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Autor Thema: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?

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Offline MANAL

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Di, 26. Jan 2016, 13:26 »
Aber vielleicht besinnen wir uns alle auf ein gesundes Nebeneinander,
damit möchte ich auch zum Schluß kommen - Konflikte und Ärger hab ich für meinen Teil im Alltag schon genug, ich versuchs immer mit "Leben und leben lassen.."

Das Problem ist sehr vergleichbar mit dem zwischen Raucher und Nichtraucher. Da der Nichtraucher den Raucher in keiner Weise gefährdet ist es eher lächerlich vom Nichtraucher Zurückhaltung und Toleranz zu erwarten. Der Raucher ist ja auch so tolerant dass er nichts gegen Nichtraucher hat.

Das Gefährdungspotential zwischen MTBler und Wanderer wird halt zum größten Teil von den MTBlern verursacht die mit hoher Geschwindigkeit herunterbrettern. Es darf nicht sein, dass der Spaß für einen MTBler an hoher Geschwindigkeit höher steht als für die Rücksicht gegenüber Wanderer.

Klar, von Wanderer erwarte ich auch dass man sich nicht allzubreit macht und MTBler auch Platz zum Vorbeifahren ermöglicht. Nur klappt das halt nicht wenn die mit vollen Tempo daherkommen.

Der Gefährdungsverursacher sollte daher bereit sein sich einzubremsen und nicht erwarten dass alle anderen drumrum Platz machen. Aber dass das nicht klappt sieht man auch jeden Tag auf der Autobahn wo Vollgasdeppen auf der linken Spur mit Lichthupe und Dichtauffahren andere Autofahrer nötigen die mit Richtgeschwindigkeit (keine Mittelspurschleicher die genauso rücksichtslos sind) auf zweispurigen Autobahnen Lkws überholen. Im Geschwindigkeits- und Adrenalinrausch vergessen viele leider jegliches Benehmen und Rücksicht.

roBerge.de

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« Antwort #20 am: Di, 26. Jan 2016, 13:26 »
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Offline BFklaus

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Di, 26. Jan 2016, 13:33 »
Ich hab mir den vom Gerold verlinkten Freizeit Bericht angeschaut. Das E-Fatbike, dass man in Ruhpolding ausleihen kann kostet neu 3600€ (!).


Die Preise purzeln jetzt schon: http://www.elektrobike-online.com/news/e-bikes-und-pedelecs/sondors-ebike-das-600-dollar-e-bike.1326108.410636.htm

Offline BFklaus

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Di, 26. Jan 2016, 14:09 »
Servus BFklaus,

vom Prinzip her geb ich dir recht, allerdings sehe ich nicht so den großen Unterschied zw. Fatbikes und "normalen" Montainbikes. Meiner Meinung nach sind die Fatbikes da nur eine weitere Unterart, das Einsatzgebiet unterscheidet sich nicht so wahnsinning von Downhill-MTBs. Und diese Diskussion ist ja schon viele Jahre alt und ich muss sagen, dass es sich in meinen Augen nicht so schlimm entwickelt hat wie befürchtet. Die allermeisten Downhiller, die sich wie blöd die Abhänge runterstürzen, tun dies zum Glück in entsprechenden Funparks. Klar gibt's andere auch, aber insbesondere an den Bergen ohne Aufstiegshilfe ist diese "Gefahr" meiner Erfahrung nach nicht so wild. Mir sind da bisher nur vereinzelte untergekommen und die haben sich auch abseits der Forstautobahnen immer sehr manierlich verhalten.

Servus Sebastian,
im Gegensatz zu Downhill-MTBs braucht das E-Fatbike keine Aufstiegshilfe. Außerdem dürfte das E-Fatbike wegen der erheblich besseren Traktion und Dämpfung schwierigere und steilere Abschnitte problemlos überwinden. Die Verbreitungs-"Gefahr" ist m.E. deshalb anders und wesentlich größer.

Gruß
Klaus

Offline korsikafan

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Sa, 30. Jan 2016, 21:46 »
neuester Trend in der Steiermark und im Schwarzwald Fatbikes auf der Langlaufloipe,ob das gut geht?
Servus
Korsikafan

Offline KACHBERO

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: So, 31. Jan 2016, 08:01 »
neuester Trend in der Steiermark und im Schwarzwald Fatbikes auf der Langlaufloipe,ob das gut geht?
Servus
Korsikafan


oder auch das hier. Man glaubt es kaum, aber auch das ist Werbung:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1033960606662166&id=1015964858461741

Offline geroldh

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: So, 31. Jan 2016, 12:15 »
Zitat von: KACHBERO
... auch das ist Werbung:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1033960606662166&id=1015964858461741

