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Autor Thema: Hochplatte und Friedenrath am 12.06.21  (Gelesen 286 mal)

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Offline Ampfinga

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Hochplatte und Friedenrath am 12.06.21
« am: 13.06.2021, 09:42 »
Servus beinand,

nachdem sich gestern bei tollem Wetter keine Einigung in der Familie über die Freizeitaktivitäten erzielen ließ bin ich dann halt - wie immer viel zu spät - allein losgezogen. Aufgrund des späten Starts ein relativ nahes Ziel ausgewählt und mit dem Friedenrath sollte endlich ein schon lange fälliger Haken auf meiner Liste gesetzt werden. Also erst um kurz vor 11 am schon gut gefüllten Parkplatz der Hochplattenbahn angekommen, aber - da derzeit elektrisch unterwegs - einen freien Parkplatz mit sogar kostenloser Ladesäule ganz vorne ergattert! :). Gleich hinter dem Parkplatz an einem Kieshaufen etwas versteckt in den Hausleitensteig eingebogen und dann - ich weiß nicht ob's an den Temperaturen lag oder weil ich das Berggehen noch nicht wieder gewohnt bin -  recht schweißtreibend immer gleichmäßig steil nach oben. Wenigstens verläuft der Steig bis kurz vorm Gipfel immer im Wald. Ausser ein paar kurzen batzigen Stellen im Mittelteil war der Steig durchgängig gut zu gehen und ich war komplett allein auf dem Weg.
Am Hochplatten-Gipfel war's dann natürlich vorbei mit der Einsamkeit, darum - und weil über der Kampenwand schon dunkle Wolken aufzogen - fiel dort die Gipfelrast auch recht kurz aus und es ging gleich weiter auf der anderen Seite runter in Richtung Friedenrath.
 
Kampenwand_von_Sueden.jpg

Wohl dank der Bahnanbindung waren auf dem Weg bis zum/zur Haberspitz viele Leute unterwegs, aber nach der (unbeschilderten) Abzweigung zum Friedenrath herrschte wieder Ruhe, nur zwei Mädels kamen mir mal entgegen. Der Weg war von Süden her trocken und sehr schön zu gehen. Den Gipfel hatte ich dann für mich alleine, drum gab es diesmal auch eine ausgiebige Rast mit Brotzeit, leider war der Ausblick über den Chiemsee etwas von Wolken getrübt.
 
Friedenrath-Gipfel.jpg

So schön wie die Wege bisher waren - mit dem nordseitigen Abstieg in Richtung der Staffenalm änderte sich das. Der Abstieg war batzig, rutschig und definitv kein Spaß. Im Nachhinein frage ich mich, wie es der junge Mann von dem Pärchen, das mir wiederum beim Abstig vom Gipfel entgegengekommen ist, über diesen Weg bis da oben geschafft hat, dass seine weißen Sneaker(!) noch als solche erkennbar waren... Meine Bergschuhe sahen danach eher aus wie nach einer Moorwanderung...
Da es inzwischen ziemlich zugezogen hatte und ich außerdem auf den Andrang bei der Alm und Corona-Irrsinn keine Lust hatte machte ich mich direkt auf den Weg nach unten, um 15:30 Uhr war ich wieder am - inzwischen kostenlos vollgeladenen  #hihi# - Auto. Kurz vorm Parkplatz vielen doch noch ein paar Tropfen, aber die waren nicht der Rede wert.
Eine schöne - etwas verspätete - Eingehtour, der Schweiß beim Aufstieg zeigte mir dass ich sowas jetzt doch wieder öfters machen sollte...  #gruebeln#

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« am: 13.06.2021, 09:42 »