Der Inn-Radweg begleitet den „Fluss mit dem grünen Wasser” auf rund 320 Kilometern von Innsbruck in Tirol bis zur Mündung in die Donau bei Passau. Stark wechselnde Landschaftsbilder wie Hochgebirge, Hügelland oder Flussaue machen diese Reise zu einem einmaligen Erlebnis. Band 2: Von Innsbruck nach Kufstein 80,5 km
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Das Autorenpaar Martha und Werner Listl hat Radwanderungen ausgewählt, bei denen weniger die sportliche Leistung, sondern vielmehr das landschaftliche Erlebnis, eine gemütliche Einkehr, ein kultureller Höhepunkt oder die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad im Vordergrund stehen. Touren also, die von Ausflüglern, Familien mit Kindern und Senioren gemacht werden können.
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Crossrad

Begonnen von sachranger, 04.02.2009, 13:25

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sachranger

servus roberglerInnen,

ist von euch jemand mit einem crossrad in den bergen unterwegs? im sommer natürlich ...
erfahrungen? schon mal jemanden unterwegs damit gesehen?

die dinger sehen aus wie rennräder (rennlenker), haben etwas breitere reifen und mtb-bremsen. ich hab mir jetzt eins zugelegt - muss das erfahrung sammeln aber aufgrund der schneelage in den alpen noch etwas herausschieben  ;).

mir ist damit im alpenraum noch nie jemand begegnet ...

ach ja: vorletzte woche waren auch mtb-spuren auf der forststraße zur priener hütte zu sehen.  ganz üble geschichte wohl  ;D

sachranger

Samerbergradler

Hab ich schon mal gesehen, ich glaub am Heuberg wars. Und am Rotwandhaus war mal ein Rennrad angelehnt, hab leider nicht gesehen, wie es dahin gekommen ist.

Bergauf ist es wohl ziemlich egal, aber bergab mit so einem Teil, na ich weiß nicht...

Gruß vom Samerbergradler

Bernhard G.

Naja, recht weit ist es damit nicht her, mit der Bergtauglichkeit des "Klaus-Peter-Thaler-Gedächtnisrads". Es ist ein Rennrad mit schmalen Stollenreifen und altertümlichen Cantilever-Bremsen, die mehr quietschen als verzögern. Allein schon das zur Verfügung stehende Übersetzungsspektrum (i.d.R. 34/27 als kleinster Gang) dürfte Dich ziemlich schnell zum schieben verdonnern.

sachranger

wer zum teufel ist klaus-peter thaler? nee kleiner scherz ... aber die technik ist natürlich weiter entwickelt. ich fahre eine ganz normale rennrad schaltung (ultegra brems-schaltgriffe) vorne mit dreifach-blätter und hinten eine MTB-kassette. das ist also nicht das problem.
ich schätze mal (wirklich nur ne schätzung), dass ich vielleicht 8 bis 10 minuten schneller an der priener hütte wäre wie mit einem mtb. sprich: da hat kaum einer ne chance schneller zu sein. macht schon spaß  ;D. läuft sehr leicht, 8 kg gewicht und eine ideale sitzposition für vortrieb.

recht hat bernhard leider bei den bremsen. sind zwar extra für die besagten brems-schaltgriffe von shimano entwickelt, aber der konstrukteur (ein holländer) muss dabei ne menge gras geraucht haben. das ist echter murks. da arbeite ich noch dran. ist schon besser, aber noch bei weitem nicht alpentauglich.

leider sind die stückzahlen für shimano zu klein, um ihre brems-schaltgriffe mit hydraulichen bremssystemen zu kombinieren.

touren wie auf den pendling, rotwand, priener hütte und so sind prädistiniert für crossräder. schwierig wirds auf verblockten trails oder extremen unebenheiten - da fehlt dann die federgabel.

sachranger

jopo

Mich hat mal einer überholt mit so einem Teil auf dem Weg von San Michele zum Pso Tremalzo. Mit SemiSlicks! Runter ist er dann links auf der Teerstrasse. In den Schotter-Serpentinen hinunter zum Pso Nota hätte er das Rad tragen müssen. Ich würde mit sowas keinen Berg rauffahren, weil runtereiern nicht mein Ding ist.
Rennlenker offroad bergab, kein Grip und keine Bremsen.  Hallllo, ich kooommmmeeee!  Crash!



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