Das traditionell vielseitige Portfolio alpiner Themen für Menschen, die die Berge lieben. U.a. mit den Themen Wildspitze und Mountainbike.
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Karl Seidl hat hier einen Bildband über seine zweite Heimat erstellt: Osttirol. Die Nationalparkregion Hohe Tauern (1984 gegründet), die Region Defereggental, die Lienzer Dolomiten und das Hochpustertal gehören dazu.
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Die letzten Rätselgewinner:
413: ?
412: Nachteule
411: Arzterin
410: Ranger 53
409: Stromboli
408: Arzterin
407: Lia
406: Nachteule & Akelei
405: (keiner)
404: Kalapatar
403: Kalapatar
402: Hechter
401: Elsie & Maiwanderer

roBerge Rätsel 410

Begonnen von Kalapatar, 13.06.2022, 10:49

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eli

Vielleicht die 12m Seillänge am Hundsgraben an der letzten steilen Platte der Rachelwand?  :P #gruebeln#

Na hawedere

eli

Kalapatar

Servus Eli

Ich hab gar net g'wusst, dass Du Dich so mit Klettern auskennst. Respekt. Und dafür erst einmal einen Punkt.  #prost#

Jetzt aber zu unseren Lösungen von Heute:

Die Rachelwand war klar,
die Kletterroute hat den Namen "Durchs wilde Kurdistan" (9-)
und ist von unserem Autor Markus Stadler beschrieben.
Und das mit dem Hundsgraben???, da kann ich auch etwas erzählen:

G'schichterl 4:

Bevor die Burg Falkenstein an seinem jetzigen Standort erbaut worden war, stand die Stammburg der Falkensteiner Grafen auf den senkrecht aufragenden, hohen Felswänden der Rachelwand, wenig nördlich vom Falkenstein. In einer armseligen Hütte am Fuße derselben, abseits der letzten Häuser von Flintsbach, gebar in grauer Vorzeit eine ledige Frau Drillinge. Nun ging einmal diese Frau mit ihren drei Kindern in den Bergwald, um Beeren und Pilze zu sammeln für ihre kärglichen Mahlzeiten. Dabei begegnete sie der Gräfin von Falkenstein. Sie bettelte die adlige Dame an um ein paar Kupferpfennige für sich und ihre immer hungrigen Kleinen. Aber die stolze Schloßherrin schalt die Arme eine liederliche Person, denn unmöglich könne sie von einem Mann drei Kinder auf einmal haben. Mit hochrotem, zornigem Gesicht stand die beschimpfte Frau da. "Ihr sollt noch viel mehr Kinder kriegen, ja, so viele, als das Jahr Monate hat!" schrie sie der Hartherzigen ins Gesicht und verschwand mit ihren Drillingen im Gebüsch.

Die Verwünschung ging in Erfüllung. Ein ganzes Dutzend Kinder gebar die Gräfin an einem einzigen Tag. Zu dieser Zeit war ihr Gemahl gerade am Tatzelwurm auf der Jagd. Das nützte die Gräfin aus, denn sie befahl einer Magd, alle zwölf Neugeborenen in einen tiefen Graben hinter dem Burgfelsen, der von einem reißenden Bach durchflossen wurde, zu werfen und sie zu ersäufen.

Die Dienstmagd musste gehorchen, ob sie wollte oder nicht. Widerstrebend packte sie die Menschlein, nackt, wie sie waren, in zwei Deckelkörbe und machte sich damit auf den Weg, den grausamen Befehl auszuführen.

In der Nähe des Grabens angelangt, wurde sie von den Jagdhunden des heimkehrenden Ritters gestellt und verbellt. Der Graf kam auf das Gebell seiner Meute herbeigeritten und sah zu seinem Erstaunen die Kindsmagd mit den Körben. "Was hast du da drin ?" herrschte er sie an. Sie musste die Deckel aufklappen, und weil der Graf sie mit dem Tode bedrohte, falls sie nicht sofort die ganze Wahrheit sagte, verriet sie, was ihr die Gräfin Schreckliches zu tun aufgetragen hatte. Wutentbrannt schickte er die Magd mit den zwölf kleinen Falkensteinern auf die Burg zurück, ließ sogleich die Gräfin herbringen und stieß sie eigenhändig in die Klamm hinab und damit in den Tod.

Die zwölf Buben aber wuchsen heran und wurden große Helden, die Riesentaten vollbrachten. Die Felsschlucht an der Rachelwand heißt Hundsgraben, weil Hunde es waren, die ihnen das Leben gerettet hatten.

