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RoBerge Rätsel 424: Das "Almerische"

Begonnen von Kalapatar, 13.02.2024, 16:51

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Bergautist


Nachteule

Ach und ich hab' noch eine Idee, hab' ich letztens in einer Fernsehreportage sehen: ist der Begriff "schwenden" gesucht (oder schreibt man es schwänden?), ich meine, das ist der Begriff für das Freihalten der Wiesen von Pflanzen, die die Kühe nicht fressen.

Kalapatar

Der erste Punkt geht heute an den Bergautist, er war schneller: Ja das Entfernen von unbrauchbaren Disteln, ... nennt man "Schwenden"

@Nachteule: Also das mit der Milch/Mutter...kuh stimmt nicht. Es gibt da eine "Zwischenzeit" zwischen einem und dem nächsten Kalb, ....

Ja, und die Am? Es war "ein herausforderndes Bild", und da wir ja heute noch auf einen Berg wollen, hier ein Bild vom "Almkreuz".

Dran bleiben, Kalapatar

Kalapatar

Wenn man einer Kuh das "Melkzeug" ansteckt, dann weg von den Hinterläufen, sonst wird man evtl. einen blauen Fleck abbekommen!

Und v.a. Ruhe bewahren, eine Kuh muss "angemolken" werden, sonst gibt sie keine Milch, deshalb vorher Zitzen säubern, das setzt das Hormon Oxytocin frei, auch bekannt als "Kuschelhormon".

Hallo RoBergler: nicht Kuscheln, sondern Mitmachen!

Viel Erfolg, Kalapatar

Steinbock78


Kalapatar

Und bevor die künftigen Almerinnen und Almer den begehrten Apfelstrudel und Kaiserschmarrn bekommen, der schon so schön durch die Stube duftet, heißt es erst noch einmal:
"Stall ausmisten!!!"

Alles dreht sich halt um die Viecherl, Kalapatar

Nachteule

Kalapatar, du sprichst in Rätseln - na kar -, aber offenbar in unlösbaren. Gibst du den kuscheligen Roberglern noch eine Tipp bitte?

Kalapatar

@Steinbock 78:

Also noch einmal:

Eine Kuh bekommt ein Kalb. Voraussetzung für die Milch. Das kann jetzt eine Zeitlang so weitergehen. Die Almerin melkt die Kuh, verarbeitet die Milch,... Aber die Kuh soll ja nochmal ein Kalb bekommen. Was muss man dann, vorher, einstellen? Und wenn man das tut, dann hat das Tier in dieser Zeit einen besondere Bezeichnung.

Kalapatar

Steinbock78

Ich probiers jetzt nochmal: bevor die Kuh kalbt wird sie trocken gestellt, d. h. nicht mehr gemolken. Nach dem Abkalben wird sie eine zeitlang auch nicht gemolken, weil die erste Milch (Biestmilch) für das Kalb bzw. das Immunsystem des Kalbs sehr wichtig ist. Diese Milch ist für uns Menschen ungenießbar. Bin ich jetzt auf dem richtigen Weg?

Nachteule

Meinst du vielleicht "Trockensteher"? Dann ist die Kuh zum 2. Mal tragend und steht kurz vor der 2. Geburt, da wird sie nicht mehr gemolken.

...ist aber auch kompliziert heute...

Kalapatar

Heute bin ich noch nicht fertig.

Denn unsere Alm liegt in aussichtsreicher Lage über dem "Lago de...." (wir sind im RoBerge Gebiet, nicht verwirren lassen!). Wenn wir weiter hoch gehen kommt noch eine Alm mit kleiner Kapelle. Und darüber der Gipfel mit markantem Gipfelkreuz, oft beleuchtet, inzwischen mit einer Solaranlage ausgestattet.

Wenn man den "Normalweg" hochsteigt wird's richtig Herrschaftlich, denn man muss durch....?

Kalapatar

Steinbock78

Auf dem Weg zum Gipfel muss man durch die wunderschönen und imposanten Kaisersäle

Steinbock78

Ich tipp jetzt mal auf die Schlechtenbergalm. Die Alm liegt über dem Chiemsee und weiter oben kommt die Steinlingalm mit einer kleinen Kapelle. Das Gipfelkreuz oben ist den Gefallenen des Chiemgaus gewidmet.

Kalapatar

Also diesen Punkt gebe ich jetzt an Steinbock78.
Die Kuh wird tatsächlich trocken gestellt und ist dann ein Trockensteher. Erst dann kann sie ihr nächstes Kalb bekommen.

Jetzt noch die Alm und den herrschaftlichen Aufstieg, Kalapatar

Nachteule

na, jetzt aber, wir sind Richtung Kampenwand unterwegs, richtig?
Steinlingalm? Oder Gorialm?

Kalapatar

Also, für die Kaisersäle und die Schlechtenberg Alm gehen 2 Punkte an Steinbock78.

Damit habe wir heute folgenden Punktstand:

Bergautist: 1 (Schwenden)
Steinbock78: 3 (Trocken stehen, Kaisersäle, Schlechtenberg Alm)

Und wenn Ihr mal so einen Almschnupperkurs machen möchtet, wendet Euch an den Almwirtschaftsverein als Vermittler. Die Ingrid von der Schlechtenberg Alm ist immer bereit, Euch in das Almleben einzuführen!

