Dummy

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Autor Thema: Wer war Wo? (2008-12)  (Gelesen 2441 mal)

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Offline StefanMuc

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Wer war Wo? (2008-12)
« am: 06.12.2008, 10:08 »
Hi,

am Donnerstag war ich auf dem Hirschberg. Erstaunlich wenig Schnee, hatte mit mehr gerechnet.
Start in Scharling, mit dem Rodel ging es aufwärts. Den Rodel musste ich bis zum Wendebereich im Wald tragen, dort lag kein Schnee. Dann wurde es steinig bis noch ein Stück weiter oben der Weg schneebedeckt ist.
Weg ist teils recht eisig, aber zum Rodeln war's genau richtig.
Aufstieg über den Kratzer gespurt, Hirschberghaus noch bis einschl. 24.12. geschlossen.

Gipfelausblick war dank Föhnwetter fantastisch.

Rodeln ging erstaunlich gut, wenig Steinkontakt und dank ein bisserl eisiger Verhältnisse ging's richtig zur Sache  :D



roBerge.de

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« am: 06.12.2008, 10:08 »

Offline Bergfuzzi

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Re: Wer war Wo? (2008-12)
« Antwort #1 am: 06.12.2008, 18:09 »
Servas Midananda

Bin heid Rehatour bis zuar Enzianhütte am Hochgern ganga....... 8) 8) 8)
War oise ganz easy, wenig Schnee, teilweise Forststross a weng vereist. Grödl oda Gamaschn brauchsd ned.
War richtig schee nach so langa Zeit wieda am Berg. I am back........ >:D >:D >:D

Bild 1: Kampenwand und Geiglstein
Bild 2: Hochgernhaus
Bild 3: Blick Richtung Kaiser

Offline Tom

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Re: Wer war Wo? (2008-12) -- Brecherspitz am 23.12.08
« Antwort #2 am: 24.12.2008, 02:10 »
Servus roBergler

Am 23.12.08 stand die Brecherspitz-Überschreitung auf dem Programm. Die obligatorische Weihnachtstour von Ines und mir.


Fundstellen auf roBerge.de:

Forum: "Der oder die Brecherspitz(e)"

Tour #428: Brecherspitz - Nordanstieg von Neuhaus
Tour #442: Brecherspitze über Firstalmen
Tour #468: Brecherspitz - Kurztour auf den Freudenreichsattel


Verhältnisse:

Anfahrt:
Bereits bei der Anfahrt waren wir sehr erstaunt darüber, dass nirgends mehr Schnee zu sehen war. Erst ab Schliersee konnten unsere Blicke kurz unter der Nebel- und Dunstglocke, die über dem Spitzing-Gebiet hing, ein paar weiße Stellen entdecken.

Aufstieg:
Da in Neuhaus alles "grün" war, sind wir ohne unsere Schneeschuhe losgezogen. Der erste Teil der Tour führt über einen meistens "geräumten" (falls Schnee liegen würde) Forstweg bis zur Diensthütte-Anklalm (1.154m) der Bergwacht Schliersee. Bis dorthin ging es auch super zu gehen. Ab der DH hatten wir dann erstaunlicherweise doch Schneeberührung. Gamaschen waren angesagt. Bis zur Anklalm (1.311m) standen wir dann schon bis zu den Knien im Schnee. Spuren war angesagt. Von der Anklalm bis zum Beginn des Nordgrats ging es aber wieder einfacher, da dort der anstehende Wind immer gute Arbeit leistet - der "Weg" war ziemlich freigeblasen. Am Grat selbst war dann Kondition gefragt: viel Schnee, Bruchharsch und Eisplatten. Wir versuchten die "Ideallinie" zu halten, aber der Schnee über den Latschen war stellenweise nicht wirklich tragfähig, so ging es mal rechts und mal links vom eigentlichen "Grat" entlang. Ab ca. 1.600m hielt dann alles - da hartgefroren und mit Eis überzogen. Ich war froh, dass ich meine Hochtourenstiefel anhatte und uns damit Trittstufen schlagen konnte ... ab da ging es dann wieder auf der "Idealline" bis zum Gipfel.