Viele Grüße und bis Morgen, Kalapatar  #bisbald# #bisbald#

Flug-Vreni

 #mountain# #sonne6#
Was für eine schöne Ankündigung! Ich bin schon ganz gespannt auf die Gschichterln.
Einen schönen Abend! :)

...oh! Das Rätsel ist ja schon gestartet.
Die Ankündigung dafür habe ich erst heute bekommen.
Tolle Geschichten! Fast alle hätte ich bislang auch gewusst.

Reinhard

Zitat von: Flug-Vreni am 19.06.2022, 23:26
Die Ankündigung dafür habe ich erst heute bekommen.

Servus Flug-Vreni,

Es war eher ein Zufall, dass der gestrige Newsletter mit einem Bergrätsel zeitlich zusammen fiel. Unsere Newsletter erscheinen nicht mehr als 2 bis 4 Mal im Jahr (viele User wünschen auch nicht mehr ...), Bergrätsel mindestens 1x im Monat.
Deshalb gilt: Lieber öfter mal in roBerge reinschauen, ob es Neuigkeiten gibt.

Übrigens gibt es die Möglichkeit, sich per Email benachrichtigen zu lassen, wenn in ein bestimmtes Board (z.B. Bergrätsel, Kontaktbörse usw.) ein Beitrag geschrieben wurde. Dazu einfach das betreffende Board und anschließend den Button "Benachrichtigen" anklicken.
Das funktioniert nur, wenn man angemeldet ist.

Weiterhin viel Spaß beim Rätseln!

Kalapatar

Servus roBergler Rätsler

So, jetzt haben wir schon einen Berg erraten, eine gemütliche  Einkehr und eine kleine, aber schwierige Klettertour. Und wir sind auch heute wieder im bayerischen Inntal unterwegs, da gibt es noch viel zu erforschen. Und dieses Mal müsst Ihr einfach mal unkonventionell denken, nach dem Motto: ,,Von hinten, durch die Brust, ins Auge!"

Dieses Mal suchen wir ein ,,Flüsslein", ein ,,Bacherl". Und ich versuche Euch, ,,mit manchem Umweg" #hihi# #hihi#, an dieses ,,Bacherl" ran zu führen. Aber lassen wir jetzt erst einmal das Wasser zu Wort kommen:

,,Ich bin ein ein kleiner Flusslauf, nur 16km lang, naja mehr habe ich halt nicht zu bieten, denn dann muss ich mich dem großen Fluss fügen und werde einfach vereinnahmt. Aber dem geht es später genauso, Ätsch! Aber hoppla, wer unterbricht mich denn da? Ich wollte doch noch erzählen wo ich herkomme."

Um etwas Wässriges, wenn auch mit etwas mehr mehr Alkohol, geht's in folgendem Ausspruch: #buch# #buch#

,,Ich muss dich nun vor allen Dingen
In lustige Gesellschaft bringen,
Damit du siehst, wie leicht sich's leben lässt.
Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest."

Also soviel erst einmal zum nassen Ergebnis des Rätsels. #gruebelgruebel# #gruebelgruebel# 
Vom Flüsschen brauchen wir für unser Lösungswort den 4.ten Buchstaben, und einen extra Punkt gibt es jetzt schon für den, der das Sennerinnen verschlingende Ungeheuer nennen kann, das mit diesem Gewässer zusammenhängt.

Auf geht's,  das ist nicht sehr schwer. #vielglueck# #vielglueck# Kalapatar

Reinhard

Zwischendurch ein Hinweis:

Im Innsbrucker Tyrolia-Verlag ist ein Ausmalbuch erschienen, nicht nur für Kinder, sondern auch für die ganze Familie geeignet. Der Verlag hat uns heute mitgeteilt, dass er für das laufende Bergrätsel zwei Exemplare zur Verfügung stellt. Wir verlosen sie nach Ablauf des Rätsels unter allen, die hier mindestens ein Mal einen Beitrag geschrieben haben.

Der Titel lautet: Das große Ausmalbuch Tirol, von Beatrix Weger

Wichtig: Bitte gebt uns bei Interesse das Stichwort "Ausmalbuch" in Eurem Beitrag an.
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Der Verlag schreibt dazu:
Es ist an der Zeit, Tirol Farbe zu verleihen! Das neue Ausmalbuch Tirol eignet sich für die ganze Familie. Kinder finden darin liebevoll gestaltete Motive, die Tirol in seiner Vielfalt und Schönheit wunderbar abbilden (berühmte Berge, Sehenswürdigkeiten, Tiere u. v. m.). Erwachsene nutzen das Buch zur Entspannung und Meditation in den freien Stunden. Dabei bietet das neue Tiroler Ausmalbuch ganz viel Platz für eigene Kreativität. Mithilfe einiger Farbstifte erwacht jedes Bild zum Leben und wird zum unverwechselbaren Unikat.