Zitat von: Landwirtschaftskammer Steiermark (Video via fb)
„UnKONTROLLIERTES Mountainbiken schadet ... und ist eine Gefahr ...“
"Unsere Forststraßen sind in erster Linie Arbeitsplatz und kein Fitness-Studio für Hobby-Sportler." (Präsident LK Stmk.)
[...]  „Gemeinsam Zukunft gestalten“

Ist das Internet nicht etwas „wunder-bares“?  ::)
In einem ersten Impuls fällt mir doch glatt eine Abwandlung des Ausspruchs von Obelix ein: „Die spinnen, die Römer!“ – na ja, „Römer“ mal vorsichtig ersetzt durch „Steirer“...  ???
OT: Römische (Un-)Sitten: Obelix hat Recht - "Die spinnen, die Römer!"  8)

Dass das „Schneeradl“ nun auf bestem Weg zum Trend-Durchbruch ist, zeigt auch ein SZ-Artikel von gestern:
Fatbikes erobern die Alpen - als Spaßmobil für Touristen

Interessant auch, was die „virtuelle Glaskugel mit den zwei o’s im Namen“ so alles „ausspukt“, wenn sie „artgerecht gefüttert“ wird – hier ein paar Beispiele für den heutigen Regen-Sonntag:

- Das falsche Sportgerät an einem wunderschönen Wintertag: Wer sein Rad liebt, der ...

- Kleine Schneekunde aus Sachsen (Erzgebirge): Das Rad im Sulzschnee-Harschschnee-Altschnee-Treibschnee

- Was kann ein „FATBike“ im Schnee? Die „artgerechte Haltung“.

Abschließend eine Sichtweise zum Bergradln im Winter („Fatbike“) und den Rest des Jahres („Mountainbike“):
War das Radl „früher“ einfach das übliche Mittel zum Zweck (um von A nach B - wie Berg - zu kommen), so ist es heute, da es vom „eisbergschmelzenden“ Auto abgelöst wurde (um von A nach B - wie Bäcker - zu kommen), ein hochgezüchtetes Freizeit-Sport-Gerät geworden, das zur „Schonung“ i.d.R. im PS-starken Auto an seinen Einsatzort gebracht werden muss. Dort wird es dann entsprechend der aufgestauten Alltags-Aggressivität oder schlicht der inneren Haltung des Besitzers „geritten“, um sein persönliches Gleichgewicht wiederherzustellen. Dass es dabei zu „Kollateralschäden“ kommen kann, wird meist hingenommen und stört oft nicht weiter („Nach mir die ... – morgen oder nächstes WE bin ich eh woanders unterwegs“) ...
Selbstverständlich kann das „Bergradl“ mit jeder/m anderen Sportart/-gerät ausgetauscht werden!

Das entscheidende Kriterium ist dabei aber wohl ein Bewusstmachen/-werden, wie die individuelle Anwesenheit von der Umwelt wahrgenommen wird und wie mann/frau die Auswirkung durch diese Anwesenheit in Richtung eines „gesunden“ Kompromisses (u.a. zum jeweiligen Zeitpunkt) bringen kann. Nach dem Motto „Leben und leben lassen“ funktioniert z.B. eine flotte Downhill-Abfahrt auf einem Bergpfad an einem sonnigen Sonntagnachmittag nicht! Andererseits kommt auch kein (vernünftiger) Bergwanderer auf die Idee, ausgerechnet in der Abfahrtsspur eines „Bikeparks“ aufzusteigen! Vielleicht hilft auch diese Frage weiter: Möchte ich den Ort beim nächsten Besuch wieder so (oder besser) vorfinden wie ich ihn heute angetroffen habe?
Ach ja, hierbei kann es natürlich auch zu „interessanten“ Überraschungen kommen: Eine neue extrabreite Waldwirtschaftsstrasse – und für Bergradler gesperrt!

Offline bobopapa

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: So, 31. Jan 2016, 14:20 »
Ist schon interessant.......
Wenn man den menschheitsgeschichtlichen Wimpernschlag von 150 - 200 Jahre zurück geht, wurden Bergwanderer die zur "Erholung und Entschleunigung" die Wirtschaftswege der Bergbauern nutzten misstrauisch und argwöhnisch betrachtet, wenn nicht sogar angefeindet.
Als ich vor 40 Jahren mit meinen Eltern im heimischen Hochriesgebiet unterwegs war, wurden Ziele wie Riesenhütte, Hochrieshaus, Klausenhütte...... im Winter nur mit Tourenski angesteuert. Die wenigen Winterwanderer wurden beschimpft und verflucht, wenn sie Aufstiegs- oder Abfahrfsspur benutzten. Als ich vor ca. 30 Jahren anfing mit dem MTB die Forststrassen unserer Berge zu nutzen wurde ich angefeindet. Jetzt im fortgesetzten Alter muss ich zugeben, dass mir das Befahren von  Wanderwegen und -steigen im gesamten Alpenraum immer mehr Spass bringt.
Wenn ich das so alles im  Nachhinein betrachte denke ich sollte sich jeder mal bewusst machen, dass sein eigenes Tun nicht "schon immer" als normal betrachtet wurde aber doch irgendwann akzeptiert wurde.
Vorausgesetzt muss hierbei natürlich werden, dass das eigene Handeln zu keiner Zeit zu einer Gefährdung eines anderen führt.
Ist dies der Fall sollte gegenseitiger Respekt es doch möglich machen, dass wir alle unseren evtl. "noch so verrückten" Interessen in den Bergen nachgehen können.

