Feldberg/Tirol und Stripsenjochhaus Rundwanderung

Begonnen von Wim43, 05.08.2022, 19:09

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Wim43

Der Tiroler Feldberg 1813m im Kaisergebirge stand gestern auf unserem Plan. Wegen der zu erwartenden Temperaturen sind wir relativ früh in die Griesenau gefahren (4 € Maut), um direkt am P bei der im Bau befindlichen Alm unseren Aufstieg anzugehen, wohl wissend, dass uns die Morgensonne den ganzen Aufstieg auf den Pelz brennen wird. Dem Wegweiser folgend nahmen wir den Almweg zur Ranggen-Hochalm (nicht bewirtschaftet), wo wir eine erste Trinkpause einlegten und dabei die durch die Morgensonne besonders herausgearbeiteten Strukturen des Kaisers wie das Griesner Kar, die Klassiker Fleischbank, Totenkirchl, Predigtstuhl und vieles mehr bewunderten.

Hinter der Alm geht ein durch einen markierten Pfosten erkennbarer schmaler Steig. Steil, aber in sehr gutem Zustand, anfangs noch abschnittsweise durch lichten Baumwuchs, später dann  nur noch durch Latschen führt er auf direkter Linie zum Sattel zwischen Tristecken und Feldberg. Von dort sind es nach rechts nur noch wenige Schritte in leichter Steigung zum Gipfelkreuz auf dem weitläufigen Gipfelrücken des Feldbergs.

Trotz fantastischer Rundumsicht und der imposanten Kulisse des Wilden Kaisers im Süden, greifbar nahe, räumten wir die einsame Bank nach einer kurzen Brotzeit, um den vielen, lästigen Flugameisen zu entkommen. Unser Ziel war das Stripsenjochhaus, den Weg dorthin konnten wir schon gut erkennen, ausgeschildert u.a. zum Stripsenkopf. Er führt zunächst zurück zum Sattel und weiter über den Tristecken. Von da an geht es in stetigem Auf und Ab, immer die gewaltige Felskulisse vor Augen und mit tiefem Blick in den Talgrund. Der Weg, der keinerlei Schatten bietet, verlangt schon gute Konzentration, da es immer wieder Stellen gibt, die etwas ausgesetzt sind, teilweise aber mit Drahtseilen gesichert. Ein ordentliches Maß an Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit sollten schon gegeben sein. Die Sonne brannte mittlerweile erbarmungslos auf uns nieder und wir waren froh, endlich den ersehnten Blick auf das Stripsenjochaus von der letzten Geländestufe aus unterhalb des Stripsenkopfs, den wir uns schenkten, zu erhaschen. Nach einem kurzen Besuch am Tavonarokreuz gab es die wohlverdiente, abkühlende Einkehr im Stripsenjochhaus.

Der Abstieg von dort zum Parkplatz war dann gut gestärkt relativ zügig geschafft, hier gab's dann nochmals eine kurze Einkehr bei der Hütte neben der abgebrannten Griesner Alm, im Moment eine große Baustelle.

Die reine Gehzeit betrug ca. 6 Stunden, Pausen nicht eingerechnet, ca. 900 hm.

Ciao
Wim43

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