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Autor Thema: Jubiläumsrätsel MR 400  (Gelesen 6678 mal)

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Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #140 am: 11.06.2021, 17:09 »
Servus elsie,

natürlich habe ich dir mit der lebendig gestalteten Sage von dem raffgierigen  Müller   >:D  einen weiteren Punkt gut geschrieben. - Das MR 400 ist so umfangreich ausgelegt, da muss ich wohl oder übel schon am Morgen beginnen, sonst bekomme ich es nicht "unfallfrei" über die Runden.

Übrigens, deine unterirdische Mühle vom Lämpersberg kennt auch noch andere Varianten. Sie heißt im Volsmund auch die Goldmühle, andere wieder hören dort  unterirdische, unheimliche Sturzbäche. Wie auch immer. Nachzulesen auch in unserem roBerge - Tourenarchiv " Sommerliche Wanderung am Lämpersberg" unter https.www.roberge.de/tour.php?id=641 
Ich stelle einfach noch den Wegweiser dazu, der leicht unterhalb der geheimnisvollen "Meerlackn" steht.

 
Charivari E I  Bild 4b.jpg


Bis bald, suche gerade noch ein Foto der Meerlackn.

eli

roBerge.de

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« Antwort #140 am: 11.06.2021, 17:09 »

Offline elsie

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #141 am: 11.06.2021, 18:54 »
Hi eli,
das war definitiv kein Vorwurf, alles absolut verständlich. Und es macht auch einfach Spaß, dann immer alles nachzulesen, wenn man dann dazu kommt.
Freu mich schon auf die nächsten Entdeckungen.
Schönen Abend und liebe Grüße an alle,
elsie

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #142 am: 11.06.2021, 19:00 »
Servus beinand!

Zuerst löse ich noch mein Versprechen ein und die "Meerlackn" rein , die Temperaturen passen ja mittlerweile.  #sonne6#

 
Charivari E 1 Bild 4bb.jpg


Sodann habe ich noch eine abschließende Frage , die den Bereich Almkultur abdeckt.   1 P. zu gewinnen:    Wie heißt die Alm, die noch so herrlich g` standne Almkaser und Stadl hat. Hier kehre ich immer ein!  #essen1# Denke dabei auch zurück, als ich nach einer ewig langen Rundtour in der größten Sommerhitze  #schwitz# #schwitz# #schwitz# - Schatten gibt es hier oben überhaupt keinen - halbtot an der gesuchten Alm ankam und die Sennerin mich mit Säften , Wasser, Kaffee und viel Zuspruch wieder aufpäppelte, vergess ich nie!  #danke1#

 
Charivari E I Bild 4cc - Kopie.jpg


Kennt die jemand?  #gruebeln#

 
Charivari E 1 Bild 4ccc.jpg


Einen schönen Abend jetzt schon!

eli   

PS:  elsie passt total! Ich bin dir so dankbar deine fundierten Beiträge.  #danke1#

Offline RADI

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #143 am: 11.06.2021, 21:51 »
 #hallo#

das müsste die Gressensteinalm sein ...

RADI

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #144 am: 11.06.2021, 21:57 »
#hallo#
das müsste die Gressensteinalm sein ...
RADI

 #hallo#  RADI , herzlich willkommen hier - und dann ( natürlich  :) ) gleich mit der richtigen Lösung: Es ist die Gressensteinalm, sie hat 3 Gebäude - und du einen Punkt!
Damit können wir auch morgen mit einer MR 400  - tabula rasa - 6. Tag weitermachen. Sehr schön!

 
Charivari E I Bild 4 c - Kopie.jpg


Allen eine gute, ruhige Nacht - Deutschland spielt ja heute noch nicht.  #hihi#

eli

Offline RADI

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #145 am: 11.06.2021, 22:09 »
HI eli,

mir gings wie elsie, heimgekommen (natürlich nicht wie die Lehrer am Mittag / frühen Nachmittag  #hihi# ) am Abend und das meiste vom #essen2# Montagsrätselkuchen war schon gegessen  #schade#

Heut konnt´ ich abends wenigstens mal zuschlagen, Dafür kriegst Du ein paar Fotos vom Markkirchl...
vor ca 4 Jahren hat mich ein Montags-Seen-Rätsel von Dir auf die Bamberger Hütte und den Schafsiedel gelockt (s .a. Wildalmseen), nachdem ich ja noch ein paar Kilometer näher der Salzach wohne als Du, mußte ich mich ein ander Mal zur Salzachquelle aufmache (am Markkirchl vorbei...)

