Nebulöse Karspitz-Runde

Begonnen von Wim43, 01.12.2022, 22:52

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Wim43

Unser Start war heute beim Parkplatz "Müllner Peter" in Sachrang. Direkt hinter dem Bauernhof beginnt der Bergwald und der etwas ruppige Fahrweg zieht sich rechts steil bergauf. Am großen Weidetor nehmen wir den Weg nach rechts bergauf. Nicht alle Abzweigungen sind beschildert, aber wenn man sich jeweils rechts hält, passt das. Zunächst bleibt der Weg breit, führt über einen Wiesenabschnitt und dann ruppiger werdend in den Wald bis zum Schild Wildbichl-Alm. Dort beginnt nach links ein kurzer, schmaler Bergpfad. Dieser führt steil und über einige Felsstufen und Wurzeln bergauf bis zu einem großen Holzwegweiser, auf dem die Wildbichl-Alm wieder ausgeschildert ist.
Der Bergsteig zieht sich einfach und ohne große Steigung durch den Wald. Wir passieren ein Drehkreuz und direkt dahinter den Grenzstein, der uns zeigt, dass wir uns ab da auf Tiroler Gebiet bewegen.
Weiter bergauf steigen wir mit erstem Schneekontakt über den steilen und etwas rutschigen Grassteig direkt zur Wildbichlalm, die sich bereits im Winterschlaf befindet (bis einschl. 25. Dez.) .Über die leergeräumte Terrasse stoßen wir auf die Fahrstraße, die vom Ritzgraben herauf führt. Wir bleiben nur wenige Meter bergwärts auf der Straße und nehmen den Steig nach der Beschilderung rechts Richtung Karspitze. Der Schnee nimmt langsam an Höhe zu, der Steig ist aber gut zu gehen, nur an zwei Stellen ist durch Glätte etwas Vorsicht geboten. Einige wenige Spuren verraten uns, dass wir nicht die ersten sind. Am Ende dieses Steigs wenige Meter nach einer kleinen Senke über einen Bach stößt man wieder auf die Almstraße, die wir zuvor verlassen hatten. Wir biegen aber gleich wieder rechts ab in den Wald hinein (ausgeschildert) und erreichen nach ca. 10 Minuten das Almgelände.
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Der Nebel, der uns seit dem Abmarsch hartnäckig begleitet, lässt auch hier oben nicht locker und so sehen wir das Gipfelkreuz und die Kapelle auf dem Gipfel des Karspitz (der Karspitze?) nur schemenhaft. Leider null Sicht an diesem sonst fotografisch so ergiebigen Platz mit seinen Ruhebänken lässt uns nur eine kurze Pause einlegen, etwas Kraftnahrung und ein Schluck heißer Tee, das war's.
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Im tiefen Schnee verließen wir den ungastlichen Gipfel nach SO, an der Karalm (?) vorbei  Richtung Staudinger Kreuz. Der Weg, der in leichtem Auf und Ab über das weite Almgelände führt, war erfreulich gut gespurt und so erreichten wir schnell das Staudinger Kreuz. Zu unserer Überraschung steht dort seit wenigen Wochen ein neues Holzkreuz, das rundherum eingezäunt ist.
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Nur zwei Vornamen sind auf der Tafel zu lesen. Ihnen ist das Kreuz gewidmet. Wer kennt den Grund?
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Der Abstieg südwärts über die Weidehänge der Staudinger Alm ging im knöcheltiefen Schnee flott bis man auf den Querweg, der von der Schönen Aussicht kommt, trifft und ihn rechts Richtung Wildbichlalm ansteuert.
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Dort angelangt entschieden wir uns für die Almstraße bis zum Abzweig, wo man ihn nach rechts zum Feriendorf verlässt. Im Dorf, das wie ausgestorben wirkte, führte uns am Waldrand der Weg zurück zum Parkplatz.
Leider blieb alles im Nebel, schade für diese sonst so aussichtsreiche Runde, keine Leute getroffen, Grödel blieben im Rucksack.
Gesamtgehzeit ca. 4 Stunden, ca. 520 hm.



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