 Minuten.
Unten zwei Screenshots aus geo.dianacht.de, in rot die gesperrte Wegstrecke und in blau der Umweg.
LG Sebastian