roBerge Rätsel Nr. 411

Begonnen von Kalapatar, 19.07.2022, 17:28

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Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

Ein neues roBerge Rätsel kündigt sich an. Vor den Sommerferien wollen wir nochmals eine Raterunde einschieben. Also lasst Euch überraschen. Und, da es zur Zeit echt heiß ist,  #sonne5# #sonne5# wollen wir dem mit unserem Rätsel Tribut zollen, es geht nämlich um Seen im Bayernland. Also raus aus den Klamotten und mit Kopfsprung rein ins kühle Nass! #vielspass# #vielspass#

Ab Freitag werde ich wieder einige Fragen zu bayerischen Seen stellen (ein paar sind auch im nahen Ausland, aber da kommt man eh z.Zt. nicht hin wegen der "Blockabfertigung", die vereinnahmen wir dieses Mal einfach und zählen sie zu Bayern).

Wenn Ihr Fragen habt bitte im Forum ganz offiziell stellen, wenn Ihr glaubt Ihr habt die Lösung, einfach eine PN an ich.
Ich denke es ist dieses Mal, bis auf einen Punkt, sehr leicht also einfach mitmachen. #vielglueck# #vielglueck#

Am Schluss suchen wir wieder ein Lösungswort, wer das als erster/erste errät hat das Rätsel gewonnen.
Und es gibt natürlich zu den Seen das eine oder andere "G'schichterl", lasst Euch überraschen.

Also auf geht's, nach der Arbeit noch eine kleine Schwimmeinlage, dann seid Ihr bestens auf unser 411. roBerge Rätsel vorbereitet.

Bis bald, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand #vielspass# #vielspass#

So, heute starten wir mit unserem neuen roBerge Rätsel. Und das Thema ist an die derzeitigen Temperaturen angepasst: Wir springen zur Abkühlung ins kühle Nass, tauchen darin ein wenig unter und manch einer angelt sich dann sicher eine Rätsel Lösung. Ich denke es ist dieses Mal echt leicht, deshalb die Lösung nur per PN an mich. Aus allen richtigen Lösungen müssen wir dann wieder ein Lösungswort bilden, und wer das als erster/erste hier postet hat gewonnen. Und manchmal fällt mir sicher wieder ein G'schichterl ein!
Also auf geht's, Badehose oder Bikini an, und rein ins erste Wasser: #guteidee#2 #guteidee#2

Tag 1:

Der Name unseres gesuchten ersten Sees deutet darauf hin, dass abseits von den Siedlungen der germanischen Bajuwaren noch bis ins Früh- oder Hochmittelalter Welsche, d.h. Romanen bzw. romanisierte Kelten gesiedelt haben. Der Ort war nämlich eine ,,vicus Romanicus" (Römeransiedlung), die in Alpengegenden von Römern und deren Abkömmlingen bewohnt wurden.
Heute findet man dort einen Zeltplatz, der See ist Ausgangspunkt für vielerlei Rad und Bergtouren, und mancher RoBergler hat auf einem der vielen Hotels der Gegend schon einen großen Eisbecher zu sich genommen.
Nordwestlich davon breitet sich das weitaus größte und noch ungestörte Moorgebiet Nordtirols aus. Es entstand durch die Verlandung des nacheiszeitlichen Gletschersees und bildet ein Übergangsmoor. Dieses ist besonders für seine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt bekannt.

So, das sollte jetzt mal reichen, nein, ein Bildchen habe ich auch noch für Euch. Und für unser Lösungswort brauchen wir den 5. Bstb. des gesuchten Sees.

