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Autor Thema: Sonnwendwand, 16.10.  (Gelesen 344 mal)

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Offline Chtransalp10

  • roBergler
  • Beiträge: 248
  • Geschlecht: Weiblich
Sonnwendwand, 16.10.
« am: 17.10.2021, 12:55 »
Diese Tour war schon lange auf der Wunschliste von Wim 43 und mir.. auf alten Steigen vom Priental aus auf die Sonnwendwand.
Wir starten in Hainbach und gehen erstmal die Teerstraße taleinwärts den Klausbachgraben hinein. Einige Meter nach Ende der Teerstraße biegt links ein schmaler Pfad zum Bach runter ab. Dieser muss an geeigneter Stelle überquert werden - bei hohem Wasserstand gar nicht so leicht! Drüben einige Meter ziemlich wild und steil den Hang hinauf, dann kommen wir auf den alten Steig, der zur Aipl Diensthütte hinaufführt. Zum Teil sehr steil, einige Meter auch ausgesetzt, aber insgesamt gut und einsam zu gehen, herrlicher Mischwald, ich denke, stellenweise T3. ( Dieser Steig ist übrigens in der topografischen Karte nicht eingezeichnet - aber in der Kompass-Karte (!) zu finden...)
Kurz oberhalb der Diensthütte stoßen wir auf eine Forststraße, biegen nur für ca. 10 Meter nach links ab und entdecken erst auf den 2. Blick den kaum erkennbaren Pfad bergauf, anfangs sehr, sehr steil und rutschig! Dann landen wir am Wendeplatz einer weiteren Forststraße, queren ihn und steigen einen schmalen Weg, fels- und wurzeldurchsetzt, wieder ziemlich steil und rutschig , auf zu den unteren Wiesen der Hofbauernalm. Dort sehen wir auch schon das Dach der kleinen Kapelle. Weglos zur Alm, die sich schon im Winterschlaf befindet - aber die Kräuter im Hochbeet könnten noch geerntet werden..
Den Weiterweg zum Gipfel der Sonnwendwand fanden wir erst mit einem kleinen Umweg, die Beschreibung, die ich im Internet gefunden hatte, war wohl nicht mehr wirklich aktuell... Der richtige Weg wäre genau an der Hofbauernalm, direkt links vom Weg zur Kampenwand, gewesen! Von unten waren die Pfadspuren in der Wiese nicht zu sehen... Also - direkt die Wiese hoch, an dem kleinen Feuerplatz vorbei, dann ist der Pfad gut zu sehen, nicht mehr zu verfehlen. Außerdem gibt´s noch 2 Schilder weiter oben an zwei Bäumen , die zum "Gipfelkreuz" leiten... finde ich ungewöhnlich, normal wird man doch zum "GIPFEL" geleitet..
Noch einige Höhenmeter durch waldiges Schrofengelände, dann sind wir oben! Leider wurde die Sicht ins Priental immer wieder getrübt durch Nebelfetzen - aber zwischendurch geht auch mal der Vorhang auf - und das Schloss Hohenaschau zeigt sich für mich aus einer ungewohnten Perspektive.
Den Abstieg machen wir uns ein wenig leichter und weniger rutschig - wir gehen zur Hofbauernalm zurück, und dann den Almweg , den ich bis jetzt nur mit dem Radl gefahren bin.., genussvoll durch den Klausbachgraben wieder runter. Nur zu Fuß kann man die tollen Gumpen und Wasserrinnen wirklich genießen - mit dem Radl ist dort äußerste Vorsicht und Konzentration  angesagt.
Nach insgesamt 5 Stunden mit Pausen sind wir wieder am Auto und lassen die schöne Wanderung noch mit einem Kaffee und Kuchen im Cafe Rosa in Aschau ausklingen.

Offline Wim43

  • roBergler
  • Beiträge: 553
  • Geschlecht: Männlich
  • Soweit die Füße trugen...
Re: Sonnwendwand, 16.10.
« Antwort #1 am: 17.10.2021, 15:12 »
Mein Beitrag zu der tollen Wanderung gestern mit meiner charmanten Begleiterin, es hat sehr viel Spaß gemacht.

Ciao
wim43

 Die idyllisch gelegen Aipl-Diensthütte
 
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Kühle Begrüßung auf der Hofbauernalm
 
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Am Gipfel der Sonnwendwand 1512 m
 
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Der spektakuläre Tiefblick auf Aschau
 
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Blick nach Osten
 
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