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Autor Thema: 10.10. Goldener Oktober im Tannheimer Tal  (Gelesen 238 mal)

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Offline stromboli

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10.10. Goldener Oktober im Tannheimer Tal
« am: 11.10.2021, 11:23 »
Servus Beinand,

gestern ging`s mal wieder ins Tannheimer Tal. Hier, in diesem ans Allgäu angrenzende Hochtal in Tirol, hab ich in den letzten Jahren so manche schöne Tour unternehmen können.
Diesmal starteten wir am Haldensee auf etwa 1150m. (Parkgebühr 6 €). Warm war es nicht, am Morgen lag die Temperatur bei etwa 0 Grad. Auch im weiteren Tagesverlauf stieg sie nicht wesentlich an und befand sich schätzungsweise an nur einigen sonnenbeschienenen Flecken im zweistelligen Bereich. Außerdem wehte oft ein frisches Winderl.
Ansonsten erwartete uns allerdings ein herrlicher Oktobertag mit tiefblauen Himmel mit nur wenigen Wolken. Und die Laubgehölze präsentierten sich in ihren schönsten Herbstfarben.
Wir orientierten uns Richtung Edenbachalpe und im weiteren Verlauf Richtung Strindenalpe und Strindenscharte. Der Anstieg verlief auf einer Forststraße und war auch nirgends besonders steil. Wir begegneten nur wenigen Wanderern und Mountainbikern. Interessant war jedoch für mich neue Kombination aus "Ebiken" und "Ökobiken" bei diesen Bergradlern. Der Mann mit dem Ebike zog mit  einer Art Kletterseil seine Partnerin auf dem Ökobike hinter sich her. Mal sehen, ob sich Form des Tandemradelns durchsetzt.
Bis auf etwa 1550 m versteckte sich die Sonne noch hinter den Bergen, danach kam sie zum Vorschein, es wurde wärmer und wir konnten Jacken und Handschuhe im Rucksack verstauen.
Bei der Strindenalpe, die wir nach zwei Stunden Gehzeit erreichten, kehrten wir ein und genossen auf der Sonnenterasse einen guten Kaffee und die Ausblicke auf die bizarren Felsformationen von Gimpel und Roter Flüh.
Weiter ging`s zur Strindenscharte auf etwa 1900 m. Hier suchten wir uns ein windstilles Platzerl zum Brotzeit machen. Vor uns präsentierten sich die Tannheimer Berge mit Litnisschrofen, Leilachspitzen...... Und im Süden konnten man die höheren, inzwischen bereits schneebedeckten, Lechtaler erkennen.
Wie nahmen nicht den gleichen Weg zurück, sondern steuerten die Bergstation der Neunerköpflebahn an, die wir in einer Stunde erreichten. Hier kamen uns dann doch zahlreiche Menschen entgegen, die Bahn wird hier doch oft als Aufstiegshilfe genutzt. Den Gipfel des Neunerköpfles nahmen wir noch mit. Viele Gleitschirmflieger nutzten von hier aus den herrlichen Herbsttag zu einem Rundflug und ihre bunten Schirme am Himmel verliehen dem Ganzen einen besonderen Reiz.
Mit der Seilbahn waren wir schnell unten in Tannheim. Hier gönnten wir uns noch einen Zwetschgenkuchen und einen guten Kaffee, bevor wir auf einem Höhenweg die letzten Kilometer zum Ausgangspunkt zurücklegten.
Wegstrecke: 18 km
1000 HM

Viele Grüße

Stromboli