Viel Spaß beim Grübeln, Kalapatar #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#

Kalapatar

Aber wie ist eigentlich unser See entstanden: dazu das folgende G'schichterl:

Vor vielen, vielen Jahren gab es am Platz des heutigen Sees einen großen Wald. Es war ein besonderer Wald mit vielen wertvollen Tieren und seltenen Pflanzen. An den gegenüberliegenden Rändern des Waldes lebten zwei Bauern. Jeder Bauer beanspruchte den Wald als seinen Besitz. Zuerst diskutierten sie, später schrien und beschimpften sie einander. Den Kindern wurde verboten, miteinander zu sprechen; geschweige denn, zu spielen. Dann redeten sie kein Wort mehr miteinander. Wenn einer den anderen im Dorf sah, ging er auf die andere Seite des Weges. Der Streit wurde schlimmer und schlimmer. Eines Tages trafen sich die beiden Bauern in ,,ihrem" Wald. Sie begannen sofort zu streiten. Dann gab es einen langen Kampf und keiner wollte aufgeben. Plötzlich wurde der Himmel dunkel. Es blitzte und donnerte. Dann hörten die Familien der Bauern nur einen lauten Knall. Dann war es still. Wo die beiden Bauern miteinander gekämpft hatten, war nun eine Quelle. Bald war der ganze Wald verschwunden und es gab nur mehr einen großen See. Die beiden Bauern hat man nie mehr gesehen.

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Noch ein Hinweis:

Diese erwähnten "römischen Abkömmlinge" haben dem See seinen Namen gegeben!

Und noch ein zweites Bild als Unterstützung.

Viele Grüße, Kalapatar

Kalapatar

Tag 2:

So, die ,,Plantscherei" geht weiter: #hallo# #hallo#
Auch heute suchen wir wieder einen sehr bekannten Bergsee. Den kennt jeder von Euch. Er gilt als einer der saubersten Seen in Bayern, obwohl seit 1964 ein alter VW Käfer auf dem Grund liegt. Der Käfer war im Wasser versunken, nachdem im Winter der Fahrer unerlaubterweise über den gefrorenen See fuhr und an einer nicht zugefrorenen Stelle passierte es dann. Und der Fahrer? Hat man nicht mehr gefunden. Angeblich friert der See alle 10 Jahre zu, das glaube ich aber wegen der Klimaerwärmung ehrlich gesagt nicht so ganz!
Sein Name lässt sich wahrscheinlich von einer alten Basilika ableiten, dem Schutzheiligen der Almbauern geweiht.

Das sollte jetzt reichen, ein Bild habe ich aber auch noch, es soll ja dieses Mal etwas leichter werden.

Viel Spaß bei Rätseln, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Also, Ihr habt den See sicher schon erkannt, oder?

Dazu gibt's später auch noch ein etwas abgewandeltes G'schichterl, oder eine Sage

Eine besondere Würdigung erfuhr die Sage bei der Bartgeier Auswilderung 2022. Einer der  ausgewilderten Vögel wurde auf den Namen "Recka" getauft. So heißt in Ludwig Ganghofers Roman "Die Martinsklause" die Tochter des bösen Herrschers dieser Gegend.
Der See und seine Umgebung landeten 2015 auf Platz 12 der TOP 100 Sehenswürdigkeiten in Deutschland!

Viele Grüße, Kalapatar! #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

So, Ihr habt es sicher alle schon erkannt. Deshalb jetzt hier ein etwas stark komprimiertes G'schichterl (Sage, Legende) über die "unheilvolle" Bergwelt bei unserem gesuchten See:

In verschiedenen Varianten der Legende ist es eine Bauernfamilie oder ein Hirtenhund mitsamt seiner Herde, die Opfer der brutalen Meute der Königsfamilie wurden. Daraufhin verfluchte eine Bäuerin den König, und flehte Gott, den verhassten König samt Familie zu versteinern. Seit diesem Fluch thront der König  also versteinert über dem Berg und Tal. Die Stelle, an der sein Hund in den Tod stürzte, kennt man heute als ,,Hundstod". Eine weitere Variation der Sage besagt, das Blut der Königsfamilie floss zusammen und bildete den Ursprung des Sees!

Na, so schlimm ist es heute da nicht, da muss man eher den Touristen aus dem Weg gehen (wenn's denn gelingt).

Morgen geht es weiter, da gehen wir wieder "Plantschen!"

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Arzterin

Hallo Kalapatar,
welchen Buchstaben brauchen wir vom zweiten Rätsel  #gruebeln#. Hab's wahrscheinlich überlesen...

Kalapatar

Servus

Ja, da habe ich gestern etwas übersehen.