Gipfel:
Der Gipfel sah aus wie ein leeres Gefrierfach und es war keine Menschenseele zu sehen. Wir hatten sogar Glück und der Himmel zeigte für ein paar Minuten sein schönes Blau.

Abstieg:
Vom Gipfel ging es weiter über den Gratweg nach Westen zum Brecherspitz-"Wintergipfel" (so wird er glaube ich bezeichnet) und von dort aus über die ehemalige Piste runter bis zur Oberen Firstalm (siehe Einkehr). Nun wieder knietief durch den Schnee stapfend über den Sattel zur Freudenreich-Alm und weiter bis dorthin, wo sich die Wege "SB1" und "SB5/W11" (Weg vom/zum Bodenschneid-Haus) kreuzen - ca. auf 1.100m - ab da wieder "normales" Gehen möglich. Der weitere Abstieg durch das Dürnbachtal nach Neuhaus war dann noch ein gemütliches Ausrollen.

Einkehr:
Eigentlich wollten wir uns bei der Oberen Firstalm einen Glühwein gönnen - verdient hatten wir ihn uns ja bereits. Da die Alm bislang immer auf hatte (auch letztes Jahr am 23.12.) und zudem auf der Homepage geschrieben steht:

Täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr
KEIN RUHETAG

freuten wir uns schon auf den wärmenden Trunk. Leider standen wir dann aber vor verschlossenen Türen. Auf einer Hinweistafel am Eingang stand geschrieben:

Liebe Gäste,
wir haben am 23. und 24.12. geschlossen!
Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten!
DANKE! ... dann halt nicht.


Hinweise:

Wir hatten Lawinenwarnstufe 3. Der Weg bis zur Anklalm verläuft zum größten Teil auf Forstweg; ab der Diensthütte 20-40cm gesetzte Schneedecke. Bis zu Beginn des Nordgrats ist der Schnee verblasen - teilweise fester Boden und Wegmarkierungen sichtbar. Erste Hälfte des Nordgrats kritisch, aber eher wegen den "Einsackern" über den Latschen. Zweite Hälfte schwierig, da hartgefroren und vereist ... entsprechende Erfahrung Voraussetzung (Steigeisen sicherlich hilfreich). Der Gratübergang nach Westen verlangt zumindest an zwei Stellen starke Nerven, da ziemlich schmal und meistens unverspurt/weglos. Im Bereich zwischen Oberer Firstalm und dem Abstiegsweg Dürnbachtal wäre es mit Schneeschuhen nicht ganz so kraftraubend.


Tourenverlauf (gesamt):

Parkplatz Neuhaus >> DH-Anklalm (1.154m) >> Anklalm (1.311m) >> Brecherspitz Nordgrat >> Brecherspitz-"Hauptgipfel (1.683m) >> Gratübergang >> Brecherspitz-"Wintergipfel" (1.620m) >> Obere Firstalm (1.369m) >> Freudenreichsattel (1.377m) >> Freudenreich-Alm (1.262m) >> Dürnbachtal >> Parkplatz Neuhaus


Zeit:

Gesamte Runde 5:10 Stunden (inkl. Pausen)



Gruß. Tom.



Foto 01: Latschen im Eismantel auf ca. 1.600m / unten alles grün (braun)
Foto 02: Die letzten Meter zum Gipfelkreuz
Foto 03: Gratübergang vom "Hauptgipfel" zum "Wintergipfel"

Offline Hawkeye

  • roBergler
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  • Der mit dem süssen Schwarzen Vogel
Re: Wer war Wo? (2008-12)
« Antwort #3 am: 28.12.2008, 13:45 »
Wir waren gestern mit Schneeschuhen auf dem Schildenstein.
Schneelage wäre auch für Ski aussreichend, nur die Rodelbahn hat ein paar apere Stellen; aber mit Ski eher was für Skitourensammler. Sonst eine sehr stimmungsvolle Tour. :-)

Weil der Wetterbeicht etwas daneben war, gabs nur am Gipfel einen schönen Ausblick auf einige grosse Steine oberhalb der Wolken.

Bild 1: Der letzte Aufschwung vor dem Gipfel
Bild 2: Gipfelaussicht