Danke fürs Mitmachen, Morgen geht's weiter, etwas früher, weil ich mir Margits Vortrag im Happinger Hof über Blumenwanderungen in den heimischen Bergen anhören möchte.

#bisbald# #bisbald# #bisbald# Kalapatar


Kalapatar

Tag 7:

So, gestern habt Ihr vielleicht erkannt, so ganz einfach ist das Leben einer Almerin oder eines Almers nicht. Also nichts mit ,,gemütlich in der Sonne sitzen und den grasenden Kühen zusehen".
Heute wollen wir uns mal einem Thema zuwenden, da werden jetzt manche schmunzeln: Denn die eventuelle monatelange Abgeschiedenheit auf einer Alm, nur umgeben von Viecherln, da freut man sich doch über jeden Besuch.
Da gibt es doch den smarten Jäger, oder der Sepp von der benachbarten Alm ist doch auch recht fesch?
Also, was ist jetzt da los? Ich dachte immer: ,,Auf der Alm da gibt's koa Sünd?" Aber so ,,a bisserl was geht immer" – vielleicht dann doch?

Ich möchte Euch ein G'schichterl erzählen, was sich da mal auf dieser Alm zugetragen haben soll:

Angeblich konnte sich eine Sennerin nicht zwischen zwei Verehrern entscheiden – was allen Beteiligten das Leben kostete. Der verliebte Hütejunge stürzte am göll ab, als er ein Edelweiß für seine Angebetete suchte, und die Sennerin und ihr heimlicher Geliebter wurden von marodierenden Soldaten ermordet.

Es ist ein wirklich Sagen reiches Gebiet, gegenüber grüßt ein versteinerter König mit seiner Familie, wo wir uns heute befinden. Und auf einem Schild an der Alm sieht man, dass der Almer der Ururenkel eines berühmten Bergsteigers ist, der da gegenüber Geschichte geschrieben hat.
Heute kann ich Euch nicht viel helfen, denn ich bin auf Margits Fotovortrag: ,,Mit Wildblumen durchs Jahr". Deshalb noch ein Hinweis:
Wir treffen die Alm auf einem ,,Almerlebnisweg", können da auch mit dem Radl hochfahren und ein gesamtes, kleines Gebirge umradeln.
Wie heißt die Alm mit dem ,,grausigen Namen"?
Von welchem Bergsteiger ist denn da die Rede?

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar

Maiwanderer

Gesucht ist heute die Mordaualm und der Almer heißt Franz Kuchlbauer, der Urenkel des berühmten Kederbacher - Erstbesteiger der Watzmann-Ostwand.

Kalapatar

Die ersten beiden Punkte gehen heute an den Maiwanderer 

Kalapatar

Tag 8:

So, heute geht's weiter mit unserem Almerischen Rätsel. Noch ein Blick zurück auf gestern: 
Ich habe einen wunderschönen Vortrag von Margit über unsere Alpenflora gehört. Da kann man viel dazu lernen. Deshalb hier nochmals ein Hinweis auf ihr Buch aus dem Rother Verlag: ,,Blumenwanderungen Bayerische Alpen". Es lohnt sich!

Doch heute wollen wir mal etwas für unsere Kehle tun: Nein, das Weißbier lassen wir jetzt mal weg, Dö-Dudel-Dö ist angesagt. Durch Jodeln verständigten sich früher die Hirten über weite Strecken untereinander.
Heute suchen wir eine Alm im RoBerge Gebiet, auf der solche ,,Jodelseminare" angeboten werden. Das Jodeln gleicht in seinen Höhen und Tiefen ja einer Berglandschaft.
Unsere Alm liegt ca. eine Wanderstunde über dem Tal, ist leider nicht mehr im besten Zustand, ein wenig Renovierung wäre da nötig, den drunter liegen 2 Almen, die in deutlich besserem Zustand sind.
Über unsere Alm kann man im Winter auch mit Skiern auf den bekannten Gipfel steigen, aber Vorsicht. Die 30° steile Flanke hat auch schon manchem RoBergler zur Umkehr gezwungen.

Und am Gipfel? Das Gipfelkreuz wurde zu Ehren eines bayerischen Königs aufgestellt. Manch Geistlicher war damals dagegen, doch er bekam eine poetische Abfuhr: ,,Bleib Du bei Deiner Stola, wie ich bei meiner Lola!"
Nachdem das Kreuz auf dem Gipfel erstellt wurde ging es zurück zu unserer ,,Jodelalm" und dort gab es: ,,vortrefflichen Bierstoff um einen äußerst billigen Preis". Dabei war auch ein 19jähriger Bursche, der später mit humorvollen Erzählungen bekannt wurde. Und der auch heute noch zu politischen Diskussionen in der nahen Kreisstadt gesorgt hat.

Also, wie heißt unsere ,,Jodelalm", aber halt, ich möchte dieses Mal den ,,ursprünglichen Namen" wissen. Und über welchen Burschen sprechen wir den da?

Und von gestern fehlt auch noch eine Antwort: Wie heißt das Gebirge, das wir auf unserer Radlrunde umfahren können?

Also auf geht's, Kalapatar