Wir brauchen von unserem gesuchten See den 6. Bst. (Umlaute sind 2 Buchstaben).

Weiter geht's heute Abend, jetzt erst einmal auf's Radl! #biken2# #biken2#

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand

Mei war das heute eine heiße Radltour. G'schwitzt hab' ich schon extrem! #schwitz# #schwitz# Da wäre ein wenig Plantschen in einem kühlen See gerade richtig gewesen. Deshalb wollen wir heute wieder einen sehr bekannten Alpensee suchen. Und auch dieses Mal kennt Ihr ihn alle:
Sein Name geht womöglich auf Teores seo (althochdeutsch) zurück, was soviel heißt wie See des Teor.
1799 gelobten die  Einwohner, um von ihrem Tal die Kriegsnot abzuhalten, dreimal jährlich in der Fastenzeit das Leiden und Sterben des Heilands aufzuführen. Noch im selben Jahr wurde das erste Spielhaus errichtet. Immer wieder verboten Behörden das Spiel, dennoch hielt man treu am Gelübde fest.
Für unser Lösungswort brauchen wir heute den 4. Bst.
So, das soll erst einmal genügen, aber ein Bildchen habe ich dafür auch noch:

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Vielleicht noch ein Hinweis:

Wenn man an unserem See startet, kann man eine tolle Biketour auf einen bekannten Aussichtsberg über dem Inntal machen. Und bis man dort oben ist kann man gemütlich in der dazwischenliegenden Alm einkehren. Und  dort findet man manch urigen Typen als Wandfotographie (siehe Bilder).

Viele Grüße, Kalapatar

Kalapatar

So, ich glaube inzwischen ist Euch allen klar, wo wir heute zum Plantschen waren, Oder?

Deshalb hier noch ein G'schichterl aus der Gegend:

Ein loser Nachtschwärmer ging einmal zu einem Schloss  bei Kufstein hinauf, wollte fensterln gehen oder hatte vielleicht Schlimmeres im Sinne. Wie er nun über das Feld aufwärts nach ein Walde, zu gelangte und über das "Stiegele" (Zaun zu beiden Seiten, ein Stein oder Brett, um leichter hinübersteigen zu können) steigen wollte, vertrat ihm eine feurige Gestalt den Weg und winkte ihn zurück. Der beherzte Bursche fürchtete sich aber vor keinem Feuermann, ja nicht einmal vor dem Teufel selbst, fluchte und schlug nach der Erscheinung - und da war es um ihn geschehen. Die Feuererscheinung war just so ein Nachtschwärmer gewesen wie jener, war verdammt, an dieser Stelle zu geistern und zu glühen, und fand nun ihre Erlösung, jener aber musste alsbald an ihrer Stelle glühen und büßen, bis auch ihm - wer weiß wann, Erlösung wird. Seitdem ist von der Burg  vieles in Trümmer zerfallen, aber das Stiegele ist noch immer ein verrufener Ort, und wer nicht muss, meidet es des Nachts zu übersteigen.

Ja, ja, das mit dem "Fensterln!"

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand

Das Wetter lädt auch heute wieder zum ,,Plantschen" ein #schwitz# #schwitz#, also lasst uns einen neuen See ausprobieren.

Dieses Mal müssen wir schon ein bisserl fahren, aber dann sind wir bald in einem bekannten Naturschutzgebiet. Deshalb dürfen hier auch keine Motorschiffe fahren. Dafür ist es ein wahres Segel Eldorado, sogar Segel Weltmeisterschaften wurden hier schon ausgetragen.
Nur zu Fuß begehbar ist das Westufer entlang der steilen Kalksteinwände des hier endenden Gebirges. Der Wanderweg ist teilweise asphaltiert, nördlich davon wird daraus ein schmaler Steig teilweise mit Treppenstufen bis zu einer gemütlichen Alm #essen2# #weissbier# #essen2# #weissbier# (bewirtschaftete Hütte mit eigener Schiffsanlegestelle). Der Weg überquert mehrere Kare und den aus der Klamm fließenden Bach.  Zahlreiche Aussichten ergeben sich nach Osten auf das dort auslaufende Gebirge. Das dort oben ist doch die....Hütte, oder?
Von unserem heutigen See brauchen wir für unser Lösungswort den 5. Bst.