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* ausmal1.jpg
(Filesize: 171.49 KB, Dimensions: 578x763, Views: 621)


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* ausmal2.jpg
(Filesize: 255.37 KB, Dimensions: 499x693, Views: 793)

Tirols größter und schönster Wasserfall befindet sich im Ötztal nahe der Ortschaft Umhausen. Hier stürzt der Horlachbach fast 160 Meter in die Tiefe und zerstiebt zu wehenden Wasserfahnen. Dieser Wasserstaub gibt dem Naturschauspiel seinen Namen: Stuibenfall.

eli

Nun denn, mein 1. Hupfer ins kalte Wasser:

Der Kaltenbach, mausert sich zum Jenbach und endet letztlich im großen, großen Inn.

Bin sicher , das es nicht stimmt, aber damit hier was läuft.

Hawedere

eli

Kalapatar

Servus

Ich bin's noch einmal, Euer "Bacherl". Jetzt darf ich ja wieder etwas sagen, der gemeine Kerl von vorhin, der mich unterbrochen hat, ist doch tatsächlich auf einem Weinfass davongesaust.
Aber ich wollte ja erzählen, wo ich herkomme:
Aber das mach ich Euch jetzt auch nicht so leicht. Aber Ihr kennt die Gegend, denn da waren die Oldies von den roBerglern schon mal auf Tour und mussten sich vor einem Hochzeitsausflug zurückziehen. "Ja mei, die Ameisen fliegen halt auch mal gern"!

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Samerbergradler

Hm, bei einem Ungeheuer in den Bergen im Inntal denk ich erst mal an den Tatzelwurm.
Meinst du etwa den Auerbach, der ja bei Oberaudorf in den Inn mündet?

Kalapatar

Servus Samerbergradler  #hallo# #hallo#

  #gutgemacht# Du hast jetzt 2 Punkte gewonnen:
Wir suchten tatsächlich den Auerbach
Und das Viecherl ist der Tatzelwurm

Der Auerbach entspringt am Südhang des Wildalpjochs und dort oben sind wir mal in eine "Ameisen Hochzeitsfeier" geraten und geflüchtet.
Und wenn jemand den "Faust" kennt, dann ist es der Auerbachkeller (Leipzig), wo Mephisto unseren Doktor von den leiblichen Genüssen überzeugen wollte.
Und dann gibt es da natürlich die Tatzelwurm Wasserfälle. Und um den Tatzelwurm geht unser heutiges G'schichterl:

G'schichterl 5:

Schon seit Jahrhunderten wanderten fromme Pilger, beladen mit ihren Sorgen und Anliegen, vom Audorfer Tal am Inn hinüber übers Gebirg ins Leitzachtal nach Birkenstein, um dort in der Wallfahrtskapelle von der Gottesmutter Maria Hilfe zu erflehen oder nach Erhörung ihrer Bitten Dank abzustatten. Oft waren es einzelne Pilger, manchmal auch ein kleinerer oder größerer Wallfahrerzug, die betend den fast fünfstündigen Weg durchs Auerbachtal und übers Sudelfeld unter die Bergstiefel nahmen. Das am Wallfahrtsweg liegende Bauernanwesen Aschau am Auerbach, das schon vor mehr als 750 Jahren den Namen "Zum Datzelwurm" trug, hatte diese Bezeichnung nicht von ungefähr. Denn in der nahen Aschauer- oder Gumpei-Klamm hauste dazumal ein fürchterliches Drachenuntier, wo der Auerbach sich seit Jahrtausenden in den Fels gefressen hat. Über zwei Felsstufen stürzt er in eine nur wenige Meter breite Klamm gurgelnd, rauschend, schäumend und sprühend siebzig Meter in die Tiefe. Die vom aufstäubenden Wasser durchsetzte Luft schimmert oft in den Farben des Regenbogens. Unten aber ist es finster und feucht, und das Getöse des Wassers macht, dass man sein eigenes Wort nicht versteht.
Das war für einen Drachen der richtige Platz. Obgleich keiner, dessen er mit seinen schrecklichen Krallen habhaft werden konnte, je von dort heimgekehrt war, wusste man weit und breit von seinem Aussehen und seinem Appetit auf Menschenfleisch. Der Tatzelwurm hatte ein riesiges Maul, größer als das eines Krokodils, und es war mit messerscharfen, spitzen Zähnen gespickt. Aus seinen Nüstern stieß er Rauch und Feuer und sein Schuppenpanzer glänzte in allen Farben. Den nach allen Seiten sich windenden Körper trugen sechs stämmige, kurze Beine und schließlich hatte er auch noch große Fledermausflügel. Mit Vorliebe stürzte er sich auf allein wandernde Pilger, zerfleischte und verschlang sie mit Haut und Haaren, sodass von den Ärmsten nie mehr etwas gefunden wurde. Auch hatte das Ungetüm mehrere Sennerinnen von den Almen der Umgebung verspeist.
Warum der Tatzelwurm seit langem kein Unheil mehr angerichtet hat und nie mehr gesehen wurde? Vielleicht hat der moderne Verkehr, der die Wallfahrer per Omnibus oder Privatauto nach Birkenstein bringt, ihm die Nahrungsgrundlage entzogen, und die Sennerinnen sind ihm zu alt geworden, weil kaum noch ein junges Dirndl auf die Alm zieht.

