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Autor Thema: 18.5. Gießenbachklamm  (Gelesen 368 mal)

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Offline stromboli

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18.5. Gießenbachklamm
« am: 18.05.2022, 20:26 »
Servus Beinand,

das herrliche Wetter musste genutzt werden, auch wenn`s  heute mit der Gießenbachklamm nur eine relativ kleine Tour war.
Geparkt haben wir gebührenfrei am Parkplatz etwa 300 m vor dem Eingang zur Klamm. Hier bestaunten wir erstmal das Wasserrad, welches umweltfreundlich bereits seit 1910 regenerative Energie erzeugt. Bayern war wieder mal vor dran!
Zunächst geht`s einem Forstweg entlang, bevor man 200 Stufen erreicht, die es gilt zum Weg durch die Klamm aufzusteigen. Hat man diese "Steilstück" hinter sich, so hat man den anstrengendsten Teil der Wanderung bereits geschafft.
Der Weg durch die Klamm ist gut abgesichert und man hat schöne und faszinierende Blicke hinunter auf den Gießenbach. Schon beeindruckend, mit welcher Kraft sich das Wasser im Laufe der Jahrtausende seinen Weg durch den kalkhaltigen Felsen gebahnt hat. An einigen Stellen musste man schon aufpassen, damit man sich an den überhängenden Felswänden nicht seinen Kopf anhaut.
Nach der Klamm ist man schnell auf der Schopperalm, ein wahres Eldorado für kleine Kinder: Am Streichelzoo, dem Sandkasten und den Schaukeln haben die Kleinen ihre wahre Freude.
Wir legten bei Kaffee und Kuchen ( beides sehr wohlschmeckend) eine kurze Pause eine, bevor wir noch etwas weiter zu einer kleinen Anhöhe oberhalb der Alm gingen. Von hier hatten wir man einen herrlichen Blick hinüber zum Kaiser.
Zurück wählten wir den Weg über den Trojerhof, der als ältester Bergbauernhof Bayerns gilt. Ja, sogar die Kelten sollen hier bereits gehaust haben und das bereits 500 vor Christus.
Um dorthin zu gelangen, muss man allerdings nochmal einige Höhenmeter bergauf bewältigen, zuerst auf einer kleinen, schmalen Teerstraße, die man später verlässt, um rechts in einen Waldweg abzubiegen.
Nach dem Scheitelpunkt auf etwa 700 m geht`s dann schließlich bergab auf ein Hochplateau  mit herrlichen Wiesen voller Hahnenfüße ( ob das der richtige Plural von Hahnenfuß ist weiß ich nicht).
Nachdem man die Trojerhöfe passiert hat, ist geht`s steil bergab, Mountainbiker müssen bei der Abfahrt schon aufpassen, dass die Scheibenbremsen nicht zu heiß werden.
Hat man das letzte steile Stück bergab geschafft, hat man die reizvolle Rundtour auch schon wieder beendet.


Viele Grüße

Stromboli