Viel Spaß beim Knobeln, Wie heißt denn dieser Steig am Westufer  #gruebeln# #gruebeln# #gruebeln#

Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus

Und jetzt kommt ein Bildchen unseres gesuchten Sees!
Habt Ihr es schon erraten? Ist ja nicht schwer. #gruebeln# #gruebeln#

Viele Grüße, Kalapatar

Chtransalp10

JETZT hab ich es auch...!!!!!

Kalapatar

Servus Beinand

War's heute ein bisschen schwerer? Aber der Hinweis mit der Alm und Bootsanlegestelle sollte doch klar sein. Noch ein kleiner Hinweis: Die erwähnte Hütte im Osten trägt den Namen der Hauptstadt eines dt. Bundeslandes. #gruebel# #gruebel#

Und damit kommen wir zu unserem heutigen G'schichterl (dass es dabei wieder um's Fensterln geht ist Zufall):

Auf der großen Alm Pletzach war eine gar saubere Sennerin, die einem jungen Bauern  nur zu wohl gefallen hat. Er ging einst um Mitternacht von der Alm vom Fensterln heim, als mit einem Male sich ein unheimlicher Dämmerschein auf die Berge breitete, während ein Brausen und Wogen so dicht um und neben ihm entstand, dass er staunend um sich blickte. Plötzlich stand er anstatt auf einer grünen Wiese bis an den Hals im See. Als er um sich sah, erblickte er rings um sich an einer langen Tafel eine Menge Hexen sitzen, die sich ein Mahl wohl schmecken ließen. Vor Kälte und Angst erbebend, wusste er sich nicht zu helfen, denn bei jedem Schritt fühlte er eine solche Tiefe, dass das Wasser über ihm zusammenschlagen würde. Er blieb daher lange Zeit unbeweglich stehen. Da fiel ihm ein, dass er ja ein geweihtes Skapulier bei sich habe. Er zog dasselbe hervor und rief die seligste Jungfrau Maria um Hilfe an. — Verschwunden war der See, an einem langen glänzenden Streifen zog sich die ganze Hexensippschaft dahin, wahrend er selbst, bis an den Hals durchnässt, vor seiner Haustüre stand, und nicht wusste, wie er in den See geraten war und wieder heraus und vor sein Haus. Jedenfalls dürfte der Bauernbub mit der Sennerin keinen Rosenkranz gebetet haben, sonst wäre ihm ein solcher Hexenspuk nicht untergekommen, welcher beweist, wie mächtig die Hexen verblenden können.

So, mal sehen, wo uns die morgige Abkühlung hinführt.

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

So, seid Ihr bereit wieder ins Wasser zu springen? Dieses Mal ist es wirklich leicht, obwohl, ich glaube Ihr müsst trotzdem etwas googeln. Also den See kennt Ihr mal wieder alle, aber irgendwie kann ich nicht vermeiden bei dem immer den Begriff "Geschlechtertrennung" im Kopf zu haben. Warum wohl? #gruebeln# #gruebeln#
Unser See entstand wie viele andere Voralpenseen am Ende der Würm-Kaltzeit vor ca. 10.000 Jahren als Ausschürfung eines Gletschers. Und er ist ein beliebtes Motiv bei Malern, es hat sich sogar ein richtiger Malerzirkel gebildet. #vielglueck#
Was gehört noch zu einem See: natürlich Inseln. Und so eine suchen wir heute. Nein, nicht die bekannten, da gibt's noch ein ganz kleines Inselchen. Von seinem Namen brauchen wir den 2. Buchstaben.
Ach ja, auch unser kleines G'schichterl, später, hat nichts mit dem gesuchten Inselchen zu tun.