Bis Morgen, Kalapatar #bisbald# #bisbald#

Kalapatar

Servus Beinand

Gestern war's etwas zäh, der Auerbach war wohl etwas zu klein und unbedeutend. Und Auerbachs Schänke ist halt auch nicht im roBerge Gebiet. Aber der Wasserfall am Tatzelwurm, den solltet Ihr Euch schon einmal ansehen.

#hallo# #hallo# Heute steht der 5te Tag unseres 410. Bergrätsels an.

Dieses Mal mache ich es mir etwas leichter und zeige euch einfach das eine, oder andere Photo: Und die Frage ist einfach:
"Wo bin ich?" Es ist eine relativ leichte Bergwanderung und man sieht es ja an den Bildern: auch im Winter gut machbar.
Wir bleiben im bayerischen Inntal und genießen die Aussicht!
Ach ja, der Werner Schmidbauer war bei einem seiner Gipfeltreffen auch schon mal dort!
Für unser Lösungswort brauchen wir den 2.ten Buchstaben.

Viel Spaß beim Raten und  #bisbald# #bisbald# Kalapatar

Kalapatar

Da drunten war der Ausgangspunkt unserer kleinen Bergtour. #gruebeln# #gruebeln#

Siehe Bild

#bisbald# #bisbald# Kalapatar

eli

Schüchterner 1. Versuch:

Mitterberg mit  Elmar Wepper?

Hawedere

eli

elsie

Hallo Kalapatar,
ich tät sagen, dass du heute auf den Nußlberg gehst. Stimmts?
Endlich bin ich mal zur richtigen Zeit am PC...
LG, elsie

Kalapatar

Servus Beinand

Das habe ich mir gedacht, wenn Elsie diese Bilder sieht, ist es ein Heimspiel. #gutgemacht#

Herzlichen Glückwunsch zu einem Punkt  #prost#

Morgen geht's weiter, lasst Euch überraschen (evtl. etwas später wegen der roBerge Tour)

Bis Morgen  #bisbald# #bisbald# Kalapatar
(noch ein paar Bilder vom Nußlberg)

elsie

Juhu!! #prost#
#danke1# für den Punkt - und auch wenn es der Nusslberg nicht in unser Buch geschafft hat, ist er doch ein nettes kleines Pilgerziel.
Euch allen einen schönen Abend  :sleepy:
liebe Grüße,
elsie

Kalapatar

Hoppla

Jetzt hab' ich doch glatt das G'schichterl vergessen:

G'schichterl 6:

Jeden Donnerstag nachmittags geht der Pfarrer von Oberaudorf, getreu einer alten Überlieferung, mit einer mehr oder weniger großen Schar von Gläubigen und Naturbegeisterten übers Gfall auf den Nußlberg, um auf diesem Aussichtsberg am Südrand Oberaudorfs und an der Westseite von Dörfl im Hochtal Mühlau einen Gottesdienst zu halten. Auf dem Nußlberg Gipfel steht nämlich eine Kapelle. Sie ist von alters her ein Wallfahrtsplatz. Übrigens müsste der Nußlberg richtig Ursal-Berg heißen, weil an seinem Osthang in der Mühlau viele Quellen entspringen. Einundzwanzig sollen es sein, wenn sie alle fließen. "Ursal" ist das altdeutsche Wort für Quelle.
Die Entstehung der Nußlbergkapelle geht auf folgende sagenhafte Begebenheit zurück:
In alten Zeiten war der Nußlberg zum Teil eine Schafweide. Die Bauern von der Mühlau ließen ihre Wolllieferanten dort grasen. An einem Tag im Mai des Jahres 1516 schickten sie Kinder auf den Nußlberg hinauf, denn sie sollten die Schafe nach Hause ins Tal herunter treiben. Obgleich der Weg von den Mühlauer Höfen auf den Nußlberggipfel nicht weit ist, kamen die Kinder lange nicht mit ihrer kleinen Herde zurück. Allmählich bekamen die Leute Angst, ihren Kindern könnte etwas zugestoßen sein, obgleich es seltsam anmutete, dass nicht wenigstens eines von ihnen den Heimweg gefunden hatte. Der Weg selbst war ja gänzlich gefahrlos und den Kindern vertraut. Schließlich machten sich einige bekümmerte Erwachsene auf, um nach den Kindern zu schauen. Als sie auf die freie Wiese ganz oben auf dem Gipfel hinaustraten, bot sich ihnen ein seltsamer Anblick: Alle Schafe knieten auf dem Boden vor einem Marienbild, das zwischen zwei Bäumen aufgehängt war, und die Kinder standen betend zwischen den Tieren.
Sogleich verständigte man die anderen Mühlauer, die umgehend an den Ort dieses wunderbaren Geschehens kamen. Sie brachten dann in feierlichem Zug das Marienbild in die Kirche von Oberaudorf. Dann bauten sie auf dem Berg eine Kapelle, in der das Bild schließlich aufgehängt wurde. Später kam noch eine Klause dazu, die noch bis ins erste Drittel unseres Jahrhunderts von einem Einsiedler bewohnt war.

Viele Grüße, Kalapatar

Kalapatar

Die Tour heute hat doch etwas länger gedauert, zudem hatten wir Probleme beim Einloggen.

Mit unserem roBerge Rätsel geht's deshalb erst Morgen weiter.

Viele Grüße, Kalapatar

Kalapatar

Servus Beinand #hallo# #hallo#

Nach der kleinen Unterbrechung gestern, machen wir heute mit unserem 410. roBerge Rätsel weiter und bleiben im bayerischen Inntal. Obwohl, dieses Mal sind wir direkt an der Grenze. Man muss sich vorstellen: linker Fuß in D, rechter in A.
Im Inntal befinden sich ja jede Menge Burgen oder Burgruinen, und so eine suchen wir heute.

Bereits vor mehr als 700 Jahren erstmals erwähnt, zeugen heute nur noch Überreste von uralten Steinmauern von der bewegten Geschichte unserer gesuchten Burgruine, ein tief im Wald versteckter, von außen kaum ersichtlichen Kraftplatz, um den sich zahlreiche Sagen und Mythen ranken.
Man kommt entweder steil von Österreich in wenigen Minuten zu dem gut versteckten, historischen Kraftplatz. Von der deutschen Seite braucht man etwa 15 Minuten. Angekommen, empfangen uns Überbleibsel von alten Steinmauern, die von zahlreichen Laubbäumen umrahmt einen Ort des Schutzes darstellen. Wir sind an einem historischen Ort.  Die uralten Steinmauern zeugen vom ehemaligen Wachposten, von dem die Menschen das Land mehrmals gegen Eindringlinge verteidigten. Die ideale Position mit bester Aussicht auf potentielle Feinde machte den Burgturm sowohl im 15. Jahrhundert, als auch im ,,Dreißigjährigen Krieg" (1618 – 1648) als Wachposten und Waffenlager strategisch wertvoll.  #gruebelgruebel# #gruebelgruebel#
,,Die Ruine ist ein ruhiger, versteckter Fleck mit enormem geschichtlichen Hintergrund, an dem ich gerne zur Besinnung komme, abschalte und stolz bin, hier leben zu dürfen," so die Worte einer einheimischen Historikerin. Von dieser Burgruine  brauchen wir den 4. Buchstaben für unser Lösungswort. Einen Extrapunkt gibt es für den Namen des Turmes. #gruebeln# #gruebeln#

Also los, auf geht's! #vielglueck# #vielglueck#

Viele Grüße, Kalapatar #bisbald# #bisbald# #bisbald#

eli

Vielleicht Burg Katzenstein bei Windshausen, ist eine Spornburg, auch Kaiserturm genannt.
Hawedere

eli



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