Oiso lebm und lebm lassen....

Servus,
Bobo

Offline geroldh

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Hallo zusammen,
diesen um einen interessanten Aufkleber erweiterten Wegweiser habe ich gestern im Hochriesgebiet, resp. westl. der Mittelstation, gesehen.
Eine grundsätzlich vernünftige Ergänzung – doch jetzt müssen nur noch alle gemeinsam genutzten Wege damit „legitimiert“ werden... #hihi#

Ach ja, und die Radl-Navi‘s nicht vergessen: „Bitte seien Sie tolerant gegenüber den Wanderern!“  :laugh:

Offline Reinhard

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... diesen um einen interessanten Aufkleber erweiterten Wegweiser habe ich gestern im Hochriesgebiet, resp. westl. der Mittelstation, gesehen ...

Auch ich habe heute diesen Aufkleber entdeckt. Er weist auf den Abstiegsweg zur Weyerer Alm, einem Weg, den ich persönlich nie mit dem Mountainbike befahren würde.

Da es ein nachträglich angebrachter Aufkleber ist, würde mich interessieren, ob er von offizieller Stelle (Gemeinde?) stammt. Weiß jemand mehr?

Mir ist bekannt, dass in Bayern das Mountainbike überall erlaubt ist - außer dort, wo es verboten ist. Also darf man auch hier fahren - sehe ich ein. Trotzdem habe ich bisher diesen Weg auf dem Aufstieg zum Hochriesgipfel gewählt, weil ich hier im Gegensatz zur viel befahrenen Forststraße meinen Hund bisher laufen lassen konnte. Anderen geht es vielleicht mit Kindern so.

Das Schild verführt direkt dazu, die bisher von Bikern nicht frequentierte Strecke künftig auch zu befahren.

So langsam habe ich den Eindruck, dass die bisher den Wanderern vorbehalten Bergwege immer weniger werden.

#schade#

Offline abi

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...Da es ein nachträglich angebrachter Aufkleber ist, würde mich interessieren, ob er von offizieller Stelle (Gemeinde?) stammt. Weiß jemand mehr?...


Vor einigen Wochen habe ich in der Hochries-Gegend auch solche aufgeklebten Schilder gesehen.

Offline geroldh

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Zitat von: Reinhard
...
Auch ich habe heute diesen Aufkleber entdeckt. ...

Da es ein nachträglich angebrachter Aufkleber ist, würde mich interessieren, ob er von offizieller Stelle (Gemeinde?) stammt. Weiß jemand mehr?

... So langsam habe ich den Eindruck, dass die bisher den Wanderern vorbehalten Bergwege immer weniger werden. #schade#

@Reinhard #gutgemacht#  Damit hast du mein "roBerge-Herbsträtsel 2016" gelöst...  :laugh:

Sofern solche "Toleranz-" und "Verbot-Aufkleber" bisher (nur?) in der Hochries-Gegend auftauchen, könnte mal ganz offiziell bei der DAV-Sektion Rosenheim angefragt werden, die mitunter dieses Gebiet betreut.

Sofern man(n/frau/hund) kann, dürfte wohl zunehmend versucht werden auf (historische) Steige auszuweichen, aber wie bereits an anderer Stelle andiskutiert wurde, ist auch hier dank E-Kraft mit "erhöhtem Verkehrsaufkommen" zu rechnen...  ???


#biken2#  Ach ja, kürzlich in der lokalen "roBerge-Zeitung" (scan-&-crop):

Offline Reinhard

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Do, 10. Nov 2016, 20:03 »
Ich konnte heute mit einem leitenden Mitarbeiter der Gemeinde Samerberg sprechen.
Die Aufkleber stammen weder von der Gemeinde noch von anderer offizieller Seite. Die Mitarbeiter der Gemeinde werden sich den Aufkleber mal ansehen und ggf. entfernen.