#vielspass# und viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand

Ja, ich habe mir schon gedacht, dass mancher da "voreilig" glaubt die Lösung erraten zu haben, aber so einfach ist es dieses Mal nicht. Der See ist, glaube ich, klar, da brauche ich kein Bild posten und unser G'schichterl handelt mal wieder von Lust und Begierde. Aber Achtung: Die kleine Insel in unserer Sage suchen wir nicht! #gruebel# #gruebel#

Der Grund, warum auf einer anderen kleinen Insel in unserem See, nur wildes Kraut und Gestrüpp wächst, berichtet folgende Sage:

Auf den beiden größeren Inseln befinden sich die Klöster, einmal für Herren und einmal für Frauen (Geschlechtertrennung hat noch nie etwas gebracht!). Dazwischen liegt eine kleine Insel, auf der sich die Mönche und Nonnen seinerzeit trafen, um sich ungestört der Liebe hingeben zu können (Ach geh, dös macht ma doch ned! Oder! #hihi# #hihi#).
Als Strafe für diese Sünde ist die Insel also unfruchtbar und die unseligen Mönche und Nonnen, die das Gelübde der Keuschheit gebrochen hatten, sind für alle Zeiten auf den Seegrund verbannt worden. Wenn sich heute die Wellen des Sees aufgrund eines bevorstehenden Sturms drohend bewegen, hört man dann und wann noch einen Fischer leise fluchen, weil er glaubt, dass die Gebannten wieder einmal ihr Unwesen treiben und deshalb der See stürmisch wird.

Aber, wie gesagt, das soll nur zu dem See führen. Unser Inselchen, ja, da steht eine Weide drauf, dass man sie nicht übersieht, so klein ist sie.

Das sollte für heute reichen, viel Spaß beim Rätseln, Kalapatar #bisbald# #bisbald#



Kalapatar

Servus Beinand

Tag 6:

Also gestern habe ich wohl manchen mit meinem putzigen, kleinen Inselchen etwas gestresst, aber es ist lösbar, wie das Feedback zeigt. Und heute haben sich ein paar roBergler zum Pendling aufgemacht, da sind sie sicher auch an einem Badesee vorbeigekommen.

Doch zurück zu unserer 6. Plantscherei:

Wenn man es in der großen Stadt nicht mehr aushält, dann geht man halt raus auf's Land. Die Zeit der ,,Sommerfrischler" begann, als im 19.Jhdt. die ersten Eisenbahnen betuchte Leute in die Berge brachten. Damals war von einem 9€ Ticket noch keine Rede.
Darunter auch der eine oder andere bekannte Maler, und wenn die dann auch noch gleichgesinnte Zeitgenossen fanden, dann wurde die Gegend in der wir heute plantschen wollen bald als ,,Blaues Land" bezeichnet. Es bildeten sich manche Künstler Zirkel, von denen der ,,Blaue Reiter" wohl der bekannteste ist.
Aber wir wollen ja wie gesagt plantschen und sollten ein paar Worte zu unserem See sagen:
Er entstand in der Würmeiszeit durch die Ausschürfungen des Isar-Loisach-Gletschers!
Bekannt ist das Klettergebiet  mit schwierigen Routen für Sportkletterer und für Deep Water Soloing (Klettern vom Wasser aus). 
Auch für Windsurfer und Kitesurfer ist dieser See ein Revier, das für häufigen Starkwind bekannt ist. Auch der Föhn bricht hier immer wieder stark rein (siehe G'schichterl). Sein Name leitet sich von einem althochdeutschen Wort ab, das übersetzt: "Bei den spitzen Hügelchen" bedeutet. Na so spitz sind die auch nicht, und v.a. Dingen ist diese Gegend im Sommer immer extrem überlaufen. Wenn man auf der alten Bergstraße zum Nachbarsee hochradelt und kein Stromradl hat, heißt es: #schieb# #schieb#

Das soll jetzt erst einmal reichen, beim G'schichterl wird's dieses Mal etwas "historisch". Also auf, mit Kopfsprung ins Wasser, jetzt passt das Wetter noch, denn wie heißt es so schön: "Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist!" #hihi# #hihi#

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand

Ich hatte ja mal die Gelegenheit mit einem Heli in dieser Gegend unterwegs zu sein, deshalb hier ein Bild von unserem See aus ungewöhnlicher Perspektive. #gruebeln# #gruebeln#
Für unser Lösungswort brauchen wir den 2. Bstb.

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#



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