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Autor Thema: Herz-Ass-Weg im Villgratental, 10.-14.7.  (Gelesen 275 mal)

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Offline Chtransalp10

  • roBergler
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Herz-Ass-Weg im Villgratental, 10.-14.7.
« am: 16.07.2021, 20:32 »
Dieses Jahr sollte es mal klappen - nachdem ich beim 1. Versuch letzten September buchstäblich im Schnee steckengeblieben bin...
Zur Routenführung dieses Weges schreibe ich nicht viel - das findet man viel besser hier:
https://www.herz-ass-villgratental.at/wanderweg
Ich möchte nur einige Tipps und Anmerkungen geben, falls jemand Lust hat, in diese wunderschöne Ecke Osttirols zu fahren.
Die Anfahrt und auch die Fortbewegung in Villgraten ist hervorragend auch mit Öffis zu bewerkstelligen, das nur nebenbei!
Wir haben uns entschlossen, ein festes Quartier zu nehmen, eine kleine Ferienwohnung, von der wir aus die Touren durchführten. Alles mit Hütten zu machen, geht nicht, da müsste ein Biwak am Schwarzsee ( tolle Lage und Biwakschachtel) eingeplant werden... Nichts mehr für uns..  :))
Außerdem hat ein Talquartier den Vorteil, dass die Touren nicht der Reihe nach gegangen werden müssen. So ist man wetterunabhängiger.
Für uns sahen diese Tage so aus.

1. Tag, Anreise und sofort auf die Etappe 1 - 6 Stunden Höhenweg, leicht abgekürzt ohne die Herrgottslärche direkt zur Reiter Stube. Einige kleine Steige sind noch stark vom Windbruch des strengen Winters in Mitleidenschaft gezogen - wir mussten einmal über und unter umgestürzten Bäumen nach dem Weg suchen..

2. Tag, Etappe 2, wieder gute 6 Stunden reine Gehzeit, leider wettermäßig wenig Aussicht - und die wäre wirklich gut gewesen! Ziel war die Volkzeiner Hütte.

3. Tag, Etappe 5 - warum? Der Wetterbericht war super! So machten wir uns an die aussichtsreiche Etappe zum Toblacher Pfannhorn, und über das Marchkinkele zum Thurntaler. Ein Landschaftstraum!! Nur etwas getrübt durch die sehr frühe Abfahrtszeit des Wandertaxis an der Thurntaler Rast: Das fährt bereits um 15.20 Uhr wieder ins Tal! So waren wir zwangsweise für eine 8 Stunden Tour flotte 7 Stunden unterwegs und machten um 15.18 Uhr eine Punktlandung! Sollte man nicht nachahmen - es gibt, wie ich jetzt weiß, eine viel bessere Alternative: Mit der Bahn nach Sillian hinuntergondeln, und dort in den mit der Gästekarte kostenlosen Bus zurück nach Innervillgraten kutschieren... Hinterher ist man immer schlauer!! Für die wunderbaren Aussichten auf die Dolomiten hätte ich gerne mehr Muße gehabt...

4. Tag: Etappe 4, über den Schwarzsee auf kleinen Pfaden durch wunderbare Hochgebirgslandschaft mit Sicht nach allen Himmelsrichtungen über das Kalksteiner Jöchl nach Kalkstein. Das ist die technisch anspruchsvollste etappe, aber für geübte Berggeher denke ich kein Problem. Das einzige Schneefeld dieser Tage konnte untenherum umgangen werden - wir hätten auch Grödel dabeigehabt... Besonders beeindruckend für mich waren eine Auerhenne ( hab ich noch nie gesehen) und die ganz fantastischen Blumenwiesen, die ich  in dieser Üppigkeit noch nie bewundern konnte. In diesem Tal dürfen die Bergwiesen erst im August gemäht werden, wer also bereits im Juni/Juli kommt, der kann das alles noch sehen.

Unser geplanter 5. Tag fiel dem Wetterbericht zum Opfer. Aber das ist ein guter Grund, wiederzukommen!

Mittelschweres Wandern mit wunderbaren Ausblicken und wenig anderen - so mag ich es!!
 
Dolomitenblick.jpg

 
Etappe 4.jpg

 
Abstieg vom Kalksteiner Jöchl.jpg


roBerge.de

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« am: 16.07.2021, 20:32 »