Natürlich ist das Mountainbiken hier definitiv nicht verboten, wie schon unten angemerkt. Aber ich meine, dass dieser Weg bisher nicht zum Biken genutzt wurde, dazu ist er zu steil und steinig. Dass aber Biker durch einen Aufkleber animiert werden, hier auch mal runter zu brausen.

Offline geroldh

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#biken2# Da thematisch am besten hierher passend, packe ich diese Zeilen doch in diesen Thread:

In der heutigen "Nachrichten-Rundschau" (BR Fernsehen) gab es einen Film-Beitrag "Mountainbiker und Wanderer - Für ein friedliches Nebeneinander" (online bis 19.04.17) im Gebiet Tegernsee-Schliersee, der mich mal weitersuchen ließ.


Hierzu gab es kürzlich diesen Presse-Artikel: Wie Touristiker die Mountainbiker erziehen wollen (05.04.17)
Zitat von: merkur.de
Mountainbiker fahren inzwischen sogar vom Wendelstein. Das bietet Konfliktpotential zuhauf. Deshalb soll der Landkreis jetzt eine „Fair-Bike-Region“ mit „sanften Trails“ werden. ...


Im Zusammenhang für den im Nachrichten-Beitrag angedeuteten "BikeTrail Langenau" gab es diesen Artikel: Steiniger Weg für neuen Trail (08.01.14)
Zitat von: merkur.de
... In Kreuth soll ein zweiter Mountainbike-Trail entstehen. ... einen ehemaligen Ziehweg, der vom Hirschberg runter zum Kreuther Rathaus führt. ...

Und ergänzend zum Nachrichten-Beitrag: Neureuth: Mountainbiker packen bei Wegpflege mit an (09.04.17)  #bike22#

Offline Reinhard

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Mi, 12. Apr 2017, 23:31 »
Servus Gerold

danke für Deinen Beitrag!

Auch ich fahre gern Mountainbike und wandere gern. Beides hat seine Vorteile - beim Bergsteigen sind halt doch Gipfel möglich, die für Mountainbiker unerreichbar sind. Das Mountainbike wiederum hat für mich persönlich den Vorteil, dass meine arg geschundenen Knie geschont werden. Deshalb bin ich als Wanderer auch fürs Mountainbiken und plädiere für ein ausgeglichenes und friedliches Miteinander zwischen beiden Gruppen. Die Aktion der ATS ist ok. Ich selbst fahre allerdings lieber gemütlich auf Forststraßen, aus Angst vor einem erneuten Kreuzbandriss bzw. Schlüsselbeinbruch wie vor einigen Jahren.
Sehr gern nutze ich auch mein Bike, um weite, flache Anstiege abzukürzen / Bike & Hike.

Toleranz ist für beide Seiten wichtig, wobei ich meine, dass es unter den Bikern noch einige Ausnahmen mit Nachholbedarf gibt. Ich kann mich noch an eine Wandertour mit Frau und Hund am Brünnstein erinnern, wo zwei MTBer von hinten kommend unseren damals noch sehr jungen Hund fast zusammen gefahren hatten. Da half nur noch ein blitzschnelles Ausweichen von Hund und Frau. Auf dem Brünnsteinhaus hatte ich sie dann zur Rede gestellt, aber sie stellten sich dumm (“das waren wir nicht” -  vmtl. schämten sie sich). Oder letztes Jahr, als eine ganze Gruppe laut johlend unterhalb der Gorialm über die Almwiesen pretschte. Ich kenne noch mehr solche Vorfälle aber lasse es dabei. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es sich um Ausnahmen handelt.

Die drei Trails vom Wendelstein kenn ich noch gar nicht, weiß da jemand mehr?

Das ist übrigens eine gute Gelegenheit, um mich zu "outen": Ein Freund hat mir jetzt ein paar Tage sein E-bike geliehen und damit erreicht, was er wahrscheinlich schon insgeheim geplant hatte: Ich werde mir diesen Sommer auch eines kaufen! Ich kann damit große Touren fahren, die ich mir mit meinen bald 64 Jahren mit meinem normalen Bike nicht mehr leisten könnte. Ganz ehrlich: Bin ich überhaupt der erste roBergler mit E-Bike?  ??? ??? ???

 #ostern1#

Offline Reinhard

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Re: Mountainbiker als neue Plage in den Bergen?
« am: Do, 12. Apr 2018, 17:55 »

Offline Reinhard

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Man wird ja wohl noch träumen dürfen ...
« am: Mo, 03. Jun 2019, 13:56 »
Von Georg Sojer stammen die netten Cartoons in der Zeitschrift Alpin. Vor kurzem ist mir dieses aufgefallen, mit dem Titel "Man wird ja wohl noch träumen dürfen":

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