RADI

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #146 am: 12.06.2021, 06:50 »
 #danke1# RADI

für die nachbarschaftlichen Kartengrüße, die mich bestärkt haben in meinem Vorhaben, heuer endlich doch noch wenigstens einmal zum Salzachursprung zu wandern. Spontan haben obendrein meine "alten" roBerge - Spezln (  #gruebeln# hoffentlich lesen die das jetzt nicht! ) gestern zugesagt, mich da irgendwie hochzuhieven.  #hund7# #hund7#

Jetzt aber zum heutigen Aufnahmestandort. Wir sind diesmal wieder in eher heimatlichen Gefilden unterwegs. Das Startbild zeigt natürlich auch irgendwo - irgendwie das Gipfelziel des Tages. Den Vermutungen sind keine Grenzen gesetzt.  :laugh: 

 
Aufnahmeort A II  Bild 1 - Kopie.jpg


Viel Erfolg und Spaß

eli




Offline Martl

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #147 am: 12.06.2021, 09:41 »
Guten Morgen,
den Standort vermute ich mal bei der Hörndlwand.
Vll. bist du auf den Hochfelln rauf, trotz dem Bahntrubel?

Gruß
Martl

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #148 am: 12.06.2021, 10:40 »
Servus Martl#hallo#

der Tag fängt ja gut an! Dein vermutetes Gipfelziel Hochfelln sichert dir schon einmal den 1. Punkt. Beim Aufnahmeort liegst du ja auch schon haarscharf daneben. Wenn jetzt in den nächsten 3 Aufrufen keine genauere Angabe erfolgt, gehört dir auch dieser Punkt.  ;)

Übrigens, man kann sich wahrscheinlich  #hihi# dem Hochfellngipfel auch evtl. anders nähern?  #gruebeln# :laugh:

 
Gipfel A II   Bild 2 - Kopie.jpg


Hawedere dann mal

eli


Offline elsie

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #149 am: 12.06.2021, 10:51 »
Hallo eli,
ist es dann am/knapp unterm Gurnwandkopf aufgenommen?
Auf deinem Hochfelln-Gipfel-Näherungsfoto kann man die kleine Taborkirche auch gut erkennen; dazu kann ich natürlich auch wieder was beitragen:
Bei der Grundsteinlegung am 25.07.1889 von Haus und Kirche verstreute Pfarrer Otto von Mayer  geweihte Erde vom Berg Tabor/ Israel. Daher kommt der Name der Kirche. Die war etwa ein Jahr später fertig gebaut, und bis heute gibts immer Anfang August das Fellnerfest.
Euch allen einen schönen Samstag,
elsie

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #150 am: 12.06.2021, 11:09 »
Hallo eli,
ist es dann am/knapp unterm Gurnwandkopf aufgenommen?
elsie

 #hallo#  schon wieder 1 P. für unsere elsie! . Genau das Bild entstand knapp unterm Gipfelkreuz des Gurnwandkopfes ( 1691 m ) . Ich stelle gleich ein Bild dazu ein , die beiden anderen von der Hörndlwand , nur einen Wimpernschlag entfernt, dann etwas später. Damit Martl, ist es also nix mit dem 2. P.  :-[ , du kannst es verschmerzen, denke ich mal.  :laugh:

Und kulturell ist unsere elsie natürlich auch immer mit vorne dabei. Danke für die Infos zur Taborkapelle auf dem Felln.  Ergo 1 weiterer P.

 
Aufnahmeort A 2 Bild 1a - Kopie.jpg


Servus

eli

Offline Martl

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #151 am: 12.06.2021, 11:31 »
.... schade ich wollte Gurnwandkopf schon fast mit dazu schreiben  #musik2#

Dann tipp ich mal auf den Weg über den Grat der Strohnschneid als Aufstiegsvariante zum Felln...

Gruß
Martl

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #152 am: 12.06.2021, 12:53 »
Servus Martl,

mit der Strohnschneid hast du dir jetzt doch den zweiten Punkt heute geholt. Dieser Steig führt schon wesentlich ruhiger zum Gipfelziel!  #secret#

 
Steigname A 2 Bild 3b.jpg


Hier auch noch die Tabor - Kapelle, elsie. So richtig meditative Stimmung kommt da allerding eher selten auf.

 
Charivari A 2 Bild abc.jpg


Bis später dann, es gibt schon noch etliches , um diesen Berg so richtig zum Leben zu erwecken. Lasst euch überraschen

eli

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #153 am: 12.06.2021, 14:36 »
Servus beinand!

Bei dieser Hitze fällt mir doch glatt noch ein Steig ein!  #gruebeln#  Aber wie heißt er ? #geheim#

 
Steigname A II  Bild 3.jpg


Hawedere

eli

Offline Arzterin

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #154 am: 12.06.2021, 16:19 »
Könnte evtl der Wasserwandlsteig sei #gruebeln#

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #155 am: 12.06.2021, 16:50 »
Servus Arzterin,

große Klasse und 1 Punkt!  Es ist der Wasserwandlsteig, noch immer ganz selten begangen. Erst einmal muss man ja auch das Bach- und Kiesbett der Weißen Ache überqueren .

...und müht sich dann auf steilem Steig rauf in einer wilden, beeindruckenden Felsszenerie. Oben erreicht man dann u.a. den einsamen Westkamm, der ziemlich handsam dann zum Felln führt.

 
Steigname A 2 Bild 3ab.jpg


Übrigens , Natur ist dort oben auch als Punkt im Wartestand!

hawedere

eli



Offline Kalapatar

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #156 am: 12.06.2021, 17:10 »
Meinst Du den ehem. Alabaster Bruch an der Kaumalpe südwestl. vom  Gipfel. Wurde von 1796 - 1816 abgebaut.
Bin grad zur Tür rein.

