Vor etwa zwei Millionen Jahren begannen die Gletscher der Eiszeit dem Gebirge seine heutige Form zu geben. Die Alpen wachsen noch immer pro Jahr um etwa einen Millimeter in die Höhe. Doch sie sind auch dem Zerfall preisgegeben. Kälte und Hitze machen den Fels mürbe, Regenwasser spült ihn aus. Felstrümmer poltern aus Steilwänden zu Tal. Gletscherzungen und Wildbäche transportieren den Schutt ab und fressen sich immer tiefer ins Gestein. Dabei werden Spuren freigelegt, an denen sich die Geschichte der Alpen ablesen lässt.
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Fotoausstellung Unterwelten

Begonnen von Infothek, 10.05.2022, 08:01

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Infothek



Noch bis zum 30. Juni ist im Nationalparkzentrum ,,Haus der Berge" in Berchtesgaden die neue Fotoausstellung von Peter R. Hofmann zu sehen. Der 62-jährige Autor, Höhlenkundler und Fotograf aus Brannenburg im Inntal zeigt insgesamt 43 großformatige Fotografien aus 30 Höhlen in zehn Ländern. Dabei konzentriert sich Hofmann auf die so genannte ,,HDR-Panoramafotografie". Bei dieser Technik werden mehrere, unterschiedlich belichtete Aufnahmen übereinandergelegt. Das Ergebnis sind enorm farbenprächtige und detailreiche Fotografien, die neue Einblicke in die dunkle Welt der Höhlen ermöglichen.

Mit dieser Fototechnik gewann Hofmann 2013 auf einem Fachkongress in Tschechien die höchste Auszeichnung, die von der Fachwelt in dieser Sparte vergeben wird.

Der Besuch der Höhlen-Fotoausstellung im Berchtesgadener Nationalparkzentrum, Hanielstraße 7, ist kostenlos, das ,,Haus der Berge" ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.



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