Kalapatar

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #157 am: 12.06.2021, 17:59 »
Meinst Du den ehem. Alabaster Bruch an der Kaumalpe südwestl. vom  Gipfel. Wurde von 1796 - 1816 abgebaut.
Kalapatar

Großen Respekt, Kalapatar!! Mind. 1 P. Im Geologie - bereich!  Im Bett der Weißache wurde ja bis ins 19. Jhd. der blendend weiße Kalkstein gefunden - der edle Alabaster , einfach so in Bergen in den Bergen. . Dreimal darf man raten, wo die Weiße Ache ihren Namen her hat.  #noproblem# Etwa an der Stelle, wo ich das Schild aufgenommen habe, stand die Kaumalpe.

 
Charivari A 2 Bild 4d.jpg


Bis dann, es gibt aber schon noch oben am Felln eher außergewöhnliche Natur - Hinweise

Hawedere

eli

Offline eli

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #158 am: 12.06.2021, 19:02 »
Servus beinand!

Elis Tourentipp = 1 Punkte Trip für trittsichere und etwas schwindelfreie roBerglerInnen wartet auf eure Hilfe. Ich zeige erst einmal 2 Fotos dazu:

 
Charivari A II Bild 5c.jpg


Und mit meinem Bergpartner

 
Charivari A II  Bild 5 a.jpg


Na schau`mer mal

eli

Offline Kalapatar

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Re: Jubiläumsrätsel MR 400
« Antwort #159 am: 12.06.2021, 19:05 »
Servus

Es gibt da noch einen Themenweg zur Entstehung der Chiemgauer Alpen!

Und auch einen sog. Kraftort: "Die Michaelsgrotte"

Aber auch eine Sage (natürlich):

Die wilden Fraeulein vom Engelstein

Die Edelfrauen Willibirga, Hatzinga und Angela sollen in einer Höhle gehaust haben, dem „Hölloch“, wie es  bedeutungsschwer genannt hat. Wie es Sagen aber so an sich haben, gibt es von dieser Geschichte die unterschiedlichsten Varianten.

Hier das Wesentliche: Die Schwestern hatten ein skurriles Hobby. Von einer Felsenspitze zur anderen sollen sie ein Seil gespannt haben, auf dem sie spielten, tanzten und sangen. Heute würde man die drei als Sicherheitsfreaks beschreiben – sie bewahrten ihre Schätze nämlich in einer eisernen Kiste auf, bewacht von einer zischenden Schlange, die den Schlüssel im Maul hatte. Doch das schien den Damen als Abschreckungsmaßnahme noch nicht genug, denn vor der Höhle soll außerdem ein großer schwarzer Hund mit feurigen Augen gesessen haben. Zum grusligen Tierpark der Frauen gehörten auch ein schwarzes Pferd mit weißer Blesse, das nachts auf den Wiesen des Pattenbergs weidete, sowie ein Hahn, den die Bauern bei der Heuernte krähen hörten.

Eines der Fräulein war in der Heilkunst bewandert. Eine andere soll sich unsterblich in den Götschl-Bauern vom Pattenberg verliebt haben. Der Hof besteht übrigens bis heute und ist nachweislich der älteste des Weilers. Der Bauer war jedoch verheiratet und hat ihrem Werben nicht nachgegeben. Sie gab auf – aber nur zum Schein – und schenkte dem Mann einen kostbaren Gürtel für seine Frau. Der Bauer aber traute der Sache nicht und band den Gürtel um einen Baum, den es sofort zerriss. Das Wilde Fräulein soll daraufhin zu Stein erstarrt sein und ist heute als Schlafende Jungfrau vom Hochfelln zu sehen.

Ob Hatzinga, Angela oder Willibirga die Schandtat auf dem Gewissen hat, darüber kann man sich aufgrund der vielen Versionen dieser Sage streiten. Sicher ist aber, dass das Thema die Bergener bis heute nicht loslässt: Wohl jeder verspürte als Kind ein Gruseln in den Höhlen des Engelsteins, denn die Fräulein sollen dort bis heute als Geister umgehen.

Wer die Damen also treffen möchte, kann vom Pattenberg in rund 30 Minuten zum Engelstein wandern und mit gewisser Klettererfahrung sogar auf den Felsen (Gipfel: 972 Meter) steigen. Dass die Bergener auf ihre Wilden Fräulein ziemlich stolz sind, ist alle zehn Jahre bei der traditionellen Faschingshochzeit des Ortes zu sehen – dort sind die drei Schwestern als Festgäste nicht wegzudenken. Sogar ein Theaterstück hat der Theaterverein des Ortes den Ungeheuerlichen gewidmet. Böse Zungen könnten diese Verehrung als weiteren Beweis für den eigenwilligen Charakter der Süd-Chiemgauer sehen, aber dies ist ein anderes Thema.

Viele Grüße, Kalapatar